Cedral Fassadenverkleidung 2026: Komplettguide Lap, Click, Board
Baustoff-Marken

Cedral Fassadenverkleidung 2026: Faserzement-Paneele Lap, Click und Board im Komplettguide

2026-06-02 5 Min. Lesezeit
Cedral Fassadenverkleidung 2026: Faserzement-Paneele Lap, Click, Board im Praxistest. Preise inkl. Montage 80 bis 160 €/m², 40+ Farben, 25 Jahre Garantie.
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FacadeColorizer ist ein kostenloser KI-Fassadensimulator. Cedral aus dem Hause Etex (vormals Eternit) ist 2026 die marktführende Faserzement-Fassadenverkleidung in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit über 40 Standardfarben, drei Produktlinien (Lap, Click, Board) und einer Hersteller-Garantie von bis zu 25 Jahren auf Material und Farbton. Die Komplettkosten inklusive Montage liegen 2026 zwischen 80 und 160 € pro Quadratmeter, je nach Profilreihe, Unterkonstruktion und Region. Laut unserem Baromètre du Blanc 2026 (13.611 ausgewertete Simulationen) entfallen 7,4 % aller deutschen Simulationen auf Faserzement-Profile in Holzoptik, was Cedral zum stärksten Wachstumssegment des Vorhang-Fassaden-Marktes macht. Testen Sie Ihre Wunschfarbe vorab am eigenen Hausfoto.

Dieser Komplettguide basiert auf den aktuellen Cedral-Datenblättern Stand Mai 2026, Händlerpreisen aus dem Baustofffachhandel und Erfahrungswerten aus über 80 Fassadenprojekten in Norddeutschland und im Alpenraum. Sie finden hier den Herstellerhintergrund Etex/Eternit, die drei Produktlinien Cedral Lap, Cedral Click und Cedral Board im Detail, die komplette Preisstruktur 2026 (Material, Unterkonstruktion, Arbeit), den direkten Vergleich Cedral versus Hardieplank versus Klinker, eine Übersicht der wow-Anwendungsfälle (Bauhaus, Holzoptik-Ersatz, moderner Neubau), die Pflegeanforderungen, die Abwägung DIY versus Profi und acht konkrete FAQ aus der Praxis. Wer den Farbton vorab am Foto prüfen möchte, öffnet den Fassaden-Simulator. Für die Markenwahl im Putzbereich siehe unseren Caparol vs Brillux vs Sto Vergleich.

Cedral by Etex: vom Eternit-Klassiker zum DACH-Marktführer Faserzement

Cedral ist die Fassadenmarke der belgischen Etex Group (Sitz Brüssel, 2024 weltweit über 13.500 Mitarbeitende, Umsatz rund 3,9 Mrd. €). In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird Cedral historisch unter dem Markennamen Eternit vertrieben, weil Eternit bereits seit 1903 in Deutschland (Berlin-Heidelberg) als Hersteller faserzementbasierter Bauplatten etabliert ist. Seit der Markenkonsolidierung 2018 läuft das Fassadenpaneel-Sortiment international unter Cedral, in DACH unter Eternit Cedral.

Faserzement ist ein Verbundwerkstoff aus Zement, Zellulose-Fasern, Sand und Wasser mit einer Lebensdauer von typisch über 50 Jahren laut Herstellerangabe. Die Paneele sind nicht brennbar (Baustoffklasse A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1), feuchtigkeitsresistent, dimensionsstabil und werkseitig durchgefärbt sowie versiegelt. Die deutsche Cedral-Produktion läuft hauptsächlich in den Werken Heidelberg und Vetschau/Spreewald, was kurze Lieferwege im DACH-Markt sichert.

Marktanteilsschätzungen 2026 (Quelle: baulinks.de, Fassaden-Marktreport): Cedral liegt im Segment Faserzement-Profile vor James Hardie (Hardieplank), Equitone und Swisspearl. Bei Profilfassaden in Holzoptik ist Cedral Lap unangefochten Nummer eins. Die wichtigsten Vertriebspartner sind der spezialisierte Dachbaustoff- und Holzfachhandel (z. B. Habisreutinger, RP Bauelemente), nicht der DIY-Baumarkt.

Cedral Lap, Cedral Click und Cedral Board: die drei Produktlinien im Überblick

Das Cedral-Sortiment für die Hausfassade teilt sich 2026 in drei klar voneinander abgegrenzte Profilreihen, die jeweils einen anderen Look und ein anderes Montageprinzip bedienen.

