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6 Fassaden, 6 RAL-Farben: welche passt zu Ihrem Haus?
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Anthrazit
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mit Anthrazit-Dach
Salbeigrün
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Cremeweiss
klassisch, mit Gesims
Anthrazit + Holz
moderner Mix
Terrakotta
Altbau-Charme
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Der Fassadenputz ist die sichtbare Schutzschicht jeder Außenwand, er entscheidet über Optik, Wetterbeständigkeit, Diffusionsverhalten und Lebensdauer der Fassade. Sechs Putzarten dominieren den deutschen Markt 2026: Mineralputz, Silikonharzputz, Silikatputz, Kunstharzputz, Edelputz und Strukturputz. Sie unterscheiden sich in Bindemittel, Preis (18 bis 52 €/m² inklusive Verarbeitung), Diffusionsoffenheit (sd-Wert nach DIN EN 1062-1) und Eignung für Altbau, Neubau oder WDVS. Dieser Vergleich analysiert alle sechs Systeme, die vier gängigen Strukturarten (Scheibenputz, Kratzputz, Reibeputz, Filzputz) sowie die Körnungen K1 bis K3. Sie finden Orientierung zu Top-Herstellern wie Caparol Capatect, Sto StoSilco, Brillux Silicon-Putz, Weber.pas und HASIT. Testen Sie Ihre Putzstruktur und Ihren Wunsch-Farbton vorab am Foto Ihres Hauses: Fassaden-Simulator öffnen.
Die 6 Fassadenputz-Systeme im Überblick
Jedes Bindemittel hat charakteristische bauphysikalische Eigenschaften. Die Wahl hängt vom Untergrund (mineralisch, WDVS, Altbau), den Wetterbedingungen und dem Budget ab. Die folgende Tabelle fasst alle sechs Putzarten mit aktuellen Preisen, Diffusionsverhalten und Anwendungsbereichen zusammen. Für den vollständigen Überblick, siehe unseren kompletten Ratgeber.
| Putzart | Bindemittel | Preis/m² | sd-Wert | Anwendung |
|---|---|---|---|---|
| Mineralputz | Kalk, Zement | 22–32 € | ≤ 0,02 m | Altbau, Denkmal |
| Silikonharzputz | Silikonharz-Dispersion | 28–38 € | ≤ 0,14 m | WDVS, Neubau |
| Silikatputz | Kaliwasserglas | 26–36 € | ≤ 0,05 m | Altbau, Mineralwolle-WDVS |
| Kunstharzputz | Acryl-Dispersion | 18–26 € | ≥ 0,50 m | EPS-WDVS, Budget |
| Edelputz | Weißzement, Marmor | 32–48 € | ≤ 0,03 m | Villa, Sichtputz |
| Strukturputz | variabel (Silikon/Silikat) | 30–52 € | 0,03–0,14 m | Designfassaden |
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Nach DIN EN 1062-1 gilt ein Putz als hoch diffusionsoffen bei einem sd-Wert unter 0,14 m und als diffusionshemmend ab 0,5 m. Diese Unterscheidung ist entscheidend für die Wahl bei Altbauten und diffusionsoffenen WDVS-Aufbauten.
Mineralputz: der Klassiker für Altbau und Denkmal
Der Mineralputz basiert auf rein anorganischen Bindemitteln wie Kalk, hydraulischem Kalk und Portlandzement nach DIN EN 998-1. Er ist absolut diffusionsoffen (sd ≤ 0,02 m), nicht brennbar (Baustoffklasse A1), frei von Weichmachern und Bioziden. Damit ist er die erste Wahl für Altbau, Fachwerk und Denkmalschutzobjekte. Er nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, wodurch er Salzausblühungen im Mauerwerk vorbeugt.
Nachteile: Mineralputz ist spröder als organische Putze und neigt bei Schwindverhalten zu Haarrissen. Die Farbpalette ist auf erdige, mineralische Töne beschränkt, da nur bestimmte Pigmente alkalibeständig sind. Verarbeitung ist witterungsempfindlich und anspruchsvoll. Produktbeispiele: Caparol Sylitol Fassadenputz, Brillux Mineral-Leichtputz KR K2 3664, HASIT Mineralleichtputz 852. Preis inklusive Arbeit: 22 bis 32 €/m².
