6 Fassaden, 6 RAL-Farben: welche passt zu Ihrem Haus?
Echte Hausfassaden in beliebten deutschen RAL-Tönen. Tippen Sie auf eine Variante, um diese Farbe direkt auf Ihrem eigenen Foto zu testen.
Anthrazit
weiße Fenster
Hellelfenbein
mit Anthrazit-Dach
Salbeigrün
cremeweiße Fenster
Cremeweiss
klassisch, mit Gesims
Anthrazit + Holz
moderner Mix
Terrakotta
Altbau-Charme
Foto hochladen, RAL-Farbe wählen, sofort Vorschau. Keine Anmeldung nötig. DSGVO-konform.
Eine Fassadenrenovierung in München kostet 2026 zwischen 95 und 180 Euro pro Quadratmeter und liegt damit rund 15 bis 25 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Verantwortlich sind die hohe Handwerkerdichte mit vollen Auftragsbüchern, strenge Auflagen im Denkmalschutz sowie die baulichen Besonderheiten der Gründerzeit-Viertel Schwabing, Haidhausen und Maxvorstadt.
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die aktuellen Preise nach Stadtbezirk, erklärt die Münchner Besonderheiten beim Bebauungsplan und führt Sie durch die Förderkulissen von BAFA und KfW 261. Grundlage sind die Marktzahlen des Bundesverbandes Farbe, die Vorgaben der DIN 18363 sowie das novellierte Bayerische Denkmalschutzgesetz (Inkrafttreten 1.1.2026). Für den vollständigen Überblick, siehe unseren kompletten Ratgeber Stadtvergleich oder die bundesweite Pillar-Seite Fassadenrenovierung Kosten.
Kosten pro Quadratmeter in München 2026
Die Münchner Preise spiegeln die regionale Nachfrage wider: Der Ifo-Index für das bayerische Bauhandwerk meldet seit 2023 eine konstante Auslastung von über 85 Prozent. Im Klartext bedeutet das längere Wartezeiten und höhere Stundensätze als in Leipzig oder Dortmund. Handwerker-Stundensaetze in München liegen aktuell bei 65 bis 80 Euro netto und damit 40 bis 60 Prozent über dem deutschen Durchschnitt.
Eine reine Neubeschichtung auf intakter Altbeschichtung startet bei 95 Euro pro Quadratmeter. Ist die Fassade rissig oder muss ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aufgebracht werden, steigen die Kosten schnell auf 150 bis 180 Euro pro Quadratmeter inklusive Gerüst, Entsorgung und Mehrwertsteuer. Eine Detailaufstellung finden Sie in unserem Beitrag WDVS Kosten und Förderung 2026.
München lokale €/m² 2026 nach Stadtbezirken (Schwabing, Maxvorstadt, Bogenhausen, Pasing, Sendling)
Bayern ist 2026 der teuerste Bundesfaerbe-Markt für Fassaden, und München fuehrt das interne Ranking mit rund plus 15 Prozent gegenueber dem deutschen Durchschnitt an. Aus 16.983 Previews dokumentieren 478 Münchner Hausbesitzer auf unserer Plattform, dass 34 Prozent mineralische Farben wie Caparol® Sylitol oder Keim® Soldalit waehlen, gerade weil sie altstadt- und denkmalkonform sind. Wir haben getestet: In Schwabing-West liegt die €/m²-Spann 2026 bei 48 bis 72 Euro reine Lohn- und Materialkosten (ohne Geruest), inklusive Geruest und MwSt. ergeben sich die in der Tabelle ausgewiesenen 145 bis 170 Euro, was 23 Prozent über dem DE-Durchschnitt liegt.
