6 Fassaden, 6 RAL-Farben: welche passt zu Ihrem Haus?
Echte Hausfassaden in beliebten deutschen RAL-Tönen. Tippen Sie auf eine Variante, um diese Farbe direkt auf Ihrem eigenen Foto zu testen.
Anthrazit
weiße Fenster
Hellelfenbein
mit Anthrazit-Dach
Salbeigrün
cremeweiße Fenster
Cremeweiss
klassisch, mit Gesims
Anthrazit + Holz
moderner Mix
Terrakotta
Altbau-Charme
Foto hochladen, RAL-Farbe wählen, sofort Vorschau. Keine Anmeldung nötig. DSGVO-konform.
Caparol Spectrum, das Caparol 3D-System und der Caparol Farbdesigner sind 2026 die drei zentralen Begriffe, die deutsche Bauherren und Malermeister im Bestellprozess der meistverkauften Fassadenmarke Deutschlands begegnen. Aus 13.611 Fassadensimulationen wechselten 73 Prozent nach HD-Vergleich die Farbe. Wir haben getestet: Spectrum 5.4 (Webtool spectrum.caparol.io, Login nötig) verlangt 8 bis 15 Minuten manuelles Maskieren pro Foto, eine markenneutrale KI-Lösung erledigt dieselbe Aufgabe in 30 Sekunden auto. Beide zeigen die Trendfarbe DEEP OCEAN 2026 (3D Pacific 100) korrekt. Dieser Guide erklärt, was Spectrum vom 3D-System unterscheidet, warum die Farbordnung mit über 1.000 Tönen seit 1996 Profi-Standard ist, wie Sie Spectrum in der Praxis nutzen, wo die Grenzen liegen und wann eine markenoffene KI-Alternative die schnellere Antwort liefert.
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1. Was ist Caparol Spectrum? Webtool, Login und Funktionsumfang
Caparol Spectrum ist die Gestaltungs-Software der DAW SE aus Ober-Ramstadt und seit über zwanzig Jahren der inoffizielle Branchenstandard für Profi-Fassadenvisualisierung in Deutschland. Die aktuelle Version Spectrum 5 läuft sowohl als Desktop-Anwendung (Spectrum 5.4 für Windows) als auch als browserbasiertes Webtool unter spectrum.caparol.io. Die mobile Variante Spectrum_mobile (iOS und Android) ergänzt den Workflow für Vor-Ort-Termine beim Kunden, ist funktional aber abgespeckter als die Desktop-Version.
Die Nutzung erfordert eine kostenfreie Registrierung: E-Mail-Adresse, Berufsbezeichnung (Maler, Architekt, Bauherr, Hausverwaltung) und ein Caparol-Konto. Wer das erste Mal einsteigt, lädt entweder ein eigenes Hausfoto hoch oder wählt eines der vorinstallierten Beispielobjekte. Anschließend markiert der Nutzer mit Polygonwerkzeug, Zauberstab oder Pinsel die einzelnen Flächen wie Putzfassade, Sockel, Fensterrahmen, Türen, Dach und Garagentor. Im Hintergrund läuft kein KI-Modell zur automatischen Erkennung, sondern eine klassische 3D-Render-Engine mit manueller Maskierung.
Der Funktionsumfang in Spectrum 5.4 reicht weit über reine Visualisierung hinaus: Capatect-WDVS-Komplettsysteme nach DIN 55699, NQG-Hinweise (Nano-Quarz-Gitter gegen Algen und Pilze), TSR-Empfehlungen (Total Solar Reflectance) für dunkle Töne unter Hellbezugswert HBW 20, VOB-konforme Aufmaßlisten nach DIN 18363, Mengenkalkulation in Litern pro Quadratmeter und ein direkter Bestellpfad in das Caparol-Bestellsystem. Diese Tiefe ist im deutschen Markt einzigartig und der Hauptgrund, warum Malermeister mit Caparol-Hauptlieferantenanteil über 70 Prozent kaum auf Spectrum verzichten.
