6 Fassaden, 6 RAL-Farben: welche passt zu Ihrem Haus?
Echte Hausfassaden in beliebten deutschen RAL-Tönen. Tippen Sie auf eine Variante, um diese Farbe direkt auf Ihrem eigenen Foto zu testen.
Anthrazit
weiße Fenster
Hellelfenbein
mit Anthrazit-Dach
Salbeigrün
cremeweiße Fenster
Cremeweiss
klassisch, mit Gesims
Anthrazit + Holz
moderner Mix
Terrakotta
Altbau-Charme
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Günstige Fassadenfarbe muss 2026 nicht schlecht sein, aber sie ist auch nicht beliebig. Zwischen einer Baumarkt-Eigenmarke für 3 Euro pro Liter und einer Premium-Fassadenfarbe von Caparol oder Sto für über 12 Euro pro Liter liegen Welten bei Deckkraft, Bindemittel und Standzeit. Dieser Marken-Vergleich nimmt die wichtigsten günstigen Hersteller unter die Lupe: Krautol, Pufas, Baufix, Südwest, Derendo, Dinova und Lucite. Sie erfahren, welcher Preis pro Liter realistisch ist, für welche Fassade welche Farbe taugt und worauf Sie bei Nassabrieb, Deckkraft und Bindemittel achten sollten, damit der vermeintliche Sparpreis nicht in zwei Jahren ein zweiter Anstrich wird.
Wer überhaupt erst sortieren will, welche Markenklassen es gibt und wo die Grenze zwischen Profi- und Heimwerker-Qualität verläuft, sollte vorab unseren Ratgeber zu den besten Fassadenfarben 2026 lesen. Dort ordnen wir das gesamte Marktbild ein, hier geht es konkret um die günstige Schiene.
Günstig oder Premium: Lohnt sich das Sparen wirklich?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf die Fläche und die geplante Standzeit an. Eine Premium-Fassadenfarbe kostet zwar pro Liter ein Vielfaches, deckt aber oft schon in einem Anstrich, hat eine höhere Ergiebigkeit pro Quadratmeter und hält 12 bis 15 Jahre. Eine sehr günstige Dispersionsfarbe für 3 bis 5 Euro pro Liter braucht häufig zwei volle Anstriche, deckt weniger Quadratmeter pro Liter und zeigt nach 5 bis 8 Jahren erste Auswaschungen, Algen oder Kreidung.
Rechnen Sie deshalb nie den Literpreis allein, sondern die Kosten pro Quadratmeter über die Lebensdauer. Beispiel: Eine günstige Farbe für 4 Euro pro Liter mit 4 Quadratmeter Ergiebigkeit in zwei Anstrichen ergibt rund 2 Euro pro Quadratmeter Material. Eine Premium-Farbe für 13 Euro pro Liter mit 7 Quadratmeter Ergiebigkeit in einem Anstrich ergibt rund 1,85 Euro pro Quadratmeter, hält aber doppelt so lange. Die teure Farbe ist hier am Ende günstiger.
Günstige Fassadenfarbe lohnt sich trotzdem in klar definierten Fällen: bei Nebengebäuden (Garage, Schuppen, Gartenhaus), bei Innenhof- und Hofmauern ohne Wetterbelastung, bei Mietobjekten mit kurzem Renovierungszyklus oder wenn Sie ohnehin in 3 bis 5 Jahren eine größere Sanierung planen. Für die wettergeprügelte Süd- und Westfassade des Hauptgebäudes ist Sparen am Material fast immer die teurere Entscheidung.
Marken-Überblick: günstige Fassadenfarben im Vergleich
Die folgende Tabelle ordnet die bekanntesten günstigen und mittelpreisigen Marken ein. Die Preise sind Richtwerte für 2026 im Fachhandel oder Baumarkt, jeweils für die Standard-Fassadendispersion der Marke, nicht für die Premium-Silikon- oder Silikatlinie. Tatsächliche Preise schwanken je nach Gebindegröße (Eimer mit 5, 12,5 oder 15 Liter sind pro Liter deutlich günstiger als Kleingebinde).