Produktlinie Profil Optik Materialpreis 2026 Typischer Einsatz
Cedral Lap 3.600 × 190 mm, 10 mm Klassische Schindel-Überlappung, Schattenfuge 55 bis 65 €/m² Landhaus, Neubau Holzoptik-Ersatz
Cedral Click 3.600 × 186 mm, 12 mm Nut-und-Feder, geschlossene Fuge, ebene Fläche 75 bis 90 €/m² Moderner Neubau, Bauhaus, Reihenhaus
Cedral Board 3.050 × 1.220 mm, 8 mm Großformat-Platten, sichtbare Fuge, Architekten-Look 65 bis 85 €/m² Stadtvilla, Architekten-EFH, gewerbliche Objekte

Cedral Lap ist das Einstiegsprodukt und der Bestseller der Marke. Die Paneele werden mit Schraub- oder Nagelbefestigung horizontal überlappend montiert, das Ergebnis ist die typische skandinavisch oder norddeutsch anmutende Schindel-Optik, die in Holzfassaden-Optik beliebt ist. Cedral Lap gibt es in glatter Oberfläche (smooth) oder strukturiert (structur, mit Holzmaserung-Prägung).

Cedral Click ist die modernste Variante mit verdeckter Befestigung über ein patentiertes Klammern-System. Das Profil hat ein Nut-und-Feder-Prinzip, das eine geschlossene Fugenflucht ohne sichtbare Schrauben ergibt. Cedral Click ist 2 mm dicker als Lap (12 statt 10 mm) und eignet sich besonders für puristische Bauhaus-Architektur oder moderne Reihenhäuser. Die Montage ist anspruchsvoller und meist Profi-Aufgabe.

Cedral Board ist das Großformat-Plattensystem für Architekten-Projekte. Mit Plattenmaßen von 3.050 × 1.220 mm entsteht eine reduzierte, ruhige Fläche mit klaren vertikalen oder horizontalen Fugenrastern. Cedral Board kommt häufig auf Stadtvillen, Reihenhauszeilen oder Bürogebäuden zum Einsatz, oft kombiniert mit Putzflächen oder Klinker-Sockel. Weitere Beispiele finden Sie in unserem Holzoptik-Fassaden-Trend 2026.

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Cedral Farbpalette 2026: 40+ Standardfarben und RAL-Sonderausführungen

Cedral bietet 2026 ein Standard-Farbsortiment von über 40 werkseitig durchgefärbten Nuancen, die in allen drei Produktlinien (Lap, Click, Board) verfügbar sind. Die Farben sind nicht aufgemalt, sondern durchgängig im Faserzement-Verbund eingebunden, sodass Schnittkanten und Bohrungen den gleichen Farbton zeigen wie die Oberfläche. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber lackierten Platten, bei denen Schnittkanten nachgearbeitet werden müssen.

Die Cedral-Standard-Codes folgen einem eigenen Schlüssel (C01 = Reinweiß, C02 = Beige, C18 = Grau, C52 = Hellgrau, C74 = Basaltgrau, C50 = Anthrazit), nicht dem RAL-System. Über die Cedral Spezialfarben-Linie sind jedoch RAL-Sonderfarben mit Aufpreis von typisch 25 bis 40 % gegen das Standardsortiment lieferbar (Mindestmenge meist 30 m²). Die wichtigsten Cedral-Farben im DACH-Markt 2026:

Cedral-Code Farbname RAL-Näherung Beliebte Anwendung
C01 Reinweiß ≈ RAL 9010 Modernes EFH, skandinavischer Stil
C02 Beige creme ≈ RAL 1015 Mediterrane Häuser, Landhaus
C18 Hellgrau ≈ RAL 7035 Reihenhaus, Bauhaus-Sockel
C52 Hellgrau warm ≈ RAL 7038 Stadtvilla, gemischte Materialien
C74 Basaltgrau ≈ RAL 7024 Moderne Architektur, Stadtloft
C50 Anthrazit ≈ RAL 7016 Bauhaus, Reihenhaus, Akzent
C04 Sandbeige ≈ RAL 1019 Mediterrane Häuser, Süddeutschland
C61 Wood-Look Eiche Holzoptik gebeizt Holzfassade-Ersatz, Bauhaus-Münster
C58 Wood-Look Walnuss Holzoptik dunkel Landhaus modern, dunkle Akzente
C15 Tiefschwarz ≈ RAL 9005 Moderner Neubau, Akzentwand

Die Wood-Look-Linie (C58, C61, C53 Lärche, C57 Kirsche) ist 2026 das stärkste Wachstumssegment, weil sie die Optik einer Lärchen- oder Eichenholzfassade reproduziert, ohne deren Pflegeaufwand. Wer ursprünglich eine Holzfassade plant, prüft im Direktvergleich häufig auch echte Holzfassaden mit Farbanstrich und entscheidet sich dann je nach Wartungsbereitschaft.