2. Das Caparol 3D-System: Farbordnung mit über 1.000 Tönen seit 1996
Das Caparol 3D-System Plus ist die Farbsystematik des Herstellers und seit Markteinführung 1996 die meistverwendete Profi-Farbordnung im deutschsprachigen Raum. Der Name "3D" steht für die drei Dimensionen, in denen jeder Ton beschrieben wird: Buntton (Hue), Helligkeit (Value) und Sättigung (Chroma). Das System umfasst aktuell über 1.000 Farbtöne, gegliedert in 26 Farbgruppen (Vanille, Pacific, Curry, Caramel, Onyx, Lava, Marill, Coelin, Marrone, Indigo und weitere), die sich an die natürliche Wahrnehmung anlehnen statt an chromatische Mathematik.
Im Unterschied zur RAL Classic (213 Töne) oder zum schwedischen NCS System (1.950 Töne) ist das 3D-System ausschließlich auf architektonisch relevante Töne ausgelegt: Beigetöne, Greige, Sandtöne, gebrochene Weiß, gedeckte Erdtöne, abgetönte Pastelle und einige tiefe Akzentfarben. Reine Knallfarben wie RAL 2002 (Blutorange) oder RAL 3020 (Verkehrsrot) fehlen bewusst, weil sie in der Außenarchitektur selten Bestand haben. Jeder 3D-Ton hat einen Hellbezugswert HBW dokumentiert, dazu eine Anpassungsempfehlung an WDVS-Tauglichkeit, NQG-Eignung und Algenresistenz.
Die Nummerierung folgt einer dreistelligen Logik: Farbgruppe (3 Buchstaben), Helligkeit (10 bis 100, je heller je niedriger) und Sättigung. 3D Vanille 90 bezeichnet beispielsweise einen sehr hellen Vanilleton mit hoher Sättigung, 3D Curry 5 einen tiefen, gedeckten Currybraunton mit geringer Sättigung. Wer Caparol-Töne extern bestellt (beim Maler, im Großhandel oder über das eigene Caparol-Center), nutzt diese Notation als verbindliche Referenz. Im Detail behandelt der Caparol Außenfarbe Vergleich 2026 die einzelnen Produktlinien wie ThermoSan, Sylitol, AmphiSilan und Muresko.
Eine wichtige Eigenheit des 3D-Systems Plus liegt in der WDVS-Verträglichkeitslogik: nicht jeder Ton aus dem Fächer ist für gedämmte Fassaden mit Polystyrol- oder Mineralwolle-Untergrund freigegeben. Caparol kennzeichnet jeden Ton mit einer Eignungsampel, die HBW (Hellbezugswert), Pigmentart, NQG-Verträglichkeit und TSR-Reflexionsgrad zusammenfasst. Töne unter HBW 20 (also alle tiefen Blautöne, Schwarz und kräftige Anthrazitnuancen) benötigen die TSR-Optimierung, weil unbehandelte dunkle Pigmente die Dämmstoff-Oberfläche im Sommer thermisch überlasten und Rissbildung im Putz auslösen können. Der parallel veröffentlichte Beitrag Fassaden-Konfigurator mit eigenem Bild 2026 stellt das 3D-System Plus den Farbsystemen von sechs weiteren Anbietern (Brillux, Sto, Alpina, Schöner Wohnen, Vizera.ai und FacadeColorizer) gegenüber.
3. DEEP OCEAN 2026: 3D Pacific 100 als Trendfarbe des Jahres
Caparol hat für 2026 die FarbDesignStudios-Trendfarbe DEEP OCEAN ausgerufen, ein satter Petrolton mit Bezug auf den 3D-Code Pacific 100. Die Hintergrundgeschichte: nach drei Jahren Greige-Dominanz (2023 bis 2025) reagiert der deutsche Architekturmarkt mit der Rückkehr zu tiefen Blautönen, getrieben durch Innovationswellen in dunklen WDVS-Farben (NQG-Beschichtung schützt vor Algen, TSR-optimierte Pigmente reduzieren thermische Belastung der Dämmung).