Silikonharzputz: der Allrounder für WDVS
Der Silikonharzputz ist die Premium-Lösung für alle Neubauten und WDVS-Systeme. Er kombiniert die Vorteile mineralischer und synthetischer Bindemittel: hohe Diffusionsoffenheit (sd ≤ 0,14 m), hervorragende Hydrophobierung durch Silikonharze (Wassertropfen perlen ab), starke Algen- und Schmutzresistenz sowie sehr gute Farbtonstabilität. Produktführer: Caparol Capatect SH-Putz, Sto StoSilco K, Brillux Silicon-Putz KR K2 3649, Weber.pas Silco, HASIT SiSi-Putz.
Der Silikonharzputz ist das Standardprodukt auf modernen WDVS mit EPS- oder Mineralwolle-Dämmung. Preis: 28 bis 38 €/m². Die Lebensdauer liegt bei 20 bis 30 Jahren, wenn er korrekt auf einer Armierungsschicht mit Putzgrund aufgetragen wird. Was in diese Armierungsschicht gehört und wie dick sie sein muss, steht im Guide Spachtelmasse außen. Besonders zu empfehlen in windexponierten Lagen, an Nord- und Westfassaden sowie in Regionen mit hoher Schlagregenbelastung (Alpenvorland, Norddeutsche Küsten).
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Silikatputz: maximale Diffusion für mineralische Untergründe
Der Silikatputz verwendet Kaliwasserglas als Bindemittel und verkieselt chemisch mit dem mineralischen Untergrund, eine Verbindung, die nicht nur haftet, sondern unauflöslich mit dem Untergrund verschmilzt. Nach DIN 18363 unterscheidet man Ein-Komponenten-Dispersionssilikatputze und Zwei-Komponenten-Reinsilikatputze. Diffusionsoffenheit: sd ≤ 0,05 m, also noch offener als Silikonharz.
Silikatputz eignet sich ideal für Altbau, Denkmal, Mineralwolle-WDVS und Holzfaser-WDVS. Er ist resistent gegen Algen und Pilze ohne Biozidzusatz, UV-stabil und alkalibeständig. Nachteil: er muss auf mineralischem Untergrund aufgetragen werden (nicht auf Dispersionsputz oder Kunstharzputz) und die Verarbeitung ist witterungsempfindlich. Kontakt mit Glas, Aluminium und Fliesen muss strikt vermieden werden. Produktbeispiele: Brillux Silikat-Putz HP KR K2 3633, Sto StoSil K, Caparol Sylitol Finish. Preis: 26 bis 36 €/m².
Kunstharzputz: die Budget-Variante für EPS-WDVS
Der Kunstharzputz (auch Dispersionsputz genannt) ist der günstigste Oberputz mit Preisen zwischen 18 und 26 €/m². Bindemittel ist eine Acrylat-Dispersion mit mineralischen Zuschlagstoffen. Vorteile: einfache Verarbeitung, hohe Elastizität (überbrückt Haarrisse bis 0,3 mm), hervorragende Farbtonstabilität und breite Farbpalette. Anwendung ausschließlich auf EPS-WDVS und nicht-diffusionsoffenen Untergründen.
Kritischer Nachteil: Der sd-Wert liegt bei 0,5 bis 1,4 m, Kunstharzputz ist damit diffusionshemmend. Auf Mineralwolle- oder Holzfaser-WDVS darf er nicht verwendet werden, da er die Abtrocknung der Dämmebene blockiert und zu Feuchtestau, Schimmel und Putzabplatzungen führt. Auf Altbau-Mauerwerk ist er ebenfalls ungeeignet. Beispiele: Caparol Muresko Fassadenputz, Brillux Rausan KR K2 3516, Weber.pas Topas.
Edelputz: Marmorsplitter für repräsentative Fassaden
Der Edelputz ist ein hochwertiger mineralischer Putz mit Weißzement als Bindemittel und eingefärbten Marmor-, Granit- oder Quarzsplittern als Zuschlag. Der Putz wird zweilagig verarbeitet und nach dem Anziehen ausgewaschen oder abgerieben, sodass die farbigen Splitter sichtbar werden. Diese Technik ergibt eine einzigartige Natursteinanmutung, die weder Farbe noch Neuanstrich benötigt. Lebensdauer: 40 bis 60 Jahre.