| Marke | Typ / Bindemittel | Preis pro Liter | Eignung |
|---|---|---|---|
| Krautol | Dispersion & Siliconharz, Profi-nah | 6 bis 11 Euro | Solider Allrounder, Hauptfassade möglich |
| Pufas | Dispersion, teils Silikat | 4 bis 8 Euro | Heimwerker, Nebenflächen, kleine Fassaden |
| Baufix (Baumarkt) | Dispersion, Eigenmarke | 3 bis 5 Euro | Garage, Schuppen, Hofmauer, kurze Standzeit |
| Südwest | Profi-Marke, Siliconharz & Silikat | 8 bis 14 Euro | Hauptfassade, Malerfachhandel, hohe Qualität |
| Derendo | Dispersion, preiswert (Fachhandel) | 4 bis 7 Euro | Renovierung, mittlere Ansprüche |
| Dinova | Profi-Marke (Brillux-Verbund) | 7 bis 12 Euro | Hauptfassade, gewerblich, gute Ergiebigkeit |
| Lucite (PPG) | Dispersion & Siliconharz | 7 bis 13 Euro | Allrounder, gute Deckkraft, Markenqualität |
Wichtig zur Einordnung: Krautol, Südwest, Dinova und Lucite sind keine Billigmarken, sondern preiswerte Profi- oder Markenprodukte, die deutlich unter Caparol oder Sto liegen, aber technisch mithalten. Pufas, Baufix und ähnliche Baumarkt-Linien sind dagegen klassische Heimwerker-Ware. Wer eine echte Premium-Alternative aus dem Profilager sucht, vergleicht eher die Marken in unserem Caparol vs Brillux vs Sto Vergleich 2026.
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Baumarkt-Eigenmarken: Obi, Bauhaus und Hornbach
Die größten Baumärkte verkaufen Fassadenfarbe unter eigenen Marken, oft hergestellt von etablierten Lohnfertigern. Bei Obi finden Sie unter anderem die Eigenmarke Alpina-naher Produkte sowie hauseigene Dispersionslinien, bei Bauhaus laufen Fassadenfarben unter der Marke Wisent oder als Swingcolor, bei Hornbach unter Baufix und ähnlichen Eigenmarken. Preislich liegen diese Produkte fast immer zwischen 3 und 6 Euro pro Liter im großen Eimer.
Diese Eigenmarken sind nicht grundsätzlich schlecht, aber sie sind auf Heimwerker mit Preisfokus optimiert. Typische Schwächen sind eine geringere Ergiebigkeit (Sie brauchen mehr Liter pro Quadratmeter), schwächere Deckkraft bei kräftigen Farbtönen (zwei oder drei Anstriche nötig) und ein einfacheres Bindemittel, das die Witterungsbeständigkeit verkürzt. Für Garage, Gartenhaus oder eine kleine, geschützte Fassade reichen sie aus. Für die exponierte Hauptfassade rät der Maler in der Regel ab.
Ein praktischer Tipp: Achten Sie bei Baumarkt-Farben besonders auf die Deklaration. Steht dort nur reine Dispersion ohne Angabe der Norm EN 13300 für Innenfarben oder ohne Hinweis auf Siliconharz und Wetterschutz, handelt es sich meist um die einfachste Qualitätsstufe. Eine Silikonharz- oder Silikat-Fassadenfarbe ist die deutlich bessere Wahl, kostet aber auch bei Eigenmarken etwas mehr. Mehr zu mineralischen Systemen lesen Sie im Silikatfarbe Komplettguide 2026.
Worauf Sie bei günstiger Fassadenfarbe achten müssen
Drei technische Kennwerte entscheiden, ob eine günstige Farbe ihr Geld wert ist: Bindemittel, Deckkraft und Witterungsbeständigkeit. Wer diese drei Punkte prüft, vermeidet die meisten Fehlkäufe.
Bindemittel. Das Bindemittel bestimmt, wie die Farbe an der Wand haftet und wie wetterfest sie ist. Reine Acryldispersion ist günstig, bildet aber einen Film, der schlechter Feuchtigkeit nach außen lässt. Siliconharz (Silikonharzfarbe) verbindet Wasserabweisung mit guter Diffusionsoffenheit und ist der beste Kompromiss für die meisten Putzfassaden. Silikat haftet mineralisch und ist extrem langlebig, braucht aber einen passenden mineralischen Untergrund. Eine günstige reine Dispersion ist für eine Nordfassade mit Algenproblem die schlechteste Wahl.
Deckkraft und Ergiebigkeit. Bei Innenfarben regelt die Norm EN 13300 die Deckkraft in Deckkraftklassen, wobei Klasse 1 die beste ist. Für Fassaden zählt vor allem die angegebene Ergiebigkeit in Quadratmeter pro Liter und die Frage, ob ein oder zwei Anstriche nötig sind. Eine günstige Farbe mit 3 Quadratmeter pro Liter in zwei Anstrichen ist real teurer als eine Markenfarbe mit 7 Quadratmeter in einem Anstrich. Lesen Sie das technische Merkblatt, nicht nur den Regalpreis.
Nassabrieb und Witterung. Der Nassabrieb (für Innenfarben in Nassabriebklassen nach EN 13300 angegeben) zeigt, wie scheuerbeständig eine Farbe ist. Bei Fassaden sind die relevanten Werte Wasseraufnahme (w-Wert) und Diffusionsfähigkeit (s-d-Wert). Ein guter Wetterschutz hat einen niedrigen w-Wert (wasserabweisend) und einen niedrigen s-d-Wert (atmungsaktiv). Billige Farben nennen diese Werte oft gar nicht, was ein Warnsignal ist. Für besonders strapazierte Sockel und Spritzwasserzonen lohnt ein Blick in unseren Vergleich mit Marken wie im Alligator Fassadenfarbe Test 2026, der Budget-Schiene der DAW Gruppe.