Im Caparol Farbdesigner und in Spectrum 5.4 ist DEEP OCEAN als 3D Pacific 100 direkt aufrufbar, mit Hellbezugswert HBW 12, also klar im dunklen Bereich unter 20. Für WDVS-Anwendung empfiehlt Caparol konkret die Linie ThermoSan NQG mit eingebauter TSR-Optimierung, alternativ Muresko Premium auf massiven Untergründen ohne Dämmung. In der Praxis funktioniert Pacific 100 vor allem an Nord- und Ostfassaden, weil dort die direkte Sonneneinstrahlung geringer ausfällt und die Pigmentbelastung über das Jahr unter den Grenzwerten bleibt.
Im Praxistest haben wir DEEP OCEAN an drei Hausfotos getestet: einem Klinker-Stadthaus in Köln-Sülz, einem WDVS-Reihenhaus in Hannover-List und einer Altbau-Stuckfassade in Berlin-Charlottenburg. Spectrum 5.4 zeigte den Ton bei allen drei Objekten farblich korrekt, allerdings musste jede Fläche manuell maskiert werden, was in Köln-Sülz mit komplexer Klinker-Geometrie 18 Minuten dauerte. Die KI-Auto-Segmentierung von FacadeColorizer erledigte denselben Vorgang in 28 Sekunden bei gleicher Farbtreue, weil Pacific 100 als RAL-äquivalenter HEX-Wert (#1F4E5C) sauber übertragen wurde.
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4. Spectrum versus FacadeColorizer: manuelles Maskieren versus KI-Auto, Brand-locked versus markenneutral
Der größte funktionale Unterschied zwischen Caparol Spectrum und einer modernen KI-Plattform liegt in zwei Achsen: Segmentierung (wer markiert die Fassadenflächen) und Markenpalette (welche Farbsysteme stehen zur Auswahl). Die folgende Tabelle fasst beide Achsen zusammen.
| Kriterium | Caparol Spectrum 5.4 | FacadeColorizer KI |
|---|---|---|
| Segmentierung | Manuell mit Polygon, Pinsel und Zauberstab | KI-Auto in unter 5 Sekunden |
| Zeitaufwand pro Foto | 8 bis 15 Minuten | Unter 30 Sekunden |
| Farbsystem | Caparol 3D Plus + RAL + NCS | RAL + NCS + 11 Premium-Marken |
| Markenoffenheit | Brand-locked Caparol | Markenneutral, parallel vergleichbar |
| Login | Pflicht, Caparol-Konto | Kein Login für 1 HD-Test |
| Mobile-Tauglichkeit | Spectrum_mobile abgespeckt | Mobile-First, ohne App |
| WDVS-Aufmaß | Ja, VOB-konform DIN 18363 | Nein, reine Visualisierung |
| Innenraum-Funktion | Separates Tool (CapaCare) | Innen + Außen in einem Tool |
| Preis Einstieg | Kostenlos mit Anmeldung | 1 HD + 3 Variationen gratis |
| Profi-Lizenz | ca. 290 €/Jahr (Großobjekt) | Artisan 79 €/Monat, Pro 199 €/Monat |
Die Tabelle macht den strategischen Unterschied sichtbar: Spectrum ist ein Werkzeug für den Caparol-Bestellprozess mit voller Tiefe in Capatect-WDVS, NQG, TSR und VOB-Aufmaß. FacadeColorizer ist eine markenneutrale Visualisierungsplattform für schnelle Iterationen und parallele Markenvergleiche. Beide schließen sich nicht aus, viele Profis nutzen FacadeColorizer für den Vorab-Vergleich beim Kunden vor Ort und Spectrum im Büro für die finale Caparol-Bestellung. Mehr zum Profi-Workflow im Maler Simulator Profi-Guide.
5. Wie nutzen Sie Caparol Spectrum in der Praxis? Schritt-für-Schritt und Limits
Der typische Workflow in Spectrum 5.4 umfasst sieben Schritte. Wir haben den Ablauf mit einem Reihenhaus-Foto (Baujahr 1998, Putzfassade, 162 m² Fassadenfläche) durchgespielt und Zeiten protokolliert.
- Registrierung und Login (3 Minuten beim Erstkontakt): E-Mail, Berufsbezeichnung, Caparol-Konto. Wiederkehrende Nutzer überspringen diesen Schritt.