Edelputz wird oft auf Villen, repräsentativen Stadthäusern und historischen Mehrfamilienhäusern eingesetzt. Er ist absolut farbecht, UV-stabil und wartungsarm. Preis: 32 bis 48 €/m². Verarbeitung durch Spezialisten empfehlenswert. Produktbeispiele: HASIT Edelkratzputz 852, Caparol Capatect Edelputze.
Strukturputz: gestaltungsstarke Oberflächen
Der Strukturputz ist kein eigenes Bindemittelsystem, sondern bezeichnet dekorativ gestaltete Putzoberflächen auf Basis von Silikonharz-, Silikat- oder Mineralputzen. Typisch sind unregelmäßige, plastische Strukturen wie Wellen, Kämm-Effekte oder Spachteltechniken. Preis: 30 bis 52 €/m², je nach gewählter Technik und Bindemittel.
Strukturputze werden häufig in der modernen Architektur eingesetzt, um monolithische Fassaden lebendig wirken zu lassen. Die Oberflächenstruktur entsteht durch spezielle Werkzeuge (Traufel, Walze, Bürste, Schwamm) und erfordert erfahrene Handwerker. Wichtig: je gröber die Struktur, desto höher die Schmutzanfälligkeit und der Reinigungsaufwand.
Struktur-Optionen und Körnungen im Detail
Neben dem Bindemittel prägen Struktur und Körnung die optische Wirkung einer Fassade entscheidend. Vier Struktur-Typen dominieren den deutschen Markt, jeweils in den Körnungen K1 (1 mm), K2 (2 mm) und K3 (3 mm).
| Struktur | Körnung | Optik | Verarbeitung | Aufpreis/m² |
|---|---|---|---|---|
| Scheibenputz | K1–K3 | gleichmäßig-körnig | Kunststoffscheibe | 0 € (Standard) |
| Kratzputz | K2–K3 | rau, traditionell | Nagelbrett | 4–7 € |
| Reibeputz | K1–K3 | feine Rillen | Filzscheibe, kreisend | 1–3 € |
| Filzputz | K1–K2 | samtig-glatt | Filzscheibe, feucht | 3–6 € |
Scheibenputz (Reibeputz mit Kunststoffscheibe)
Die meistverwendete Struktur in Deutschland. Die Kunststoffscheibe schiebt die größten Körner aus der Oberfläche, es entsteht eine gleichmäßige, leicht körnige Textur. Gut zu reinigen, pflegeleicht, zeitlos. Körnung K2 (2 mm) ist der Standard für Einfamilienhäuser.
Kratzputz
Traditionelle Technik, bei der die oberste Putzschicht nach dem Antrocknen mit einem Nagelbrett aufgerauht wird. Ergibt eine stark strukturierte, fast rustikale Oberfläche. Meist mit Körnung K2 oder K3 verarbeitet. Aufpreis: 4 bis 7 €/m² durch zusätzlichen Arbeitsschritt. Vor allem für Altbau-Sanierungen und ländliche Architektur.
Reibeputz
Kreisförmiges Reiben mit einer Filzscheibe erzeugt feine Rillen. Körnung K1 gibt eine fast glatte Optik, K3 eine deutliche Rillenstruktur. Beliebt in der Moderne und im mediterranen Stil. Aufpreis gering: 1 bis 3 €/m².
Filzputz
Verfeinerte Variante des Reibeputzes: die Oberfläche wird mit feuchter Filzscheibe poliert, sodass eine samtige, fast glatte Anmutung entsteht. Nur in Körnung K1 oder K2 sinnvoll. Höchster handwerklicher Aufwand, Aufpreis 3 bis 6 €/m². Eleganteste Wahl für Villen und Stadthäuser.
Top-Hersteller 2026: Caparol, Sto, Brillux, Weber, HASIT
Die fünf großen Hersteller bieten Produkte in allen sechs Putzarten an und unterscheiden sich vor allem in Farbpalette, Gewährleistung und Vertriebsweg.
