Frisch in stumpfmattem Weiß gestrichene Wohnzimmerwand im Streiflicht, Farbroller auf Teleskopstange, Eimer und Wanne auf Abdeckvlies
Innenfarbe

Brillux Superlux ELF 3000 (heute Superlux 3000): technische Daten, Klassen nach DIN EN 13300 und Vergleich mit Caparol Indeko-plus

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Brillux Superlux ELF 3000, heute Superlux 3000: Nassabrieb Klasse 2, Deckvermögen Klasse 1 bei 7 m²/l, stumpfmatt, Blauer Engel, 130 bis 150 ml/m².
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Kurz gesagt: Brillux Superlux ELF 3000, im aktuellen Praxismerkblatt schlicht Superlux 3000 genannt, ist eine stumpfmatte Innendispersion für Wände und Decken mit Nassabriebbeständigkeit Klasse 2 und Deckvermögen Klasse 1 (bei 7 m²/l in Weiß) nach DIN EN 13300, konservierungsmittel-, lösemittel- und weichmacherfrei, mit Blauem Engel und AgBB-Prüfung. Ihre Stärke ist die lange Offenzeit: große, zusammenhängende Flächen und Decken im Streiflicht lassen sich ansatzfrei streichen. Ihre Grenze ist die Klasse 2: für Flure, Küchen und Kinderzimmer, die oft gewischt werden, ist eine Klasse-1-Farbe wie Caparol Indeko-plus die härtere Wahl. Verbrauch 130 bis 150 ml/m² je Anstrich. Welcher Weißton oder welcher Scala-Ton in Ihrem Raum wirkt, sehen Sie vorab am eigenen Foto im kostenlosen Farbsimulator.

Wer "Brillux Superlux ELF 3000" sucht, hat meist ein Angebot vom Malerbetrieb in der Hand oder steht im Fachhandel vor dem 15-Liter-Eimer und will wissen, ob der Aufpreis gegenüber einer Baumarktfarbe gerechtfertigt ist. Dieser Guide beantwortet das anhand der veröffentlichten Daten, nicht anhand von Eindrücken: Was steht im Praxismerkblatt, was bedeuten die Klassen nach DIN EN 13300 in der Praxis, wie schlägt sich die Farbe gegen den Klassiker Caparol Indeko-plus, für welche Räume ist sie die richtige Wahl, und wie viel davon braucht eine Wohnung. Ein Hinweis vorab zum Namen: Brillux führt das Produkt inzwischen als Superlux 3000; der Zusatz ELF, der für emissionsarm, lösemittel- und weichmacherfrei steht, ist im Handel und in den Suchanfragen geblieben.

Die technischen Daten aus dem Praxismerkblatt

Alle Werte stammen aus dem Praxismerkblatt 3000 von Brillux (Stand 8. Dezember 2025) und der Produktseite.

Merkmal Superlux 3000 (ELF 3000)
ProdukttypInnendispersion auf Polymerdispersionsbasis, konservierungsmittel-, lösemittel- und weichmacherfrei, emissionsarm
Nassabriebbeständigkeit (DIN EN 13300)Klasse 2
Deckvermögen / KontrastverhältnisKlasse 1 bei 7 m²/l (Weiß 0095), Klasse 1 bei 8 m²/l (Altweiß 0096)
GlanzgradG4 stumpfmatt
Maximale KorngrößeS1 fein
Wasserdampfdurchlässigkeitsd-Wert unter 0,1 m, Klasse V1 "hoch wasserdampfdurchlässig" nach DIN EN 1062-1; Diffusionsverhalten wie Innensilikatfarben (Klasse I nach DIN EN ISO 7783)
Verbrauchca. 130 bis 150 ml/m² je Anstrich, genauer Wert durch Probeauftrag
Trocknung (20 °C, 65 % r. F.)oberflächentrocken und überarbeitbar nach ca. 4 bis 6 Stunden
Verarbeitungstemperaturnicht unter +5 °C (Luft und Objekt)
AuftragStreichen, Rollen, Airless (Düse 0,021 bis 0,027 Zoll, 150 bar, ca. 5 % verdünnt), nebelarmes Airless-Spritzen
Farbtöne0095 Weiß, 0096 Altweiß; über das Brillux Farbsystem tönbar; Abtönen mit Vollton- und Abtönfarbe 951
BrandverhaltenA2-s1,d0 nach DIN EN 13501-1 im geprüften Systemaufbau mit Briplast Spachtelmasse; B1 nach DIN 4102 im Systemaufbau mit Glasgewebe- und Vliesbelägen
PrüfzeichenBlauer Engel, AgBB-Anforderungen erfüllt, frei von foggingaktiven Substanzen
GebindeWeiß 2,5 l, 10 l, 15 l; Altweiß 15 l; Farbsystem 1 l bis 15 l