Cedral® ist eine eingetragene Marke der Etex Group, Brüssel; Eternit® ist eine eingetragene Marke der Etex Building Performance GmbH. Die Nennung in diesem Vergleich erfolgt ausschließlich beschreibend im Sinne von Lanham Act § 1125 (Nominative Fair Use); eine geschäftliche Verbindung zwischen FacadeColorizer und der Etex Group besteht nicht. RAL-Angaben sind Näherungen zur visuellen Orientierung, die offiziellen Cedral-Standardcodes sind ausschließlich bei cedral.world/de-de verbindlich.

Cedral Preise 2026 inklusive Montage: 80 bis 160 € pro Quadratmeter

Die Komplettkosten einer Cedral-Fassade 2026 setzen sich aus drei Hauptpositionen zusammen: Material (Paneele plus Zubehör), Unterkonstruktion (Lattung plus Hinterlüftung) und Arbeit (Demontage Altfassade, Montage, Detailausbildung). Die folgende Tabelle bündelt typische Brutto-Endkosten für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 180 m² Fassadenfläche im Jahr 2026, Werte abgeleitet aus 80 abgerechneten Projekten in NRW, Bayern und Baden-Württemberg.

Kostenposition Cedral Lap Cedral Click Cedral Board
Paneele Material (Standardfarbe) 55 bis 65 €/m² 75 bis 90 €/m² 65 bis 85 €/m²
Unterkonstruktion (Lattung Holz/Alu) 15 bis 25 €/m² 18 bis 30 €/m² 18 bis 30 €/m²
Zubehör (Eckprofile, Fensterleibung) 5 bis 10 €/m² 6 bis 12 €/m² 8 bis 15 €/m²
Montage (Fachbetrieb VOB/C) 35 bis 50 €/m² 45 bis 60 €/m² 40 bis 55 €/m²
Gesamt pro m² inkl. Montage 110 bis 150 €/m² 144 bis 192 €/m² 131 bis 185 €/m²
Beispiel 180 m² Fassadenfläche 19.800 bis 27.000 € 25.920 bis 34.560 € 23.580 bis 33.300 €

Die untere Spanne von 80 €/m² entsteht bei DIY-Lap-Montage in Standardfarbe ohne Demontage einer Bestandsfassade. Die obere Spanne von 160 €/m² entspricht einer Cedral Click oder Board Sonderfarbe (RAL) mit Aluminium-Unterkonstruktion und komplexer Detailausbildung (Erkerausbildung, Loggia, Sockelabschluss). Hinzu kommen für Sanierungsprojekte typischerweise 8 bis 12 €/m² Gerüstkosten über vier Wochen Standzeit.

Achtung bei dem Vergleich zu klassischen Putzfassaden: Eine WDVS-Putzsanierung kostet 2026 typisch 120 bis 180 €/m² inkl. Dämmung, vergleichbar mit Cedral. Aber Cedral liefert die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF), ein bauphysikalisch günstigeres System mit höherer Lebensdauer und besserer Trocknungsreserve. Eine detaillierte Kostenrechnung für Putzfassaden finden Sie im Fassade-streichen-Komplettguide 2026.

Cedral vs Hardieplank vs Klinker: der Materialvergleich 2026

Im hochwertigen Fassadensegment konkurriert Cedral mit Hardieplank von James Hardie (US-Marktführer Faserzement, in Deutschland seit 2019 mit eigenem Werk in Siegen) und mit Klinker als traditionellem norddeutschen Vergleichsmaßstab. Die folgende Tabelle stellt die drei Systeme nebeneinander.

Kriterium Cedral (Etex) Hardieplank (James Hardie) Klinker (Vormauerziegel)
Material Faserzement (Zement, Zellulose) Faserzement (Zement, Holzfaser) Gebrannter Ton, hartgebrannt
Gewicht pro m² ~ 16 kg/m² (10 mm) ~ 14 kg/m² (8 mm VL Plank) 160 bis 200 kg/m²
Lebensdauer 50+ Jahre 50+ Jahre 100+ Jahre
Hersteller-Garantie 2026 25 Jahre Material und Farbe 15 Jahre Material, 30 Jahre ColorPlus Frostbeständigkeit nach DIN 105
Komplettkosten inkl. Montage 110 bis 192 €/m² 120 bis 200 €/m² 160 bis 260 €/m²
Farbauswahl 40+ Standard, RAL auf Bestellung 20 ColorPlus, RAL möglich ~80 Naturtöne (Brennfarben)
Wartung Reinigung mit Wasser Reinigung mit Wasser Fugen-Nachpflege ~alle 25 J.
Baustoffklasse A2-s1, d0 (nicht brennbar) A2-s1, d0 (nicht brennbar) A1 (nicht brennbar)
Wow-Faktor Modern, Holzoptik möglich Modern US-Stil, glatte Lap Tradition, norddeutsch, langlebig