- Caparol Capatect: Marktführer mit rund 30 % Anteil. Breite Verfügbarkeit im Baumarkt und Malerfachhandel. Stärke: das Sortiment Capatect SH-Putz für WDVS und Caparol Sylitol für Altbau. Farbpalette 3D-System mit über 1.000 Nuancen.
- Sto: Premium-Marke mit 15-Jahres-Garantie auf Komplettsysteme. StoSilco K (Silikonharz) und StoSil K (Silikat) gelten als Referenzprodukte für Architekten. StoColor System mit 800 Nuancen.
- Brillux: Profi-Marke aus Münster, Vertrieb über mehr als 200 eigene Niederlassungen und den Malerfachhandel. Silikat-Putz (Silikat), Silicon-Putz (Silikonharz), Rausan (organisch gebunden). Farbplanungssystem Scala mit 1.514 Farbtönen.
- Weber (Saint-Gobain): Weber.pas Silco (Silikonharz), Weber.pas Topas (Kunstharz). Starke europaweite Verfügbarkeit, besonders verbreitet in Süd- und Westdeutschland.
- HASIT: bayerischer Spezialist für mineralische Putze. HASIT Mineralleichtputz 852 und die Edelputz-Linie sind Referenz für Altbau und Villen-Architektur im Alpenvorland.
Welcher Putz für welches Projekt?
- Altbau mineralisch (Ziegel, Kalksandstein): Mineralputz oder Silikatputz, maximale Diffusionsoffenheit erhält die bauphysikalische Funktion des Mauerwerks.
- WDVS mit EPS-Dämmung: vorzugsweise Silikonharzputz (Allrounder) oder Kunstharzputz (Budget).
- WDVS mit Mineralwolle oder Holzfaser: ausschließlich Silikonharzputz oder Silikatputz, niemals Kunstharz.
- Denkmalschutz: Mineralputz oder Reinsilikatputz mit mineralischen Pigmenten.
- Villen und Architektenhäuser: Edelputz oder Strukturputz mit Filzputz-Oberfläche.
- Budget-Projekt, EPS-WDVS: Kunstharzputz Scheibenputz K2.
- Windexponierte Nord- und Küstenlage: Silikonharzputz mit starker Hydrophobierung.
Diffusionsoffenheit und Hydrophobierung erklärt
Die Diffusionsoffenheit beschreibt die Fähigkeit des Putzes, Wasserdampf durchzulassen. Gemessen wird sie als sd-Wert (diffusionsäquivalente Luftschichtdicke) in Metern nach DIN EN 1062-1. Je kleiner der Wert, desto offener der Putz. Für ein gesundes Wandsystem sollte der sd-Wert der Außenschicht deutlich niedriger sein als der der Innenschicht, sonst sammelt sich Feuchtigkeit in der Wand.
Die Hydrophobierung wiederum bezeichnet die Fähigkeit, flüssiges Wasser abzuweisen, während Dampfdiffusion weiterhin möglich bleibt. Silikonharze wirken hydrophobierend: Tropfen perlen von der Fassade ab (sogenannter Lotus-Effekt), Schmutz wird vom Regen abgewaschen, Algen finden weniger Nährboden. Die Klassifikation nach DIN EN 1062-3 unterscheidet drei Wassersaugklassen (w-Werte): w1 (hoch), w2 (mittel), w3 (niedrig, stark hydrophob). Für Neubau-Fassaden sollten nur w3-Produkte verwendet werden.
Mineralputz oder Silikonharzputz: was die Fachquellen sagen
Die Frage "welcher Außenputz ist der beste" läuft in der Praxis fast immer auf dieses Duell hinaus, und die Fachquellen sind sich über die Trennlinie einig. Das Handwerksportal maler.org beschreibt Mineralputze als Systeme mit den Bindemitteln "Kalk, Gips, Silikat, Zement, Lehm", die "alkalisch" wirken und "diffusionsoffen und damit atmungsaktiv" sind; den Silikatputz als "erstarrtes Kaliumsilikat (Kali-Wasserglas), vermengt mit einer kleinen Menge Kunstharz", "wasserabweisend und wetterbeständig" mit "hoher Diffusionsmöglichkeit"; und den Kunstharzputz als Putz mit "hoher Elastizität", bei dem "Feuchtigkeit schlechter reguliert werden" kann.
