Testen Sie es an Ihrem Haus
6 Fassaden, 6 RAL-Farben: welche passt zu Ihrem Haus?
Echte Hausfassaden in beliebten deutschen RAL-Tönen. Tippen Sie auf eine Variante, um diese Farbe direkt auf Ihrem eigenen Foto zu testen.
Anthrazit
weiße Fenster
Hellelfenbein
mit Anthrazit-Dach
Salbeigrün
cremeweiße Fenster
Cremeweiss
klassisch, mit Gesims
Anthrazit + Holz
moderner Mix
Terrakotta
Altbau-Charme
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„Ist Brillux eine gute Farbe?" ist die Frage, die am häufigsten zu diesem Vergleich führt, und sie lässt sich nur so beantworten, wie sie ein Malermeister beantwortet: mit den Technischen Merkblättern in der Hand. Dieser Vergleich stellt je ein Flaggschiff der drei Hersteller nebeneinander, Caparol ThermoSan NQG, Brillux Evocryl 200 und StoColor Lotusan G, und liest ausschließlich, was die Hersteller selbst dokumentieren: Bindemittel, Klassen nach DIN EN 1062, Verbrauch, Trocknung, Verarbeitungsfenster, Farbtonsysteme. Preise stehen hier nicht, weil kein Merkblatt sie nennt und sie je nach Händler, Gebinde und Farbton zu stark schwanken; Marktanteile ebenso wenig. Was bleibt, ist der Teil des Vergleichs, den Sie nachprüfen können.
Die drei Marken im Schnellvergleich: drei Bindemittel, drei Konzepte
Die drei Produkte sind nicht drei Versionen desselben Anstrichs, sondern drei unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie eine Fassade sauber bleibt. Die Caparol Technische Information Nr. 156 beschreibt ThermoSan NQG als Hybrid aus Nano-Quarz-Bindemittel und Siliconharz-Emulsion, bei dem „organisch vernetzte Nano-Quarz-Strukturen ein dichtes, mineralisch hartes, dreidimensionales Nano-Quarz-Gitter gegen den Schmutz" bilden; die Fassade trocknet nach Regen schnell ab und bietet Schmutz wenig Halt. Das Brillux Praxismerkblatt 200 nennt Evocryl 200 eine „100 % Reinacrylat-Fassadenfarbe, wasserverdünnbar, matt, fotokatalytisch wirksam", deren Evoflex-Technologie „eine flexible Oberflächenhärte der Beschichtung" erzeugt und deren fotokatalytisch wirksame Bestandteile „feinste organische Partikel an der Oberfläche" zersetzen. Das Sto Technische Merkblatt StoColor Lotusan G (Rev. 23, 29.06.2026) setzt auf die Lotus-Effect Technology: „reduzierte Haftung von Schmutzpartikeln und Selbstreinigung bei Beregnung", „Schmutz perlt mit dem Regen ab", mit verkapseltem, nicht persistentem Filmschutz.