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Was die Klassen nach DIN EN 13300 wirklich bedeuten

Die DIN EN 13300 (aktuelle Ausgabe 2023-02) teilt Innenfarben nach vier messbaren Eigenschaften ein, damit sich Produkte verschiedener Hersteller vergleichen lassen. Die Nassabriebbeständigkeit wird als Schichtdickenverlust nach einer festgelegten Zahl von Scheuerhüben gemessen: Klasse 1 verliert weniger als 5 µm nach 200 Hüben, Klasse 2 zwischen 5 und 20 µm nach 200 Hüben, Klasse 3 zwischen 20 und 70 µm nach 200 Hüben; die Klassen 4 und 5 werden nur mit 40 Hüben geprüft. Superlux 3000 liegt mit Klasse 2 dort, wo früher "scheuerbeständig" nach DIN 53778 stand: Die Fläche lässt sich feucht abwischen, aber wiederholtes Schrubben an derselben Stelle poliert sie mit der Zeit. Das Deckvermögen beschreibt das Kontrastverhältnis, also wie vollständig ein Schwarz-Weiß-Untergrund bei einer bestimmten Ergiebigkeit abgedeckt wird; Klasse 1 ist die höchste Stufe. Wichtig ist die Ergiebigkeit, auf die sich die Klasse bezieht: Superlux 3000 erreicht Klasse 1 bei 7 m²/l, Caparol Indeko-plus laut seiner technischen Information bei 8 m²/l. Der Glanzgrad G4 stumpfmatt ist die matteste Stufe der Norm; sie streut das Licht so stark, dass Ansätze und Unebenheiten im Streiflicht am wenigsten auffallen. Die Korngröße S1 fein schließlich bedeutet eine glatte Oberfläche ohne sichtbare Körnung.

Superlux 3000 gegen Caparol Indeko-plus und gegen die Baumarktfarbe

Merkmal Brillux Superlux 3000 Caparol Indeko-plus Typische Baumarkt-Innenfarbe
NassabriebKlasse 2Klasse 1meist Klasse 2 bis 3, Einstiegsware Klasse 4
DeckvermögenKlasse 1 bei 7 m²/lKlasse 1 bei 8 m²/lKlasse 2 bis 3, oft ohne Ergiebigkeitsangabe
Verbrauch je Anstrich130 bis 150 ml/m²ca. 125 ml/m²150 bis 200 ml/m²
Glanzstumpfmattstumpfmattmatt
Besonderheitlange Offenzeit, ansatzfrei im Streiflicht, konservierungsmittelfrei, Blauer Engelhöchste Abriebklasse, sehr ergiebig, Blauer Engelgünstig, kurze Offenzeit, Ansätze auf großen Flächen

Die Werte für Indeko-plus stammen aus der Technischen Information Nr. 310 von Caparol: Nassabrieb Klasse 1, Deckvermögen Klasse 1 bei 8 m²/l, Verbrauch etwa 125 ml/m². Auf dem Papier ist Indeko-plus damit die härtere und ergiebigere Farbe. Der Grund, warum Malerbetriebe trotzdem oft Superlux 3000 anbieten, steht nicht in der Klassen-Tabelle: die lange Offenzeit. Eine Decke von 30 m² oder eine Wohnzimmerwand mit Fensterfront wird nass in nass gestrichen; je länger die Farbe offen bleibt, desto weniger Ansätze entstehen dort, wo Bahn auf Bahn trifft. Das ist der Unterschied, den man am Abend im Streiflicht sieht, nicht der zwischen Klasse 1 und Klasse 2. Wer beides will, Klasse 1 und Streiflichttauglichkeit, muss innerhalb des Brillux-Sortiments zu den Premiumlinien greifen, die im Vergleich Brillux Aqualux gegen Solo beschrieben sind.