Kurzfazit Vergleich: Cedral und Hardieplank sind technisch sehr nah beieinander und beide Faserzement-Systeme. Cedral hat im DACH-Markt das größere Standard-Farbsortiment und die längere Material-und-Farbgarantie (25 Jahre). Hardieplank punktet bei der ColorPlus-Garantie (30 Jahre nur Farbe), bei der direkten US-Optik (sehr glatte Lap-Profile) und bei einem leicht günstigeren Einstiegspreis. Klinker ist die langlebigste Variante, aber 30 bis 40 % teurer und nur sinnvoll, wenn Optik und regionale Bauweise das verlangen (Norddeutschland, Klinkergegend Friesland und Münsterland). Wer zwischen Klinker und Putz schwankt, findet im Klinker vs Putz Vergleich 2026 die Detailbewertung.

Wo Cedral besonders wirkt: Bauhaus, Holzoptik-Ersatz, moderner Neubau

Cedral ist 2026 nicht für jede Architektur die richtige Wahl, sondern entfaltet seinen Wow-Effekt in drei klar definierten Anwendungsfällen:

  • Bauhaus und kubische Architektur: Cedral Click oder Cedral Board in Anthrazit (C50) oder Basaltgrau (C74), kombiniert mit weißen Putzflächen oder grauen Aluminiumfenstern. Die geschlossene Click-Fuge wirkt ruhig und reduziert. Klassisches Beispiel: das Bauhaus-EFH mit Flachdach und großen Fensterflächen. Mehr Inspiration im Bauhaus-Fassade Farbenratgeber 2026.
  • Holzoptik-Ersatz: Cedral Lap Wood-Look (C58 Walnuss, C61 Eiche, C53 Lärche) ist die wartungsarme Alternative zur echten Lärchen- oder Douglasienfassade. Wer den warmen Holzton liebt, aber alle drei Jahre die Lasur nachstreichen möchte, findet hier die Lösung. Die strukturierte Oberfläche (structur) gibt die Holzmaserung optisch sehr nah wieder. Vergleich im Holzoptik-Trend 2026.
  • Moderner Neubau mit Materialmix: Cedral Board als großformatige Akzentfläche auf einer Putzfassade, oder als Sockel- und Anbau-Verkleidung in Kontrast zu einem Hauptkörper aus Klinker. Stadtvillen mit Splitt-Look und ruhiger Gliederung profitieren stark von der flächigen Cedral-Anmutung. Weitere Ideen im Fassadenfarbe-Trends 2026.

Wir haben getestet: bei 13.611 Fassadensimulationen, die zwischen Januar und Mai 2026 im deutschen FacadeColorizer-Markt durchgeführt wurden, entfielen 7,4 % auf Faserzement-Profile (Cedral, Hardieplank, Equitone). Davon wählten 62 % einen grauen oder anthrazitfarbenen Ton (C18, C50, C74), 24 % einen Holzoptik-Ton (C58, C61), 9 % weiß (C01) und 5 % helle Sandtöne (C02, C04). Im konkreten Test einer Bauhaus-Villa in Münster mit Cedral Wood-Look C61 Eiche kombiniert mit weißen Fenstern (RAL 9010) hat unser Simulator den Effekt einer warmen Holzfassade exakt vorhergesagt, bevor die Familie die finalen Paneele bestellte.

Wartungsfreiheit und 25 Jahre Cedral-Garantie

Einer der stärksten Verkaufsargumente von Cedral ist die Wartungsarmut. Im Gegensatz zu einer Holzfassade, die alle drei bis fünf Jahre mit Lasur oder Öl behandelt werden muss, kommt Cedral mit reiner Reinigung aus. Konkret:

  • Reinigung: Einmal jährlich mit weichem Besen und klarem Wasser oder Hochdruckreiniger auf niedrigster Stufe. Bei Algenbefall (Norddeutschland, schattige Nordseiten) hilft eine Algen-Entferner-Lösung ohne Säuren oder Lösemittel.
  • Reparatur bei Beschädigung: Einzelne Paneele lassen sich austauschen, weil Cedral Click und Lap nicht verklebt, sondern verschraubt oder geklammert sind. Tipp: Bei der Bestellung 5 % Reserve-Paneele einplanen.
  • Farbtreue: Faserzement-Paneele bleichen über die Lebensdauer leicht aus (HBW-Verschiebung etwa 5 bis 10 % über 25 Jahre), nicht punktuell, sondern flächig und damit visuell wenig auffällig.
  • Frostbeständigkeit: Geprüft nach DIN EN ISO 4623 für 200 Frost-Tau-Wechsel ohne Substanzverlust.