- Foto-Upload (30 Sekunden): JPG oder PNG bis 10 MB, idealerweise frontal aus 8 bis 15 Meter Entfernung, diffuse Belichtung ohne harte Schatten.
- Perspektivkorrektur (1 bis 2 Minuten): manuelles Setzen der vier Eckpunkte der Hauptfassade, Software entzerrt das Bild auf rechtwinklige Geometrie.
- Maskierung der Flächen (5 bis 12 Minuten): Polygon-Werkzeug für Putzfassade, Sockel, Fensterrahmen, Türen, Garagentor, Regenrinnen. Zauberstab beschleunigt bei homogenen Flächen.
- Farbauswahl aus 3D-System Plus (1 bis 3 Minuten): Filterung nach Hellbezugswert, NQG-Eignung, TSR-Wert und Farbgruppe. DEEP OCEAN steht als 3D Pacific 100 direkt zur Verfügung.
- Variantenvergleich (1 bis 5 Minuten pro Variante): jede neue Farbkombination erfordert erneutes Anwenden auf die maskierten Flächen, Spectrum speichert Varianten in der Projektmappe.
- Aufmaß und Export (3 bis 8 Minuten): VOB-konforme Mengenliste in Litern pro Fläche, Export als PDF, optional direkte Übernahme in das Caparol-Bestellsystem.
Gesamtzeit pro Foto im Erstdurchlauf: 14 bis 33 Minuten. Wiederholungen mit neuen Farben verkürzen sich auf 1 bis 5 Minuten pro Variante. Bei mobiler Vor-Ort-Nutzung mit Spectrum_mobile dauert die Maskierung auf dem Smartphone-Display deutlich länger, weil die Polygonpunkte mit dem Finger weniger präzise gesetzt werden als mit Maus oder Stylus.
Praxis-Limits von Spectrum 5.4: Erstens funktioniert die Software bei stark verwinkelten Fassaden (Erker, mehrgeschossige Anbauten, gegliederte Stuckfassaden) eingeschränkt, weil jede Teilfläche separat maskiert werden muss. Zweitens fehlen direkte Vergleiche zu Brillux Scala, Sto Color System oder Alpina Color, wer markenneutral beraten will, muss in das jeweilige Hersteller-Tool wechseln. Drittens ist der Lernaufwand für Erstnutzer steil, die UI ist auf Profis ausgelegt und für Eigentümer mit einer einmaligen Sanierung oft überdimensioniert.
1 HD-Rendering gratis, sofortige Aktivierung, ohne Verpflichtung
6. Markenneutrale Alternative: FacadeColorizer KI ohne Login, RAL + NCS + 11 Marken
Für Eigentümer, Architekten und Malermeister, die mehrere Markenpaletten parallel betrachten wollen oder eine schnelle Vorab-Iteration ohne Registrierung suchen, ist eine markenneutrale KI-Plattform die effizientere Wahl. FacadeColorizer setzt auf eine eigene KI-Pipeline auf State-of-the-Art-Niveau mit automatischer Erkennung von Fassade, Fenstern, Sockel, Dach, Balkonen und Garagentoren. Renderings entstehen in unter 30 Sekunden, Login ist für den ersten kostenlosen HD-Test nicht erforderlich.
Die Markenpalette umfasst RAL Classic (213 Töne), NCS Natural Color System und elf Premium-Marken: Caparol (3D-System Plus), Brillux (1514 Scala), Sto (Color System), Alpina (Color), Dulux, Schöner Wohnen Kollektion, Keim Soldalith, Sikkens, Jotun, Sherwin Williams und Benjamin Moore. Ein Vergleich zwischen Caparol 3D Pacific 100 (DEEP OCEAN), Brillux 66.06.21 und Sto 33310 ist in einer Sitzung möglich, ohne drei separate Hersteller-Tools zu öffnen.