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Für welche Räume Superlux 3000 die richtige Wahl ist

  • Decken, besonders große und solche mit Streiflicht: der Kernfall. Stumpfmatt, lange Offenzeit, hohes Deckvermögen; der Anstrich bleibt auch bei tiefstehender Sonne ruhig.
  • Wohn- und Schlafzimmerwände, Treppenhauswände oberhalb der Griffhöhe: Klasse 2 reicht, wo selten gewischt wird, und die Fläche wirkt samtig statt kalkig.
  • Allergiker- und Kinderzimmer: konservierungsmittelfrei, AgBB-geprüft, Blauer Engel. Die Kinderzimmerwand selbst, die oft abgewischt wird, ist trotzdem ein Klasse-1-Fall.
  • Nicht die erste Wahl: Flure in Griffhöhe, Küchenwände hinter Arbeitsflächen, Bäder mit Spritzwasser, Praxis- und Bürowände mit Stuhlkontakt. Dort verliert eine Klasse-2-Farbe bei wiederholtem Reinigen an Oberfläche; der Guide zum Innenraum streichen ordnet die Räume den Abriebklassen zu.
  • Nicht geeignet: außen, Feuchträume mit Kondenswasser, ungespachtelte Rauflächen, die glatt wirken sollen (Korngröße S1 kaschiert keine Struktur).

Untergrund und Verarbeitung nach Praxismerkblatt

Das Praxismerkblatt verweist für die Untergrundprüfung auf VOB Teil C, DIN 18363, Abschnitt 3, und nennt die üblichen Regeln: Der Untergrund muss fest, trocken, sauber und tragfähig sein; Leimfarben werden abgewaschen, nicht tragfähige Altanstriche entfernt, intakte Öl- und Lackanstriche angelaugt und angeschliffen, Tapetenreste samt Kleister restlos entfernt, Nachputzstellen fluatiert und bei farbiger Beschichtung ganzflächig gespachtelt, etwa mit Briplast Silafill 1886. Als Untergründe gelten Innenputz, Beton, Gipskarton, Faserzement, Kalksandstein sowie Relief- und Glasgewebe-Wandbeläge. Die Farbe wird gestrichen, gerollt oder mit Airless gespritzt; für strukturarme Ausführungen auf glatten Vliesen darf mit Wasser verdünnt werden. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Anstrich nach etwa 4 bis 6 Stunden überarbeitbar, bei kühleren oder feuchteren Räumen später; unter +5 °C wird nicht gearbeitet. Angebrochene Gebinde sind dicht verschlossen innerhalb weniger Tage zu verbrauchen, ein Punkt, der bei konservierungsmittelfreien Farben mehr Gewicht hat als bei konservierten.

Rolle oder Airless: was das Merkblatt für große Flächen vorsieht

Für Decken und Wandflächen ab etwa 20 m² am Stück empfiehlt das Praxismerkblatt ausdrücklich das Airless-Spritzen als wirtschaftlichste Methode, mit Düsen von 0,021 bis 0,027 Zoll, einem Spritzwinkel von 40 bis 80 Grad, rund 150 bar und einer Verdünnung von etwa 5 Prozent. Für Innenräume, in denen Möbel und Böden nur abgedeckt, nicht ausgeräumt werden, nennt Brillux zusätzlich das nebelarme Airless-Spritzen: Düse 0,025 Zoll, Spritzwinkel 40 Grad, etwa 135 bar Staudruck und 100 bar Spritzdruck, unverdünnt oder mit höchstens 5 Prozent Wasser. Der Farbnebel bleibt dabei so gering, dass sich der Aufwand für Abklebearbeiten deutlich reduziert. Wer rollt, arbeitet mit einer Walze mittlerer Florhöhe auf glatten Untergründen und zieht die Bahnen nass in nass in Richtung des Lichteinfalls durch; die lange Offenzeit der Farbe ist genau für diese Arbeitsweise gemacht, sie verzeiht aber keine Pausen mitten in der Fläche. Streichen ist für Kanten, Ecken und kleine Flächen vorgesehen, nicht für ganze Wände.