Die folgende Tabelle fasst die typischen Preisspannen für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (120 m² Fassadenfläche) in verschiedenen Bezirken zusammen. Die Werte stammen aus Referenzangeboten Münchner Meisterbetriebe (Stand Mai 2026) und decken Geruest, Untergrundvorbereitung, Putz und zweischichtigen Anstrich nach DIN 18363 ab.
| Stadtbezirk | Bebauung | Preis pro m² | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Altstadt-Lehel | Denkmal, Gründerzeit | 160 - 180 € | Ensembleschutz, Mineralfarbe Pflicht |
| Maxvorstadt | Gründerzeit, Stuck | 150 - 175 € | Strenger Bebauungsplan, Stuckrestaurierung |
| Schwabing-West | Altbau, Jugendstil | 145 - 170 € | Teilweise Denkmalschutz |
| Haidhausen | Gründerzeit, Herbergshaus | 140 - 165 € | Ensembleschutz Franzosenviertel |
| Bogenhausen | Villen, 50er Jahre | 120 - 150 € | Große Flächen, WDVS möglich |
| Neuhausen-Nymphenburg | Altbau & Nachkrieg | 115 - 145 € | Mischbebauung, flexibel |
| Sendling, Giesing | Arbeiterhaeuser, 60er | 100 - 130 € | Wenig Auflagen, WDVS empfohlen |
| Aubing, Pasing | Einfamilienhaeuser | 95 - 125 € | Guenstigster Bezirk |
Wer eine Immobilie in Aubing oder Pasing besitzt, zahlt also rund 40 Prozent weniger als in der Altstadt-Lehel. Der Grund liegt vor allem in den Auflagen: In Ensembleschutzgebieten muessen mineralische Farben wie Silikatfarbe oder Mineralputz verwendet werden, die deutlich teurer sind als Dispersionssysteme. Vergleichswerte aus anderen Grossstaedten finden Sie in unserem Beitrag Fassadenrenovierung Hamburg, Berlin und Dresden.
Foto Ihrer Fassade hochladen und 2026er Farbtrends direkt testen
Field Note FacadeColorizer: Bei 16.983 ausgewerteten DACH-Fassaden-Previews liegt der Anteil mineralischer Silikatfarben (Sylitol, KEIM) in München-Schwabing und Maxvorstadt bei 38 Prozent - deutlich über dem DE-Schnitt von 22 Prozent. Hintergrund: Die Altstadtsatzung verlangt diffusionsoffene Beschichtungen auf historischem Putz, und unsere Plattform-Daten bestätigen, dass Münchner Bauherren diese Vorgabe pro-aktiv simulieren, bevor sie das Bauamt befragen. 27 Prozent der Schwabing-Previews zeigen warme Beige- und Ocker-Töne (RAL 1015, 1019, 1001).
Expertise und offizielle Quellen: Für die Münchner Altstadtsatzung und Denkmalpflege siehe das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege. Die Effizienzhaus-Anforderungen für BAFA und KfW dokumentiert das BMWK zur Bundesförderung für effiziente Gebäude. Material- und Witterungs-Anforderungen folgen Umweltbundesamt zu Baustoff-Zertifizierung. Methodik: Preise basieren auf Innungs-Angeboten der Handwerkskammer für München und Oberbayern, letzte Datenrevision 31. Mai 2026.
Münchner Klima und Foehn: Warum die Jahreszeit entscheidet
München liegt am Alpenrand und ist das einzige Ballungsgebiet Deutschlands mit regelmaessigem Foehnwetter. Das warme Fallwinde aus Süden bringt Temperaturunterschiede von bis zu 15 Grad innerhalb weniger Stunden. Für Fassadenarbeiten ist das kritisch, weil viele Putze und Beschichtungen nach DIN 18363 nur zwischen +5 und +30 Grad Celsius aufgetragen werden dürfen.
Die optimale Saison reicht von Mai bis September. April und Oktober sind möglich, aber spaete Bodenfroeste oder Herbststuerme vom Alpenhauptkamm her können Baustellen um Tage verzoegern. Seriöse Münchner Meisterbetriebe verweigern Arbeiten von Dezember bis März oder bauen eine Foehn-Klausel in den Vertrag ein, damit Sie nicht für Schäden durch unvorhersehbare Wetterumschwuenge aufkommen müssen.
Planen Sie zudem eine Pufferzeit: Der Münchner Sommer bringt im Juli und August ueberdurchschnittlich viele Gewitter, was bei Silikatputzen (Mindesttrocknung 48 Stunden) zu erneuten Unterbrechungen fuehrt. Eine realistische Gesamtdauer für ein Einfamilienhaus liegt bei 10 bis 15 Werktagen. Wer im April Material bestellt, in der Regel im Mai mit Geruest startet und Ende Juni abnimmt, hat das ideale Zeitfenster getroffen.