| Kennwert (Quelle: Merkblatt) | Caparol ThermoSan NQG (TI 156) | Brillux Evocryl 200 (PM 200, Stand 2016) | StoColor Lotusan G (TM Rev. 23, 2026) |
|---|---|---|---|
| Bindemittel | Hybrid: Nano-Quarz-Bindemittel + Siliconharz-Emulsion | Reinacrylat-Copolymer, 100 % Reinacrylat | Polymerdispersion mit Hydrophobierungsmittel |
| Glanz | G3 matt (DIN EN 1062-1) | matt | G3 matt |
| Wasserdampfdurchlässigkeit (sd) | V1 hoch, sd unter 0,14 m | Klasse II mittel, sd (H2O) bis 0,5 m | V1 hoch, sd 0,01 m |
| Wasserdurchlässigkeit (w) | W3 niedrig, w bis 0,1 kg/(m²h½) | Klasse III niedrig, w unter 0,1 | W3 niedrig, w unter 0,05 |
| CO2-Durchlässigkeit | „hoch CO2-durchlässig, mikroporös" | sd (CO2) über 50 m | „sehr hoch CO2-durchlässig" |
| Trockenschichtdicke | E3, 100 bis 200 µm | nicht angegeben | E3, 160 µm |
| Farbtonbeständigkeit (BFS Nr. 26) | Klasse A, Gruppe 1 | Klasse A, Gruppe 1 bis 2 je nach Farbton | nicht angegeben |
| Verbrauch | 250 ml/m² (Nachhaltigkeitsdatenblatt ThermoSan NQG Nespri) | ca. 140 bis 170 ml/m² je Anstrich auf glatten Untergründen | 0,18 bis 0,20 l/m² je Anstrich, 0,36 bis 0,40 l/m² bei zwei |
| Verarbeitung | Mineralische Untergründe ab CS II, pastöse Putze, Dispersions- und Siliconharzbeschichtungen | nicht unter +5 °C; überarbeitbar nach ca. 12 h; Airless 0,021 bis 0,027 Zoll, ca. 150 bar, 5 bis 10 % Verdünnung | +5 bis +30 °C, Taupunkt +3 °C; max. 5 % Wasser; überarbeitbar nach ca. 8 h; Airless 0,017 bis 0,021 Zoll, 100 bis 130 bar |
| Neuer Putz | 1 Tag pro mm, mind. 14 Tage; mit CapaGrund Universal ab 7 Tagen | frühestens nach 14 Tagen, besser 4 Wochen | Untergrund muss fest, trocken, frei von Sinterschichten sein |
| Filmschutz | Filmschutz gegen Algen- und Pilzbefall | optional als „Protect-Qualität" | ausschließlich verkapselter, nicht persistenter Filmschutz |
| Gebinde | 12,5 l; ColorExpress 1,25 / 7,5 / 12,5 l | 2,5 / 5 / 10 / 15 l | weiß, begrenzt tönbar nach StoColor System |
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Kein Foto? Beispiel testen
Zwei Zeilen dieser Tabelle entscheiden mehr als alle Werbeversprechen. Die Wasserdampfdurchlässigkeit: ThermoSan NQG und Lotusan G sind V1, Evocryl 200 ist Klasse II, also mitteldurchlässig; auf einem Altbau mit feuchtem Mauerwerk ist das ein Argument für die beiden V1-Produkte, auf einem WDVS mit intakter Dämmung spielt es kaum eine Rolle. Und der Verbrauch: Evocryl 200 liegt mit 140 bis 170 ml/m² deutlich unter den anderen beiden, was bei zwei Anstrichen auf 180 m² rund 15 bis 25 Liter Unterschied ausmacht. Welche Zahl im Angebot steht, prüfen Sie am besten gegen genau diese Merkblätter.
Caparol ThermoSan NQG: das Nano-Quarz-Gitter
Die TI 156 ordnet ThermoSan NQG „besonders geeignet auf WDVS mit mineralischen und dispersionsgebundenen, beschichteten und unbeschichteten Putzen" ein, einsetzbar auch im Massivbau, auf vorgehängten hinterlüfteten Fassaden, in der Sanierung sowie auf Sichtmauerwerk und Plattenwerkstoffen. Die Eigenschaftenliste des Merkblatts: hoch schmutzabweisend, höchste Farbtonstabilität, Filmschutz gegen Algen- und Pilzbefall, hoch CO2-durchlässig, geringste Kreidungsneigung. Für die Farbwahl ist ein Satz wichtig: Intensive Farbtöne „weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf"; Caparol empfiehlt dann, „einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen", und eine zweite Beschichtung kann erforderlich werden. Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar, werkseitig ab 100 Litern, und mit bis zu 20 % AmphiColor-Volltonfarben. Als Ergänzungsprodukte nennt die TI CapaGrund Universal, OptiSilan TiefGrund, Dupa-Putzfestiger und Minera Universal; welche Grundierung auf welchen Putz gehört, steht in unserer Anleitung zum Grundieren der Fassade. Das gesamte Caparol-Fassadensortiment ordnet der Caparol-Fassadenfarben-Komplettguide ein.