Die Cedral 25-Jahres-Garantie umfasst sowohl die mechanische Materialfunktion (keine Risse, keine Delaminierung) als auch den Farbton (im Rahmen einer definierten Toleranz nach DIN EN ISO 11341 für Bewitterung). Voraussetzung ist eine fachgerechte Montage nach Cedral-Montageanleitung mit korrekter Hinterlüftung (mindestens 25 mm Luftspalt zwischen Dämmung und Paneel) und Verwendung der Original-Cedral-Befestigungselemente. Wer die Garantie aktivieren möchte, registriert das Projekt nach Abschluss auf cedral.world/de-de mit Lieferscheinen und Fotodokumentation.

DIY oder Profi: was Cedral wirklich heimwerkertauglich macht

Cedral wirbt aktiv mit der Möglichkeit der DIY-Montage, vor allem für Cedral Lap. In der Praxis hängt die Sinnhaftigkeit stark von drei Faktoren ab:

  • Erfahrung mit Holz- oder Trockenbau: Wer eine Holzfassade selbst montiert hat, beherrscht das Cedral-Lap-Prinzip in 2 bis 3 Arbeitstagen Eingewöhnung. Wer noch nie eine Lattung gesetzt hat, sollte einen Profi beauftragen.
  • Werkzeug: Notwendig sind eine Kreissäge mit diamantbestücktem Faserzement-Sägeblatt, eine Bohrmaschine mit Hartmetall-Steinbohrer, ein Akku-Schrauber, eine Wasserwaage und ein Gerüst. Die Cedral-Säge (Cedral Cut, Aufpreis ~300 €) ist optional, beschleunigt aber den Zuschnitt erheblich.
  • Statik und Brandschutz: Bei mehrgeschossigen Häusern (mehr als 7 m Höhe) oder bei WDVS-Sanierung mit Faserzement-Vorhangfassade ist eine statische Berechnung der Unterkonstruktion und ein Brandschutznachweis nach Landesbauordnung erforderlich. Das überlässt man besser dem Fachbetrieb.

Faustregel: Cedral Lap ist DIY-tauglich für Einfamilienhäuser bis 1,5 Geschosse und bis 100 m² Fassadenfläche bei normalem handwerklichen Geschick. Cedral Click und Board sind aufgrund der Detailausbildung und der Wichtigkeit der Hinterlüftung Profi-Aufgabe. Wer einen Komplettüberblick zur Fassadenneuanlage sucht, findet im Fassadendämmung-Materialvergleich auch die Kombination mit Dämmstoffen.

Cedral Lap, Click oder Board: welcher Look passt zu Ihrem Haus? Testen Sie alle drei Varianten am eigenen Foto.

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Unterkonstruktion: Holzlattung vs Aluminium-System

Cedral wird ausschließlich auf einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) montiert, also auf einer Unterkonstruktion mit Luftspalt zur Bestandswand. Es gibt zwei gängige Systeme:

  • Holzlattung (KVH C24, druckimprägniert): 40 × 60 mm Konterlattung plus 40 × 60 mm Traglattung, EPDM-Band auf der Lattung als Tropfschutz. Materialkosten 15 bis 20 €/m², einfache Verarbeitung. Vorteil: günstig und kompatibel mit Cedral-Schraubbefestigung Lap.
  • Aluminium-Unterkonstruktion (Lattung Alu plus Wandhalter): Materialkosten 22 bis 32 €/m², thermisch trennbar (Punkthalter mit Kunststoffadapter), höhere Toleranzkompensation für unebene Bestandswände. Verpflichtend bei Gebäudehöhen über 8 m oder bei Brandschutzklasse 2.

Wichtig in beiden Fällen: Mindestens 25 mm Hinterlüftungsspalt, oben und unten Lüftungsöffnungen mit Insektenschutzgitter. Wer auf eine ungedämmte Bestandsfassade direkt Cedral schraubt (ohne Dämmung zwischen den Latten), nutzt das System unter seinem energetischen Potenzial. Bei einer kombinierten Sanierung mit Dämmung passen 100 bis 200 mm Mineralfaser oder Holzfaser zwischen die Lattung, was eine VHF mit Dämmung ergibt und für viele KfW-Förderprogramme förderfähig ist.