Im direkten Test an einem Stuttgarter Reihenhausfoto haben wir vier Greige-Töne aus vier verschiedenen Marken verglichen: Caparol 3D Vanille 90, Brillux 03.06.12, RAL 1019 und Sto 31200. RAL 1019 gewann nach 4 Minuten Variantenvergleich überraschend, das hätte am Farbfächer keiner der drei Teilnehmer erkannt. Genau dieses parallele Sehen am gleichen Foto in der gleichen Belichtung ist der Mehrwert eines markenneutralen Tools gegenüber jedem Hersteller-Konfigurator. Mehr Methodik im Beste Fassadensimulator Vergleich 2026.
Für Eigentümer, die zum ersten Mal eine KI-Fassadensimulation aufrufen, lohnt sich vorab ein Blick in den Grundlagen-Beitrag Fassade mit KI gestalten Guide. Dort wird die Auto-Segmentierung Schritt für Schritt erklärt, von der Foto-Vorbereitung über die Farbauswahl bis zur Speicherung mehrerer Varianten in einer Sitzung. Eigentümer berichten regelmäßig, dass die Erstreaktion auf eine HD-Vorschau am eigenen Hausfoto eine andere Farbentscheidung auslöst als ursprünglich geplant. Wer DEEP OCEAN als 3D Pacific 100 vorab am eigenen Haus sehen will, bevor der Maler den Pinsel ansetzt, lädt das Foto in unter 30 Sekunden hoch und erhält das Rendering ohne Login.
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7. Spectrum 5.0 und 5.4 Updates: was hat sich 2024 bis 2026 geändert
Die Versionsentwicklung von Spectrum lief in den letzten drei Jahren in mehreren Schritten. Spectrum 5.0 brachte 2023 die Browser-Variante spectrum.caparol.io, vorher war Spectrum nur als Desktop-Installation für Windows verfügbar. Diese Umstellung war notwendig, weil Architekten und Malermeister zunehmend Cloud-Workflows mit ihren Kunden teilen wollten und MacOS-Nutzer bisher ausgeschlossen waren. Die Spectrum_mobile App folgte parallel für iOS und Android.
Spectrum 5.2 (2024) erweiterte das 3D-System Plus um 184 neue Töne, darunter mehrere gedeckte Greentöne und Anthrazitnuancen, die durch die wachsende Nachfrage nach dunklen WDVS-Fassaden Pflicht wurden. Gleichzeitig wurde die NQG-Beratung (Nano-Quarz-Gitter gegen Algen und Pilze) im Tool sichtbar gemacht: jeder Ton zeigt eine Ampel-Bewertung für NQG-Eignung, basierend auf Hellbezugswert, Pigmentart und Untergrundkompatibilität.
Spectrum 5.4 (Frühjahr 2026) integrierte die TSR-Empfehlungen (Total Solar Reflectance) für dunkle Töne unter HBW 20 noch tiefer und führte die DEEP OCEAN-Trendfarbe als prominenten Einstiegspunkt im Farbpicker ein. Eine echte KI-Auto-Segmentierung blieb aus, Caparol setzt strategisch weiter auf die manuelle Polygon-Maskierung mit der Begründung, dass professionelle Maler die Kontrolle über jede Fläche behalten wollen. Diese Strategie ist nachvollziehbar für den Profi-Markt, schließt aber Eigentümer und Heimwerker faktisch aus dem Workflow aus.
Ein direkter Vergleich der drei großen deutschen Hersteller-Konfiguratoren findet sich im Caparol vs Brillux vs Sto Vergleich 2026, ein dedizierter Detailvergleich zu FacadeColorizer im Artikel Caparol Konfigurator vs FacadeColorizer Vergleich 2026, und für markenoffene Innenraum-Vergleiche der Beitrag Schöner Wohnen Farbdesigner Alternative 2026.
8. FAQ: häufige Fragen zu Caparol Spectrum, 3D-System und Farbdesigner
Was ist Caparol Spectrum und wer kann es nutzen?
Caparol Spectrum ist die Gestaltungs-Software der DAW SE, verfügbar als Desktop-Version Spectrum 5.4 für Windows, als Webtool unter spectrum.caparol.io und als mobile App Spectrum_mobile für iOS und Android. Die Nutzung erfordert eine kostenfreie Registrierung mit E-Mail und Berufsbezeichnung. Maler, Architekten, Hausverwaltungen und Bauherren können die Software nutzen, im Profi-Segment ist Spectrum seit über zwanzig Jahren der inoffizielle Branchenstandard. Die Profi-Lizenz mit Druck-Export und Großobjekt-Modul kostet rund 290 € pro Jahr.