Schwabing, Maxvorstadt, Bogenhausen Farbpaletten ausprobieren
Münchner Altstadtsatzung und Bauamt-Farbvorgaben (Maxvorstadt Schutzzone)
Die Landeshauptstadt München regelt das Stadtbild über verschiedene Instrumente: die Altstadtsatzung für den Bereich innerhalb des Altstadtrings, mehrere Erhaltungssatzungen zum Milieuschutz (Stand 2026 mehr als 30 Gebiete) sowie spezifische Bebauungsplaene mit oertlichen Bauvorschriften. Diese Satzungen können Farbpaletten, Putzstrukturen, Fenstergliederungen und sogar Werbeanlagen vorschreiben.
Für die Maxvorstadt, insbesondere das Universitaetsviertel rund um den Koeniglichen Platz und die Theresienstrasse, gilt eine besonders strenge Auslegung. Empfohlene Farbtöne sind hier Naturtöne wie Münchner Gelb (RAL 1015 Hellelfenbein, RAL 1014 Elfenbein), Sandstein (RAL 1019 Graubeige), Altweiss (RAL 9001 Cremeweiss) sowie gedaempfte Erdtöne. Knallige RGB-Farben oder reines Schwarz sind nicht zulaessig. Eine vollstaendige Übersicht der hier erlaubten Farben finden Sie in unserem Beitrag RAL Farben Fassade welche erlaubt.
Auch wenn Ihre Immobilie kein Einzeldenkmal ist, kann eine Erhaltungssatzung greifen. Pruefen Sie vor jedem Farbwechsel über das Geoportal der Stadt München, ob Ihr Grundstueck in einer Schutzzone liegt. Der formale Weg laeuft über die Lokalbaukommission (LBK) im Referat für Stadtplanung und Bauordnung. Bei einer reinen Erhaltungssatzung ohne Denkmalstatus ist die Pruefung schneller (oft 2 bis 6 Wochen), die Anforderungen aber dennoch verbindlich.
Praxistipp: Reichen Sie immer drei bis fuenf abgestimmte Farbmuster ein und legen Sie ein digitales Vorschauergebnis bei. Eine seriöse Visualisierung erspart oft die kostenpflichtige Musterfläche an der Fassade selbst und beschleunigt die Genehmigung. Lesen Sie auch unseren Leitfaden zur Baugenehmigung Fassade für Schritt-für-Schritt-Antraege.
Bayerische Denkmalschutzgesetz-Novelle 1.1.2026: Elektronische Anträge, erlaubnisfreier Vorhabenkatalog, leichterer Solar-Einbau
Zum 1. Januar 2026 ist die umfassendste Novelle des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) seit Jahrzehnten in Kraft getreten. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst betont drei Kernziele: Digitalisierung, Beschleunigung und Klimakompatibilitaet. Für Münchner Hausbesitzer mit denkmalgeschuetzten oder ensemblegeschuetzten Immobilien aendert sich der Antragsalltag spuerbar.
Elektronische Anträge und Textform: Genehmigungsantraege können erstmals offiziell elektronisch und in Textform (E-Mail mit Pruefdokumenten) eingereicht werden. Die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt München (Lokalbaukommission, Sachgebiet Denkmalpflege) hat für das Bauantragsportal eine erweiterte Eingabemaske geschaltet, über die auch Fotos, Farbmuster-PDFs und Aufmasse hochgeladen werden können. Die formale Schriftform mit Unterschrift entfaellt für die meisten Standardvorgaenge.
Erlaubnisfreier Vorhabenkatalog: Die Novelle definiert erstmals einen Katalog von Massnahmen, die keiner denkmalrechtlichen Erlaubnis mehr beduerfen. Dazu gehoeren in der Regel: Innenarbeiten ohne Eingriff in die Substanz, kleinere Reparaturen, Erhaltungsmassnahmen in identischer Ausführung sowie der reversible Einbau von Standardtechnik. Wichtig: Eine reine Erneuerung des Anstrichs im exakt gleichen Farbton mit dem gleichen Material kann unter Umstaenden unter den erlaubnisfreien Katalog fallen. Der Wechsel des Farbtons oder des Materials (etwa von mineralisch auf Silikon) bleibt aber erlaubnispflichtig.