Brillux Evocryl 200: Reinacrylat mit Fotokatalyse
Ist Brillux eine gute Farbe? Das Praxismerkblatt 200 beantwortet die Frage für Evocryl 200 mit Zahlen: Reinacrylat-Copolymer, Dichte etwa 1,3 g/cm³, sd (CO2) über 50 m, Farbtonbeständigkeit Klasse A Gruppe 1 bis 2, Verarbeitung ab +5 °C im Streich-, Roll- und Airless-Verfahren, nach etwa 12 Stunden überarbeitbar. Der Anwendungsbereich reicht von Außenputz der Druckfestigkeitskategorien CS II und CS III über Beton, Faserzement und intakte Dispersionsaltanstriche bis zu organisch gebundenen Putzen und dem Brillux WDV-System. Zwei Besonderheiten verdienen Beachtung. Erstens die Protect-Qualität: Evocryl 200 ist werkseitig „mit Filmkonservierung ausgerüstet" bestellbar, und Brillux schreibt dazu nüchtern, dass Filmschutz nur außen einzusetzen ist, die Konservierungsmittel den Befall „minimieren bzw. verzögern" und ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen „nach dem Stand der Technik nicht gewährleistet werden" kann. Zweitens die SolReflex-Formel mit TSR (Total Solar Reflectance) für Farbtöne mit Hellbezugswert unter 20 auf neu erstellten WDVS; dazu unten mehr. Die Übersicht über alle Brillux-Fassadenprodukte steht im Brillux-Fassadenfarben-Komplettguide; wer bei Brillux mit der Innenfarbe anfängt, findet die Kennwerte im Ratgeber zu Brillux Dolomit ELF 900.
Ein Hinweis zur Quelle: Das hier zitierte Praxismerkblatt trägt den Stand 21.06.2016. Brillux hat es seither aktualisiert; die aktuelle Fassung ist auf brillux.de abrufbar und maßgeblich, die Grundaussagen zu Bindemittel, Klassen und Verarbeitung haben sich nach unserer Prüfung nicht geändert.
StoColor Lotusan G: der Lotus-Effekt mit verkapseltem Filmschutz
Das Sto-Merkblatt beschreibt Lotusan G als Fassadenfarbe „für Anstriche mit reduzierter Anhaftung von Schmutzpartikeln auf mineralischen und organischen Untergründen", strukturerhaltend, spannungsarm, mit „bionischem Schutz vor Algen- und Pilzbefall, inspiriert vom Lotusblatt", und ausdrücklich nicht geeignet „für horizontale oder geneigte Flächen, die der Witterung ausgesetzt sind". Zwei Sätze sind für die Praxis entscheidend. „Optimaler Abperleffekt nur mit zweifachem Anstrich": Wer einen Anstrich spart, verliert genau die Eigenschaft, für die er bezahlt hat. Und: „Auf mineralischen Untergründen ist die Verwendung einer saugfähigkeitsegalisierenden und haftvermittelnden Grundierung vorgeschrieben", zum Beispiel StoPrim Sol GT. Das Merkblatt warnt außerdem vor zu starker Verdünnung (maximal 5 % Wasser), vor Auswaschungen von Hilfsstoffen bei Tau, Nebel oder Regen auf noch nicht durchgetrockneten Beschichtungen, und vor Farbtonabweichungen bei ungleichmäßig saugendem Untergrund oder scharf abgegrenzter Schattenbildung. Weiß ist Standard, Tönung „begrenzt tönbar nach StoColor System".