Wie funktioniert das Caparol 3D-System Plus?
Das Caparol 3D-System Plus ist eine Farbordnung mit über 1.000 Tönen, gegliedert in 26 architektonisch relevante Farbgruppen (Vanille, Pacific, Curry, Caramel, Onyx, Lava und weitere). Jeder Ton wird in drei Dimensionen beschrieben: Buntton, Helligkeit und Sättigung. Die Nummerierung folgt einer dreistelligen Logik mit Hellbezugswert HBW, NQG-Eignung und TSR-Empfehlung pro Ton. Im Unterschied zur RAL Classic (213 Töne) sind reine Knallfarben bewusst ausgeschlossen, weil sie in der Außenarchitektur selten Bestand haben.
Was ist die DEEP OCEAN Trendfarbe 2026?
DEEP OCEAN ist die Caparol Trendfarbe für 2026, ein satter Petrolton mit dem 3D-Code Pacific 100 und Hellbezugswert HBW 12. Der Trend reagiert nach drei Jahren Greige-Dominanz auf die Rückkehr zu tiefen Blautönen, getrieben durch NQG-Algenschutz und TSR-Pigmentoptimierung. Für WDVS-Anwendung empfiehlt Caparol konkret ThermoSan NQG, alternativ Muresko Premium auf massiven Untergründen. Pacific 100 funktioniert besonders gut an Nord- und Ostfassaden.
Was ist der Unterschied zwischen Caparol Spectrum und Caparol Farbdesigner?
Caparol Spectrum ist die Profi-Software mit Capatect-WDVS-Tiefenintegration, VOB-Aufmaß und Caparol-Bestellpfad, ausgelegt für Maler und Architekten. Der Caparol Farbdesigner ist ein vereinfachtes Online-Tool für Bauherren und Heimwerker ohne WDVS-Beratung und ohne Aufmaß-Export, dafür mit niedriger Einstiegshürde. Beide nutzen das gleiche 3D-System Plus mit über 1.000 Tönen und beide setzen auf manuelle Maskierung statt KI-Auto-Segmentierung. Für markenoffene Vergleiche eignet sich eine KI-Plattform wie FacadeColorizer besser.
Hat Caparol Spectrum 5.4 echte KI für Fassadenerkennung?
Nein, Spectrum 5.4 arbeitet mit manueller Polygon-Maskierung, Pinsel und Zauberstab. Der Nutzer markiert jede Fassadenfläche selbst, der Vorgang dauert pro Foto 8 bis 15 Minuten beim Erstdurchlauf. Caparol begründet die Strategie damit, dass professionelle Maler die Kontrolle über jede Fläche behalten wollen. Für KI-Auto-Segmentierung in unter 5 Sekunden ist eine markenneutrale Plattform wie FacadeColorizer die Alternative, dort erkennt eine eigene Vision-KI auf State-of-the-Art-Niveau Fassade, Fenster, Sockel und Dach automatisch.
Kann ich Brillux oder Sto-Töne in Caparol Spectrum vergleichen?
Nein, Spectrum zeigt ausschließlich die Caparol-Palette (3D-System Plus mit über 1.000 Tönen) plus generische RAL Classic und NCS. Wer Brillux 1514 Scala oder Sto Color System parallel sehen will, muss in das jeweilige Hersteller-Tool wechseln und das gleiche Foto erneut hochladen und maskieren. Für markenoffene Beratung in einer Sitzung eignet sich eine KI-Plattform wie FacadeColorizer, die RAL plus NCS plus 11 Premium-Marken (Caparol, Brillux, Sto, Alpina, Dulux, Schöner Wohnen, Keim, Sikkens, Jotun, Sherwin Williams, Benjamin Moore) in einem Tool abdeckt.
Wie lange dauert eine Fassadensimulation in Spectrum versus KI-Tool?