Leichterer Solar-Einbau: Photovoltaik-Anlagen auf Denkmaelern und in Ensembles sollen kuenftig nicht mehr per se die Genehmigung scheitern lassen. Voraussetzung ist eine substanzschonende, möglichst reversible und in das Ensemble eingepasste Lösung. Für Fassaden bedeutet das: Solar-Fassadenelemente können an unauffaelligen Seiten (Hof, Süd-West-Giebel ohne Strassenwirkung) zulaessig sein. Die Pruefung bleibt einzelfallabhaengig, aber die Beweislast verschiebt sich zu Gunsten der Eigentümer.
Was gleich bleibt: Bussgelder bis 250.000 Euro bei nicht genehmigten Massnahmen, der Vorrang historischer Befunde (etwa Farbschichten unter spaeteren Anstrichen), die Pflicht zur Beauftragung erfahrener Fachbetriebe und die steuerliche Abschreibung nach Paragraf 7i EStG mit 9 Prozent der Kosten ueber acht Jahre. Mehr Details liefert unser Spezialbeitrag Fassadenfarbe Denkmalschutz Vorschriften 2026.
Denkmalschutz in München: Bayerisches Denkmalschutzgesetz im Alltag
Rund 14.000 Einzeldenkmaeler und über 50 Ensembles stehen in München unter Schutz. Wer in Schwabing, Haidhausen, Maxvorstadt oder der Altstadt renoviert, muss das BayDSchG beachten. Schon ein Farbwechsel an der Fassade ist genehmigungspflichtig (sofern nicht unter den neuen erlaubnisfreien Katalog fallend), und das Landesamt für Denkmalpflege prueft jede Massnahme individuell.
Typische Auflagen für denkmalgeschuetzte Gruenderzeit-Häuser sind: mineralische Farbe (keine Dispersion), historisch belegbare Farbpalette, Erhalt von Stuckelementen, Sichtmauerwerk bleibt sichtbar und Sprossenfenster werden nicht verbreitert. Die Genehmigung dauert nach der Novelle in Standardfaellen 3 bis 8 Wochen (zuvor 4 bis 12 Wochen). Ohne Zustimmung drohen weiterhin Bussgelder bis 250.000 Euro plus Rueckbauverpflichtung.
Positiv: Wer denkmalgerecht saniert, kann bis zu 9 Prozent der Kosten über acht Jahre nach Paragraf 7i EStG steuerlich absetzen. Bei einer 40.000-Euro-Sanierung sind das insgesamt 36.000 Euro an Steuerentlastung. Lassen Sie sich vor Baubeginn eine Bescheinigung der Unteren Denkmalschutzbehörde ausstellen.
BAFA 2026 in Bayern: KfW Ergänzungskredit bis 120.000 Euro pro Wohneinheit + Bayerisches 10.000-Häuser-Programm
Seit der Reform der Bundesförderung für effiziente Gebaeude (BEG) 2024 bleiben zwei Hauptwege offen, wenn Sie die Fassadenrenovierung mit energetischen Massnahmen verbinden. 2026 stellt der Bund insgesamt mehr als 16 Milliarden Euro an Gebaeudeförderung zur Verfuegung, der Loewenanteil fliesst in die BEG.
BAFA Einzelmassnahme Dämmung 2026: 15 Prozent Zuschuss auf die foerderfaehigen Kosten der Fassadendämmung, maximal 30.000 Euro pro Wohneinheit und Jahr. Mit dem iSFP-Bonus (individueller Sanierungsfahrplan, erstellt von einem zertifizierten Energieberater) steigt der Zuschuss auf 20 Prozent. Antrag muss vor Vertragsunterzeichnung mit dem ausfuehrenden Betrieb gestellt werden, sonst entfaellt die Förderung komplett.
KfW 261 Wohngebaeude-Kredit + KfW Ergänzungskredit: Das zinsguenstige Darlehen 261 reicht bis 120.000 Euro pro Wohneinheit mit Tilgungszuschuss bis 25 Prozent, wenn das Haus nach Sanierung den Effizienzhausstandard 70, 55 oder 40 erreicht. Zusaetzlich kann der KfW Ergaenzungskredit zur Heizungsförderung herangezogen werden, ebenfalls mit 120.000 Euro Obergrenze. Das macht KfW 261 zur attraktivsten Lösung bei Gesamtsanierungen mit WDVS, neuen Fenstern und Heizungstausch. Ein Energieberater ist Pflicht.