Farbtonsysteme: 3D-System plus, Scala, StoColor System
Die zweite Hälfte der Markenfrage ist die Farbe im Wortsinn. Caparol beschreibt sein 3D-System plus als Fächer mit „über 1 360 Farbtönen, sortiert nach LCH": 1 218 Farbtöne in 45 Farbfamilien, 18 Weißnuancen, 6 Off-Whites, 48 Grautöne in vier Graureihen, 66 Lacktöne und 12 Metallocryl-Töne, „speziell für die Architekturgestaltung entwickelt" und für Innenräume wie Fassaden. Innerhalb jeder Farbfamilie liegen die dunklen Töne unten, die hellen oben, die ungefärbten vorn, die farbigen hinten. Sto hat sein StoColor System im November 2022 neu aufgesetzt; der Fachdienst Baulinks berichtet von „1 000 Farbtönen für die Fassade, 225 für die Innenraumgestaltung", dazu 200 Lack- und 38 Holzlasurtöne, aufgebaut auf den drei Basisfarben Gelb, Rot und Blau, mit 72 Grundbuntönen im Abstand von 5 Grad auf dem Farbkreis und einer vierten Dimension „Komposition" für polychrome Harmonien. Brillux arbeitet mit dem Scala-System; die Beschreibung der Brillux-App nennt für die digitalen Fächer Scala und RAL Classic zusammen „fast 2 000 Farbtöne" und den Zugang zu hunderttausenden weiteren über die Online-Farbtonsuche. Eine offizielle Zahl allein für Scala haben wir nicht gefunden und nennen deshalb keine.
Für die Hausfassade ist die Zahl der Töne weniger wichtig als zwei Eigenschaften der Systeme: Alle drei ordnen ihre Töne nach Helligkeit, so dass sich der Hellbezugswert direkt ablesen oder erfragen lässt, und alle drei liefern zu jedem Ton die Angabe, ob er auf WDVS zulässig ist. Welche Töne 2026 gefragt sind, zeigt der Ratgeber zu den Fassadenfarben-Trends 2026; die Markenvergleiche nach Farbe stehen für Weiß und Anthrazit.
WDVS und dunkle Farbtöne: was die Merkblätter vorschreiben
Auf gedämmten Fassaden heizt sich eine dunkle Farbe stärker auf als die Dämmplatte verträgt. Brillux schreibt im Praxismerkblatt 200: „Farbige Beschichtungen in den WDV-Systemen mit einem Hellbezugswert ≥ 20 sind ohne Einschränkungen ausführbar"; darunter gelten die Angaben zu „SolReflex mit TSR-Formel", mit der „auch Farbtöne mit einem Hellbezugswert < 20 auf neu erstellten Wärmedämm-Verbundsystemen realisiert werden" können, wobei TSR-formulierte Qualitäten „leichte Farbtonunterschiede" zur Standardware aufweisen können. Caparol verweist in der TI 156 auf die bauaufsichtliche Zulassung des jeweiligen Systems und darauf, dass die technischen Daten für die Weißware gelten und „durch eine Abtönung Abweichungen möglich" sind. Wer eine WDVS-Fassade dunkel plant, fragt also nicht „welche Marke", sondern „welche Marke hat für diesen Hellbezugswert eine zugelassene Formulierung". Kosten, Förderung und Grenzen der Dämmung stehen im Ratgeber WDVS Kosten und Förderung.
Welche Marke passt zu welchem Projekt?
- Altbau mit Mauerwerk, das atmen muss: die beiden V1-Produkte, ThermoSan NQG (sd unter 0,14 m) oder Lotusan G (sd 0,01 m); Evocryl 200 ist mit Klasse II die weniger diffusionsoffene Wahl.
- WDVS mit hellem bis mittlerem Ton: alle drei; ThermoSan NQG ist laut TI „besonders geeignet auf WDVS", Evocryl 200 für das Brillux-WDV-System dokumentiert.