Drei Praxisregeln für Streiflichtflächen, die aus den Merkblattangaben folgen: Erstens den Untergrund vor dem Anstrich mit einer Handleuchte im flachen Winkel abfahren, denn ein stumpfmatter Anstrich kaschiert Farbansätze, aber keine Spachtelkanten. Zweitens die Fläche in einem Zug fertigstellen und die Raumtemperatur konstant halten, weil ein zu warmer Raum die Offenzeit verkürzt. Drittens den zweiten Anstrich erst nach den 4 bis 6 Stunden Überarbeitungszeit aufbringen, bei kühlen oder feuchten Räumen später, sonst reißt die Rolle den ersten Anstrich wieder auf. Die Lagerung schließlich: kühl und frostfrei, Originalgebinde innerhalb von fünf Jahren verarbeiten, angebrochene Gebinde dicht verschließen und innerhalb weniger Tage verbrauchen.

Tönen: 0095 Weiß, 0096 Altweiß und das Brillux Farbsystem

Ab Werk gibt es die Farbe in Weiß (0095) und Altweiß (0096), einem leicht gebrochenen Weiß, das in Altbauwohnungen mit warmem Holz meist besser sitzt als das reine Weiß. Über das Brillux Farbsystem lässt sich das Produkt in eine Vielzahl weiterer Töne mischen, und laut Praxismerkblatt bleiben dabei die konservierungsmittelfreie Rezeptur und die Kriterien des Blauen Engels erhalten; kleinere Abtönungen sind mit der Vollton- und Abtönfarbe 951 vorgesehen. Für kräftige oder dunkle Töne gilt die übliche Einschränkung: Das Deckvermögen der Klasse 1 ist für die Weißtöne gemessen, ein tiefes Grau oder Blau braucht in der Regel einen zusätzlichen Anstrich. Welche Wandfarbe zu Boden, Möbeln und Lichtrichtung passt, behandelt der Komplettguide zur Wohnzimmer-Wandfarbe; für Grautöne, die in der Praxis am häufigsten in Superlux getönt werden, der Guide zur grauen Wandfarbe.

Blauer Engel und AgBB: was die beiden Zeichen zusichern

Der Blaue Engel für emissionsarme Innenwandfarben (DE-UZ 102) setzt Grenzwerte für flüchtige und schwerflüchtige organische Verbindungen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, und verbietet seit der Kriterienfassung von Dezember 2018 die Konservierung mit biozid wirkenden Stoffen, was vor allem Menschen mit Konservierungsmittelallergien schützt. Das Zeichen wird vom Bundesumweltministerium gehalten, die Kriterien entwickelt das Umweltbundesamt, die Vergabe organisiert die RAL gGmbH. Die Angabe "entspricht den Anforderungen des AgBB" bezieht sich auf das Bewertungsschema des Ausschusses zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten, das die Emissionen eines Bauprodukts in der Prüfkammer über 28 Tage bewertet. Für den Alltag heißt das: Das Zimmer kann nach dem Trocknen wieder bezogen werden, und wer auf Konservierungsmittel reagiert, hat mit dieser Farbe eine der wenigen Profi-Dispersionen, die ohne auskommen. Es heißt nicht, dass die Farbe geruchlos ist oder dass man beim Streichen auf Lüften verzichten könnte.

Rechenbeispiel: wie viel Farbe eine 70-m²-Wohnung braucht

Eine Wohnung mit 70 m² Grundfläche und 2,50 m Raumhöhe hat grob 180 m² Wandfläche nach Abzug von Fenstern und Türen und 70 m² Decken, zusammen 250 m². Bei zwei Anstrichen und 140 ml/m² je Anstrich ergibt das 70 Liter, also fünf 15-Liter-Gebinde in Weiß, mit etwas Reserve für Ecken und Nacharbeiten. Auf glattem, weißem Altanstrich und mit dem Deckvermögen der Klasse 1 reicht auf Decken oft ein satter Anstrich; auf dunklen oder fleckigen Untergründen und in Altweiß bleibt es bei zwei. Der Probeauftrag, den das Praxismerkblatt ausdrücklich empfiehlt, entscheidet über die genaue Menge: Ein Quadratmeter an der kritischsten Stelle, ausgewogen und abgewogen, spart den sechsten Eimer oder die zweite Fahrt zum Händler.