Empfehlung: Wann günstig, wann lieber Marke?
Für Nebengebäude, geschützte Innenhöfe, Mietobjekte mit kurzem Zyklus und reine Auffrischungen genügt eine günstige Marke wie Pufas, Derendo oder eine Baumarkt-Eigenmarke. Sie sparen real Geld, weil die Belastung gering ist und die kürzere Standzeit nicht ins Gewicht fällt.
Für die Hauptfassade, vor allem die Wetterseiten Süd und West, sowie für Häuser, die 10 bis 15 Jahre halten sollen, ist die preiswerte Profi-Schiene die kluge Wahl: Krautol, Südwest, Dinova oder Lucite bieten echte Siliconharz- oder Silikatqualität deutlich unter dem Caparol- oder Sto-Preis. Sie sparen gegenüber dem Premium-Marktführer, ohne bei Standzeit und Deckkraft echte Kompromisse zu machen.
Unabhängig von der Marke gilt: Der teuerste Fehler ist der falsche Farbton, nicht die falsche Marke. Eine Fassade neu zu streichen kostet schnell 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter inklusive Arbeit. Wer sich beim Farbton vergreift, zahlt das doppelt. Testen Sie den Ton deshalb vorab digital am eigenen Hausfoto, statt sich auf eine kleine Farbkarte zu verlassen.
Häufige Fragen zu günstiger Fassadenfarbe
Ist günstige Fassadenfarbe immer schlechter als Markenfarbe?
Nein. Es gibt preiswerte Profi-Marken wie Krautol, Südwest, Dinova oder Lucite, die technisch mit Premium-Produkten mithalten und trotzdem deutlich günstiger sind. Echte Billigware sind eher reine Baumarkt-Dispersionen für 3 bis 5 Euro pro Liter. Diese taugen für Nebenflächen, aber nicht für die exponierte Hauptfassade. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern Bindemittel, Deckkraft und Witterungsbeständigkeit.
Was kostet günstige Fassadenfarbe pro Liter 2026?
Baumarkt-Eigenmarken und einfache Dispersionen liegen 2026 bei rund 3 bis 6 Euro pro Liter im großen Eimer. Preiswerte Markenprodukte wie Pufas oder Derendo kosten etwa 4 bis 8 Euro pro Liter. Preiswerte Profi-Marken wie Krautol, Dinova oder Lucite liegen bei rund 6 bis 13 Euro. Premium-Marken wie Caparol oder Sto starten meist über 12 Euro pro Liter. Rechnen Sie immer die Kosten pro Quadratmeter über die Lebensdauer, nicht nur den Literpreis.
Worauf muss ich bei Baumarkt-Fassadenfarbe achten?
Prüfen Sie das technische Merkblatt auf Bindemittel (Siliconharz oder Silikat ist besser als reine Dispersion), Ergiebigkeit in Quadratmeter pro Liter und die Anzahl der nötigen Anstriche. Achten Sie auf einen niedrigen w-Wert (wasserabweisend) und einen niedrigen s-d-Wert (atmungsaktiv). Fehlen diese Angaben ganz, handelt es sich meist um die einfachste Qualitätsstufe, die nur für geschützte Nebenflächen geeignet ist.
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Fazit: Günstige Fassadenfarbe lohnt sich gezielt, nicht pauschal. Für Nebengebäude und geschützte Flächen reichen Baumarkt-Eigenmarken, Pufas oder Derendo. Für die Hauptfassade fahren Sie mit der preiswerten Profi-Schiene (Krautol, Südwest, Dinova, Lucite) am besten: spürbar günstiger als Caparol oder Sto, aber ohne echte Qualitätseinbußen. Den teuersten Fehler vermeiden Sie, indem Sie den Farbton vorab am eigenen Hausfoto testen statt nach Farbkarte zu raten. Weiter geht es im Ratgeber zu den besten Fassadenfarben 2026. Quellen: technische Merkblätter der Hersteller (Krautol, Pufas, Südwest, Dinova, Lucite, PPG), Norm EN 13300, eigene Auswertung aus 16.983 Fassadensimulationen 2026.
Was unsere Kunden vor dem Kauf entdeckt haben
«Das untere Foto war mein alter Antrag, der abgelehnt wurde, und das obere ist der neue. Der Unterschied ist gering, aber für manche Bauämter macht dieser kleine Farbton den entscheidenden Unterschied: Sie lehnen reines Weiß ab und akzeptieren Cremeweiß.»
«Dank dieser Zeitersparnis konnte ich meine Preise um 10 EUR pro Anfrage senken, sowohl für Stammkunden als auch für Neukunden.»
«Cremeweiß ist top und die Sockelbereiche werden perfekt erkannt.»
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