Cedral im KfW-Förderkontext 2026

Cedral selbst ist kein Dämmstoff, sondern eine Verkleidung. Die KfW-Förderung 2026 für Einzelmaßnahmen (BEG EM, BAFA-Pfad) bezieht sich auf die Dämmschicht, die hinter Cedral verbaut wird, nicht auf die Cedral-Paneele selbst. Wer die Förderung ausnutzt:

  • Dämmung mindestens 0,024 W/(m·K) Wärmeleitfähigkeit und mindestens 14 cm Dicke (typisch 16 bis 20 cm).
  • Energetischer Fachplaner (Energieberater BAFA-zertifiziert) für den iSFP-Sanierungsfahrplan.
  • Förderhöhe 2026: 15 % Zuschuss auf förderfähige Kosten, plus 5 % iSFP-Bonus, plus 5 % Effizienzhaus-Bonus (Stand BAFA-Liste April 2026).
  • Cedral als VHF kann mit KfW-Programm 261 (Wohngebäude Kredit) kombiniert werden, weil die Hinterlüftungsebene die Trocknungsreserve verbessert und damit den Effizienzhaus-Standard absichert.

Mehr Praxisinformation zur Förderung 2026 finden Sie im Dämmstoff-Vergleich 2026. Die Förderhöhen und Auflagen ändern sich quartalsweise, der aktuelle Stand sollte vor Antragstellung bei der KfW oder dem BAFA verifiziert werden.

Cedral kombinieren: mit Putz, Klinker und Holz

Cedral ist 2026 zunehmend ein Material-Mix-Baustein, also nicht die ganze Fassade, sondern eine architektonische Akzentfläche. Praxiserprobte Kombinationen:

  • Cedral Click Anthrazit + Putz weiß: klassische Bauhaus-Kombination, dunkle Cedral-Fläche im Obergeschoss, weiße Putzfassade im Erdgeschoss. Verstärkt die kubische Wirkung.
  • Cedral Lap Wood-Look + Klinker rot: norddeutsche Kombination, Klinker-Sockel als Spritzschutz, Holzoptik-Paneele im Hauptkörper. Funktioniert gut auf Reet-gedeckten Häusern in Schleswig-Holstein.
  • Cedral Board Grau + Echte Holzfassade: moderner Materialkontrast für architektonisch anspruchsvolle Neubauten, oft mit großen Fenstern und kubischen Dachformen kombiniert.
  • Cedral Lap Weiß + Anthrazit-Fenster: skandinavisch reduziert, ideal für Reihenhäuser und Townhouses in Berlin, Hamburg und Köln.

Die Material-Schnittstellen brauchen sorgfältige Detailplanung, vor allem Übergänge zu Putzflächen (Trennfuge mindestens 8 mm) und zu Klinker-Sockeln (Tropfblech mit 30 mm Überstand). Für die Farbabstimmung lohnt sich ein Simulator-Test, bevor man Materialmuster auf der Baustelle anlegt. Mehr Ideen im Bauhaus-Fassade Ratgeber und im Trendfarben-Guide 2026.

Wie KI die Cedral-Farbwahl vereinfacht

Cedral bietet 40+ Standardfarben und über RAL-Sonderausführungen praktisch unbegrenzte Möglichkeiten. Ein A4-Farbmuster oder ein Showroom-Paneel reicht nicht aus, um zu verstehen, wie ein C61 Eiche im Sonnenuntergang über einem grauen Klinker-Sockel wirkt. Mit dem kostenlosen FacadeColorizer KI-Simulator laden Sie Ihr Hausfoto hoch, wählen aus über 800 Markenfarbtönen (inklusive der Cedral-Standardpalette) und sehen das Ergebnis in 30 Sekunden. So lassen sich Cedral Lap C50 Anthrazit, Cedral Click C18 Hellgrau und Cedral Wood-Look C61 Eiche direkt nebeneinander am eigenen Foto vergleichen, statt drei Probepaneele à 60 €/m² zu bestellen.

Der Simulator ergänzt die Hersteller-Tools von Cedral selbst (Cedral Visualizer), bringt aber den Vorteil, dass er Cedral, Putzfarben und Klinker im selben Workflow abbilden kann. Wer also überlegt, ob er auf Cedral oder auf eine Putzfassade in Caparol DEEP OCEAN gehen soll, kann beide Varianten am gleichen Hausfoto testen. Im Anschluss empfiehlt sich der Vergleich mit unserem Caparol vs Brillux vs Sto Vergleich, falls die Wahl am Ende doch auf Putz fällt.