Häufige Fehler mit Superlux 3000

  • Klasse 2 an der falschen Wand: Flur in Griffhöhe, Küche, Kinderzimmerwand. Dort poliert wiederholtes Wischen die Fläche. Klasse 1 wählen.
  • Zu dünn gerollt, um Farbe zu sparen: Das Deckvermögen der Klasse 1 gilt bei 7 m²/l; wer 10 m²/l herausholt, sieht den Untergrund.
  • Angebrochenes Gebinde wochenlang stehen lassen: Ohne Konservierungsmittel kippt die Farbe schneller. Dicht verschließen, zügig verbrauchen.
  • Auf Leimfarbe oder kreidenden Altanstrich gestrichen: Der Anstrich blättert mit dem Untergrund ab. Abwaschen, prüfen, grundieren.
  • Streiflichtdecke mit kurzer Rolle in kleinen Feldern: Die lange Offenzeit nützt nur, wenn die Bahnen nass in nass und zügig durchgezogen werden.
  • Dunklen Scala-Ton mit zwei Anstrichen kalkuliert: Getönte Töne decken schlechter als 0095; einen dritten Anstrich einplanen.

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Quellen und Referenzen

Produktnamen sind Marken ihrer Inhaber. Verbindlich sind ausschließlich das aktuelle Praxismerkblatt und das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers; dieser Guide vergleicht auf Basis veröffentlichter Daten und enthält keinen Praxistest. FacadeColorizer ist ein unabhängiges Visualisierungswerkzeug und steht in keiner Verbindung zu Brillux oder Caparol.

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Häufige Fragen

Welche Nassabriebklasse hat Brillux Superlux ELF 3000?
Klasse 2 nach DIN EN 13300, laut Praxismerkblatt 3000 von Brillux (Stand Dezember 2025). Das entspricht dem früheren Begriff scheuerbeständig nach DIN 53778: feucht abwischbar, aber nicht für Flächen gedacht, die häufig an derselben Stelle geschrubbt werden. Für Flure in Griffhöhe, Küchen und Kinderzimmerwände ist eine Klasse-1-Farbe wie Caparol Indeko-plus die härtere Wahl.
Was bedeutet ELF bei Superlux ELF 3000?
ELF steht für emissionsarm, lösemittel- und weichmacherfrei. Im aktuellen Praxismerkblatt führt Brillux das Produkt als Superlux 3000 und beschreibt es zusätzlich als konservierungsmittelfrei, mit Blauem Engel und AgBB-Prüfung; der Name Superlux ELF 3000 ist im Handel und in den Suchanfragen geblieben.
Wie viel Superlux 3000 brauche ich pro Quadratmeter?
Laut Praxismerkblatt etwa 130 bis 150 ml je Quadratmeter und Anstrich auf glattem Untergrund; auf rauen Flächen mehr. Für eine 70-m²-Wohnung mit rund 250 m² Wand- und Deckenfläche und zwei Anstrichen sind das etwa 70 Liter, also fünf 15-Liter-Gebinde. Den genauen Bedarf ermittelt ein Probeauftrag am Objekt.
Superlux 3000 oder Caparol Indeko-plus: was ist besser?
Nach veröffentlichten Daten ist Indeko-plus härter und ergiebiger: Nassabrieb Klasse 1 gegenüber Klasse 2, Deckvermögen Klasse 1 bei 8 m²/l gegenüber 7 m²/l, Verbrauch etwa 125 statt 130 bis 150 ml/m². Superlux 3000 punktet mit der langen Offenzeit, die auf großen Flächen und Decken im Streiflicht ansatzfreie Anstriche erlaubt, und ist konservierungsmittelfrei. Für stark beanspruchte Wände Indeko-plus, für Decken und ruhige Wohnräume Superlux 3000.
Kann man Superlux 3000 tönen?
Ja. Neben Weiß (0095) und Altweiß (0096) ab Werk lässt sich das Produkt über das Brillux Farbsystem in viele Töne mischen; laut Praxismerkblatt bleiben dabei die konservierungsmittelfreie Rezeptur und die Kriterien des Blauen Engels erhalten. Kleine Abtönungen erfolgen mit der Vollton- und Abtönfarbe 951. Dunkle Töne decken schlechter als Weiß und brauchen meist einen dritten Anstrich.

Erwähnte Markennamen (Sherwin-Williams, Benjamin Moore, Behr, Caparol, Brillux, Sto, Alpina, Valspar, PPG, Glidden, Dulux, Crown, Sandtex, Farrow & Ball, Johnstone's, Leyland) sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. FacadeColorizer ist unabhängig und mit keiner dieser Marken affiliiert. Nominative fair use gemäß Lanham Act §1125.

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