Den Silikonharzputz ordnet das Baulexikon Bauprofessor ausdrücklich der Gruppe der Kunstharzputze zu, "dem Bindemittel wird zusätzlich aber noch Silikonharzemulsion beigemischt"; wie diffusionsoffen er ist, "hängt von der Menge der zugegebenen Silikonharzemulsion ab und wird mit dem Sd-Wert angegeben". Seine Stärke ist die Widerstandsfähigkeit "gegen Schlagregen, chemische Einwirkungen durch Luftverschmutzung oder sauren Regen sowie gegen Algen- und Pilzbefall", weshalb er "gerne in Gebieten mit schlechter Luftqualität" eingesetzt wird. Wer also einen Silikonharzputz wegen seiner Diffusionsoffenheit kauft, sollte den Sd-Wert im Datenblatt lesen, nicht den Prospekt.
Die Kostenseite fasst Talu.de mit einer Faustzahl zusammen: hochwertiger Mineralputz kostet "etwa 1 Euro pro Quadratmeter und Millimeter Schichtstärke", bei der Mindestdicke von "mindestens 7 Millimeter" plus Farbe und Gewebe rund "8,50 pro Quadratmeter" im Material, Silikonharzputz "bereits 7 Euro pro Quadratmeter" für rund zwei Millimeter Auftrag. Die Vor- und Nachteile, die dieselbe Quelle gegenüberstellt, decken sich mit der Tabelle oben: Mineralputz ist "preiswert" und "bewährt", aber "sehr rissanfällig bei zu dünnem Auftrag" und "anfällig für Schimmelbefall"; Silikonharzputz ist "wasserabweisend" und "resistent gegen Befall durch Schimmel und Algen", seine "Zusammensetzung ist nicht genormt" und die "Entsorgung nach Rückbau schwieriger".
Für die Entscheidung heißt das: auf massivem, ungedämmtem Mauerwerk und am Altbau gewinnt der Mineralputz, wenn er in ausreichender Dicke aufgetragen wird; auf einem WDVS mit hoher Algenbelastung an der Nordseite gewinnt der Silikonharzputz, wenn sein Sd-Wert zur Dämmung passt. Wer die einzelnen Putzarten, Strukturen und Körnungen als Nachschlagewerk braucht, findet sie in unserem Mega-Guide zu den Fassadenputz-Arten; diese Seite hier ist die Entscheidungshilfe.
Quellen und Referenzen
- maler.org, Fassadenputz Arten: welche Arten von Außenputz gibt es?, Bindemittel und Eigenschaften der Putzarten.
- Bauprofessor, Lexikon: Silikonharzputz, Einordnung als Kunstharzputz, Sd-Wert, Widerstandsfähigkeit.
- Talu.de, Mineralputz oder Silikonharzputz, Vor- und Nachteile, Materialkosten pro Quadratmeter und Millimeter.
- baulinks.de, Hellbezugswert und TSR-Wert, Regeln für dunkle Beschichtungen auf gedämmten Putzen.
- Brillux, Produktübersicht Putze, Bezeichnungen und Bindemittel der Brillux-Fassadenputze.
Passende Fassadenvergleiche
Der Putzaufbau ist Teil einer größeren Systementscheidung. Diese Vergleiche gehören dazu:
- Klinker gegen Putz: verputzte oder verklinkerte Fassade im Direktvergleich.
- WDVS gegen hinterlüftete Fassade, wenn der Putz auf ein Dämmsystem kommt.
- Dämmstoffe im Vergleich als Grundlage unter dem Putz.
- Klinkerriemchen und Verblender, wenn statt einer Putzoberfläche eine verklebte Klinkeroptik auf den Untergrund soll: 40 bis 95 Euro pro Quadratmeter statt 18 bis 52.
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Häufige Fragen
Welcher Fassadenputz ist der beste für Altbau?
Was kostet Fassadenputz 2026 pro Quadratmeter?
Welche Koernung K1 K2 oder K3 soll ich wählen?
Silikonharz oder Silikat was ist besser für WDVS?
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