- WDVS mit Hellbezugswert unter 20: nur in einer dafür zugelassenen Formulierung, bei Brillux SolReflex mit TSR-Formel.
- Verschattete, feuchte Wetterseite mit Algendruck: ThermoSan NQG (Filmschutz serienmäßig), Evocryl 200 in Protect-Qualität oder Lotusan G mit verkapseltem Filmschutz; alle drei Hersteller sagen, dass Filmschutz Befall verzögert, nicht ausschließt.
- Minimaler Materialeinsatz, glatter Putz: Evocryl 200 mit 140 bis 170 ml/m² je Anstrich.
- Dachüberstandsarme, regenbelastete Fassade, Selbstreinigung gewünscht: Lotusan G, zwingend in zwei Anstrichen.
Was der Anstrich kostet, hängt vom Angebot ab, nicht von der Marke allein; die Rechnung von Gerüst bis Arbeitszeit steht im Ratgeber zu den Kosten der Fassadensanierung, und wer selbst streicht, beginnt bei der Komplettanleitung zum Fassadenstreichen.
Was alle drei Merkblätter gemeinsam verlangen
- Untergrund nach VOB Teil C, DIN 18363, Abs. 3: fest, trocken, tragfähig, frei von Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln; alle drei nennen es.
- Algen und Pilze vor dem Anstrich entfernen: Caparol mit Capatox und FungiGrund, Brillux mit Universal-Desinfektionsmittel 542, Sto mit StoPrim Fungal; wie das geht, steht in der Anleitung zum Entfernen von Schimmel an der Fassade.
- Neuen Putz stehen lassen: 14 Tage und mehr bei Caparol und Brillux, bei Caparol mit Alkalibremse ab 7 Tagen.
- Zwei Anstriche: Sto macht den Abperleffekt davon abhängig, Brillux verlangt bei Protect-Qualität mindestens zwei, Caparol bei intensiven Tönen einen abgestimmten Vorstrich.
- Nur Material einer Charge auf zusammenhängenden Flächen, und getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit prüfen; auf der Fassade ist eine Abweichung nicht mehr zu korrigieren.
- Wetter: nicht unter +5 °C (Brillux, Sto) und bei Sto über dem Taupunkt plus 3 °C; nicht bei Nebel, Regen oder direkter Sonne.
So testen Sie den Farbton am eigenen Haus, bevor Sie kaufen
Kein Merkblatt ersetzt die eigene Wand: Derselbe Ton wirkt auf der Nord- und der Südseite, neben rotem Klinker oder grauem Dach, morgens und abends anders. Fotografieren Sie die Fassade bei Tageslicht, laden Sie das Foto in den Fassaden-Simulator und vergleichen Sie zwei oder drei Töne, bevor Sie Musterflächen anlegen; den gewählten Ton lassen Sie dann im System der gewählten Marke tönen und streichen einen Quadratmeter zur Probe, so wie alle drei Merkblätter es empfehlen. Wie ein ganzes Haus farblich aufgebaut wird, zeigt der Ratgeber zur Fassadengestaltung.
Fazit: Ist Brillux eine gute Farbe, und sind Caparol und Sto besser?
Ja, Brillux ist eine gute Farbe, und die Merkblätter zeigen, worin: Evocryl 200 ist das sparsamste der drei Produkte im Verbrauch, dokumentiert farbtonbeständig und mit der TSR-Formel eine Lösung für dunkle Töne auf WDVS; seine Grenze ist die mittlere Wasserdampfdurchlässigkeit. Caparol ThermoSan NQG ist das universellste, mit V1 und W3, Filmschutz serienmäßig und der breitesten Untergrundliste. StoColor Lotusan G ist das spezialisierteste, mit dem höchsten sd-Wert der drei und dem Abperleffekt, der zwei Anstriche und eine vorgeschriebene Grundierung verlangt. Keines ist „das beste"; das richtige ist das, dessen Merkblatt zu Ihrer Wand passt.