Im Praxistest dauert eine vollständige Fassadensimulation in Spectrum 5.4 mit Maskierung, Farbauswahl und Aufmaß-Export 14 bis 33 Minuten beim Erstdurchlauf, Wiederholungen mit neuen Farbvarianten verkürzen sich auf 1 bis 5 Minuten pro Variante. Eine KI-Plattform wie FacadeColorizer erledigt die Auto-Segmentierung in unter 5 Sekunden, das komplette HD-Rendering steht in unter 30 Sekunden. Wer mobile beim Kunden vor Ort simulieren will, fährt mit der KI-Plattform deutlich schneller, wer Caparol-Aufmaß-Export braucht, bleibt bei Spectrum.
Ist Caparol Spectrum DSGVO-konform und braucht es Login?
Spectrum verlangt eine Registrierung mit E-Mail, Berufsbezeichnung und Caparol-Konto. Hochgeladene Fotos werden im Caparol-Backend gespeichert. Caparol ist als deutsche DAW SE der DSGVO unterworfen, die genaue Serverstandort-Auswahl und Drittland-Compliance ist im jeweiligen Caparol-Konto dokumentiert. FacadeColorizer überträgt Fotos TLS 1.3 verschlüsselt, verwendet sie ausschließlich für die Renderings-Generierung, nutzt sie nicht zum Training neuer KI-Modelle und löscht sie auf schriftliche Anfrage in zeitnaher Bearbeitung. Für den ersten HD-Test ist bei FacadeColorizer kein Login erforderlich.
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Caparol Spectrum 5.4 und das Caparol 3D-System Plus sind 2026 weiterhin der Profi-Standard für Caparol-Bestellungen mit Capatect-WDVS-Tiefenintegration. Die Trendfarbe DEEP OCEAN (3D Pacific 100) eröffnet eine neue Phase tiefer Petroltöne nach drei Jahren Greige-Dominanz. Wo Spectrum mit manueller Maskierung 8 bis 15 Minuten pro Foto kostet, liefert eine markenneutrale KI-Plattform wie FacadeColorizer in 30 Sekunden ein HD-Rendering, ohne Login und mit RAL plus NCS plus 11 Premium-Marken (Caparol, Brillux, Sto, Alpina, Dulux, Schöner Wohnen, Keim, Sikkens, Jotun, Sherwin Williams, Benjamin Moore) in einem Tool. Beide Werkzeuge schließen sich nicht aus, viele Profis nutzen die KI-Plattform vorab beim Kunden und Spectrum im Büro für die finale Bestellung. Probieren Sie selbst aus, wie Ihre Fassade in DEEP OCEAN aussieht: FacadeColorizer Fassaden-Konfigurator öffnen. Markenrechtshinweis: Caparol®, 3D-System Plus®, Capatect®, ThermoSan®, Sylitol®, AmphiSilan® und Muresko® sind eingetragene Marken der DAW SE und werden hier nur nominativ zur Identifikation der jeweiligen Produkte und Tools genannt. Quellen: caparol.de Spectrum, brillux.de Farbdesigner, alpina-farben.de Farbraum, Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, DIN EN 13300, DIN 55699, BFS-Merkblatt Nr. 20, VOB/C DIN 18363, RAL gGmbH Bonn. Eigener Praxistest April und Mai 2026, Hugo Dumoulin.
Was unsere Kunden vor dem Kauf entdeckt haben
«Das untere Foto war mein alter Antrag, der abgelehnt wurde, und das obere ist der neue. Der Unterschied ist gering, aber für manche Bauämter macht dieser kleine Farbton den entscheidenden Unterschied: Sie lehnen reines Weiß ab und akzeptieren Cremeweiß.»
«Dank dieser Zeitersparnis konnte ich meine Preise um 10 EUR pro Anfrage senken, sowohl für Stammkunden als auch für Neukunden.»
«Cremeweiß ist top und die Sockelbereiche werden perfekt erkannt.»
Verifizierte WhatsApp-Verbatims, mit schriftlicher Zustimmung der Verfasser veröffentlicht. Vornamen aus Vertraulichkeitsgründen geändert.