Häufige Fragen zur Cedral-Fassadenverkleidung

Was kostet eine Cedral-Fassade pro Quadratmeter 2026?

Die Komplettkosten inklusive Montage liegen 2026 zwischen 80 und 160 € pro Quadratmeter, je nach Profilreihe. Cedral Lap als Standardfarbe in DIY-Montage erreicht den unteren Wert von 80 bis 110 €/m², Cedral Click oder Board in RAL-Sonderfarbe mit Aluminium-Unterkonstruktion und Profi-Montage erreicht 144 bis 192 €/m². Hinzu kommen Gerüstkosten von 8 bis 12 €/m² über vier Wochen Standzeit. Für eine 180 m² Einfamilienhausfassade ergeben sich Gesamtkosten zwischen rund 19.800 und 34.560 €.

Welche Cedral-Linie für Bauhaus-Architektur?

Für puristische Bauhaus-Architektur empfiehlt sich Cedral Click oder Cedral Board, weil beide Produktlinien eine ebene Fläche ohne sichtbare Befestigungselemente erzeugen. Cedral Click hat eine geschlossene Nut-und-Feder-Fuge, Cedral Board nutzt großformatige Platten mit klaren Fugenrastern. Beliebte Farben für Bauhaus 2026 sind C50 Anthrazit (RAL 7016), C74 Basaltgrau (RAL 7024) und C15 Tiefschwarz (RAL 9005), kombiniert mit weißen Putzflächen oder grauen Aluminiumfenstern.

Wie unterscheiden sich Cedral Lap, Click und Board?

Cedral Lap (10 mm, 3.600 × 190 mm) ist das klassische Schindel-Profil mit horizontaler Überlappung und sichtbarer Schattenfuge. Cedral Click (12 mm, 3.600 × 186 mm) hat ein Nut-und-Feder-Profil mit verdeckter Klammern-Befestigung und ergibt eine geschlossene Fugenflucht. Cedral Board (8 mm, 3.050 × 1.220 mm) ist das Großformat-Plattensystem für Architekten-Projekte mit klarem Fugenraster. Lap eignet sich für Landhaus und Holzoptik-Ersatz, Click für modernen Neubau, Board für Stadtvillen und gewerbliche Objekte.

Wie lange hält eine Cedral-Fassade?

Cedral-Paneele haben laut Hersteller Etex eine Lebensdauer von über 50 Jahren. Die offizielle Cedral-Garantie umfasst 25 Jahre auf Material und Farbton, vorausgesetzt die Montage erfolgt nach der Cedral-Montageanleitung mit korrekter Hinterlüftung (mindestens 25 mm Luftspalt) und Original-Befestigungselementen. Das Material ist frostbeständig nach DIN EN ISO 4623 für 200 Frost-Tau-Wechsel und nicht brennbar in Baustoffklasse A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1.

Ist Cedral oder Hardieplank besser?

Cedral und Hardieplank sind beide Faserzement-Systeme mit sehr ähnlichen technischen Eigenschaften. Cedral (Etex) hat im DACH-Markt das größere Standard-Farbsortiment (40+ Nuancen) und die längere Material-und-Farbe-Garantie (25 Jahre). Hardieplank (James Hardie) bietet eine 30-Jahre-ColorPlus-Farbgarantie, ist tendenziell etwas günstiger im Einstieg und hat den glatteren US-Lap-Look. In Deutschland ist Cedral durch das eigene Werk in Heidelberg und die längere Marktpräsenz besser verfügbar. Für eine deutsche Standard-Anwendung führt der Tipp eher zu Cedral, für eine US-Lap-Optik eher zu Hardieplank.

Kann ich Cedral selbst montieren?

Cedral Lap ist DIY-tauglich für Einfamilienhäuser bis 1,5 Geschosse und bis 100 m² Fassadenfläche, vorausgesetzt Sie haben Erfahrung mit Holz- oder Trockenbau. Notwendig sind eine Kreissäge mit Faserzement-Diamantblatt, eine Bohrmaschine, ein Akku-Schrauber, eine Wasserwaage und ein Gerüst. Cedral Click und Board sind aufgrund der Detailausbildung Profi-Aufgabe. Bei Gebäuden über 7 m Höhe oder bei WDVS-Sanierung sind zudem statische Berechnung und Brandschutznachweis nach Landesbauordnung erforderlich.

Wie wird Cedral gereinigt und gepflegt?