Quellen und Referenzen
- Caparol, Technische Information Nr. 156, ThermoSan NQG (PDF): Nano-Quarz-Gitter, Hybrid-Bindemittel, G3, S1, E3, W3, V1 (sd unter 0,14 m), Farbtonbeständigkeit A/1, Untergründe, Wartezeiten, Ergänzungsprodukte, Hinweise zu intensiven Farbtönen.
- Caparol, Nachhaltigkeitsdatenblatt ThermoSan NQG Nespri (Version 3.0, 30.10.2025, PDF): Verbrauch 250 ml/m², matt, VOC unter 20 g/l.
- Brillux, Praxismerkblatt 200, Evocryl 200 (Stand 21.06.2016, PDF): Reinacrylat, Evoflex, Fotokatalyse, sd (H2O) bis 0,5 m Klasse II, w unter 0,1 Klasse III, sd (CO2) über 50 m, Verbrauch 140 bis 170 ml/m², +5 °C, 12 Stunden, Airless-Daten, Beschichtungsaufbau, Protect-Qualität, SolReflex mit TSR-Formel, Hellbezugswert 20 auf WDVS.
- Sto SE & Co. KGaA, Technisches Merkblatt StoColor Lotusan G (Rev. 23, 29.06.2026, PDF): Lotus-Effect Technology, verkapselter Filmschutz, sd 0,01 m V1, w unter 0,05 W3, µ 50, G3, 160 µm, +5 bis +30 °C, max. 5 % Wasser, 0,18 bis 0,20 l/m² je Anstrich, 8 Stunden, zweifacher Anstrich, vorgeschriebene Grundierung.
- Caparol, 3D-System plus: über 1 360 Farbtöne nach LCH, Aufbau des Fächers.
- Baulinks, Neues metrisches StoColor-System für die Architektur kann auch polychrom (22.11.2022): 1 000 Fassadentöne, 225 Innentöne, 200 Lack- und 38 Lasurtöne, 72 Grundbuntöne, Dimension Komposition.
- Heinze, Brillux-App: digitale Fächer Scala und RAL Classic mit fast 2 000 Farbtönen, Online-Farbtonsuche.
Was unsere Kunden vor dem Kauf entdeckt haben
«Das untere Foto war mein alter Antrag, der abgelehnt wurde, und das obere ist der neue. Der Unterschied ist gering, aber für manche Bauämter macht dieser kleine Farbton den entscheidenden Unterschied: Sie lehnen reines Weiß ab und akzeptieren Cremeweiß.»
«Dank dieser Zeitersparnis konnte ich meine Preise um 10 EUR pro Anfrage senken, sowohl für Stammkunden als auch für Neukunden.»
«Cremeweiß ist top und die Sockelbereiche werden perfekt erkannt.»
Verifizierte WhatsApp-Verbatims, mit schriftlicher Zustimmung der Verfasser veröffentlicht. Vornamen aus Vertraulichkeitsgründen geändert.
Häufige Fragen
Ist Brillux eine gute Farbe?
Welche Fassadenfarbe ist am diffusionsoffensten: Caparol, Brillux oder Sto?
Wie viel Fassadenfarbe brauche ich bei den drei Marken?
Welche Marke darf dunkel auf WDVS gestrichen werden?
Wie viele Farbtöne bieten Caparol, Brillux und Sto?
Schützt Filmschutz dauerhaft vor Algen?
Kann ich die drei Marken am eigenen Haus vergleichen?
Erwähnte Markennamen (Sherwin-Williams, Benjamin Moore, Behr, Caparol, Brillux, Sto, Alpina, Valspar, PPG, Glidden, Dulux, Crown, Sandtex, Farrow & Ball, Johnstone's, Leyland) sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. FacadeColorizer ist unabhängig und mit keiner dieser Marken affiliiert. Nominative fair use gemäß Lanham Act §1125.