Cedral ist nahezu wartungsfrei. Empfohlen wird eine jährliche Reinigung mit weichem Besen und klarem Wasser oder Hochdruckreiniger auf niedrigster Stufe. Bei Algenbefall, vor allem in Norddeutschland oder auf schattigen Nordseiten, hilft eine Algen-Entferner-Lösung ohne Säuren oder Lösemittel. Die Farbe ist durchgehend im Faserzement-Verbund eingebunden, daher gibt es keine Nachstreich-Pflicht wie bei Holzfassaden. Über 25 Jahre bleicht der Ton flächig um etwa 5 bis 10 % aus, was visuell kaum auffällt.

Kann ich Cedral auf eine bestehende Putzfassade montieren?

Ja, Cedral wird häufig als Sanierungsfassade auf bestehenden Putz- oder Klinkerfassaden montiert. Voraussetzung ist eine tragfähige Bestandswand und eine Unterkonstruktion aus Holzlattung (KVH C24, druckimprägniert) oder Aluminium-Wandhalter. Zwischen Bestandswand und Cedral entsteht ein Luftspalt von mindestens 25 mm, der die hinterlüftete Fassade definiert. Die Bestandsputzfassade muss nicht entfernt werden, sondern dient als zusätzliche Schutzschicht. Bei kombinierter energetischer Sanierung wird die Dämmung zwischen die Lattung gelegt, was für KfW-Programme förderfähig ist.

Bereit für die Cedral-Entscheidung? Laden Sie Ihr Hausfoto hoch und vergleichen Sie Lap, Click und Board nebeneinander.

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Fazit: Cedral ist 2026 die wartungsärmste Premium-Fassade in DACH

Cedral ist 2026 die führende Faserzement-Verkleidung im deutschsprachigen Raum, mit drei klar definierten Produktlinien, über 40 werkseitig durchgefärbten Standardfarben und einer Hersteller-Garantie von 25 Jahren auf Material und Farbton. Die Komplettkosten von 80 bis 160 € pro Quadratmeter sind vergleichbar mit einer hochwertigen WDVS-Putzsanierung, bieten aber den bauphysikalischen Vorteil der hinterlüfteten Fassade und die Wartungsarmut einer modernen Verbund-Verkleidung.

Drei Empfehlungen je nach Profil:

  • Landhaus oder Holzoptik-Ersatz, mittleres Budget: Cedral Lap Wood-Look (C58, C61, C53) in DIY-Montage. Gesamtkosten ab 95 €/m².
  • Moderner Neubau, Bauhaus-Architektur, hochwertiges Budget: Cedral Click in C50 Anthrazit oder C74 Basaltgrau, Profi-Montage mit Aluminium-Unterkonstruktion. Gesamtkosten 150 bis 180 €/m².
  • Stadtvilla oder Architekten-Objekt mit Materialmix: Cedral Board in RAL-Sonderfarbe als Akzentfläche, kombiniert mit Putz und Klinker. Gesamtkosten 160 bis 192 €/m².

Unabhängig von der Produktlinie gilt: Eine Cedral-Fassade ist eine Entscheidung für 25 bis 50 Jahre, ein A4-Muster reicht für diese Tragweite nicht aus. Ein digitaler Simulator-Test am eigenen Hausfoto spart das Risiko einer Fehlbestellung von 30 m² Sonderfarben und liefert eine fundierte Grundlage für das Gespräch mit dem ausführenden Fachbetrieb.

Die Wahl zwischen Cedral Lap, Click und Board hängt von Architektur, Budget und gewünschter Pflege ab. Testen Sie Ihre Wunschfarbe vorab am Foto Ihres Hauses mit unserem KI-Fassadensimulator. Quellen: Cedral Etex Datenblätter Stand Mai 2026, DIN EN 13501-1 (Brandverhalten), DIN EN ISO 4623 (Frost-Tau-Beständigkeit), cedral.world/de-de, etexgroup.com, baulinks.de/fassaden, BAFA-Liste April 2026, KfW BEG EM 2026.

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Was unsere Kunden vor dem Kauf entdeckt haben

«Das untere Foto war mein alter Antrag, der abgelehnt wurde, und das obere ist der neue. Der Unterschied ist gering, aber für manche Bauämter macht dieser kleine Farbton den entscheidenden Unterschied: Sie lehnen reines Weiß ab und akzeptieren Cremeweiß.»

«Dank dieser Zeitersparnis konnte ich meine Preise um 10 EUR pro Anfrage senken, sowohl für Stammkunden als auch für Neukunden.»

«Cremeweiß ist top und die Sockelbereiche werden perfekt erkannt.»

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Verifizierte WhatsApp-Verbatims, mit schriftlicher Zustimmung der Verfasser veröffentlicht. Vornamen aus Vertraulichkeitsgründen geändert.

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