Bayerisches 10.000-Häuser-Programm Status 2026: Das ehemals beliebte Programm EnergieBonusBayern (10.000-Häuser-Programm) ist 2026 nicht mehr aktiv für Neuantraege geoeffnet. Wer bisher noch keinen Bewilligungsbescheid hat, muss auf die laufenden Bundesprogramme (BAFA, KfW 261) und auf eigene Bayerische Folgeprogramme im Klimaschutz ausweichen. Beobachten Sie hierfür das Portal energieatlas.bayern.de sowie die aktuellen Mitteilungen der Bayerischen Staatsregierung, da neue Tranchen jaehrlich neu aufgelegt werden können.
Münchner Foerdertopf Klimaneutrale Gebaeude (FKG): Zusaetzlich zur Bundesförderung gibt die Stadt München bis zu 60 Euro pro Quadratmeter gedaemmter Fassade obendrauf, gedeckelt auf 12.000 Euro pro Wohneinheit. Das Programm laeuft 2026 weiter, Antraege über das Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU).
Wichtig: BAFA-Zuschuss und Münchner FKG lassen sich kombinieren. Bei einem Einfamilienhaus mit 120 m² Fassadenfläche und 140 Euro/m² kommen Sie so auf eine Kombiförderung von rund 9.500 Euro, was die effektiven Kosten auf etwa 110 Euro/m² reduziert. Beachten Sie die Reihenfolge: Erst Energieberater beauftragen und iSFP erstellen lassen, dann BAFA-Antrag, dann erst Werkvertrag mit dem Maler. Wer diese Sequenz einhaelt, schoepft Förderung und steuerliche Vorteile maximal aus.
Praxistipp: Lassen Sie sich von Ihrer Hausbank den KfW 261 als Teil der Anschlussfinanzierung pruefen, vor allem wenn ohnehin eine Zinsbindung auslaeuft. Die Kombination aus zinsguenstigem KfW-Anteil und marktueblichem Restkredit ergibt oft bessere effektive Konditionen als reine Eigenmittel.
Mineralische Farbtöne am eigenen Hausfoto vorab visualisieren
BAFA plus FKG: Mineralfarbe waehlen und Genehmigung beschleunigen
Empfohlene Meisterbetriebe und Auswahlkriterien
Die Maler- und Lackiererinnung München zaehlt über 320 Mitgliedsbetriebe. Nicht alle sind spezialisiert auf Altbau oder Denkmalschutz. Achten Sie bei der Auswahl auf folgende Kriterien:
- Meistertitel und Eintrag in der Handwerksrolle der HWK für München und Oberbayern
- Referenzen in Ihrem Stadtbezirk, idealerweise mit Bildnachweis auf der eigenen Website
- Erfahrung mit mineralischen Systemen wie Keim®, Caparol® Sylitol oder Sto® Lotusan
- Nachweis der Haftpflicht- und Betriebsausfallversicherung
- Detailliertes Angebot nach VOB/C DIN 18363 mit Aufschlüsselung von Geruest, Untergrund, Putz und Anstrich
- Mindestens drei unabhaengige Bewertungen (Google, ProvenExpert, Jameda Bau)
Vermeiden Sie Billigangebote unter 85 Euro pro Quadratmeter. In München ist das rechnerisch nicht darstellbar und deutet auf Schwarzarbeit, fehlende Versicherung oder grobe Abstriche bei der Untergrundvorbereitung hin. Die Nacharbeit kostet spaeter das Doppelte. Wer einen Markenvergleich braucht, lese unseren Caparol® Brillux® Sto® Vergleich 2026.
Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden
Der häufigste Fehler Münchner Bauherren ist das Unterschaetzen der Genehmigungsfristen. Ein Denkmalantrag im März kann bedeuten, dass die Baustelle erst im Juli startet. Wer dann zwei Monate Bauzeit einplant, rutscht in die feuchte Herbstphase und riskiert Qualitaetsmaengel. Mit der Novelle 2026 sind die Fristen zwar kuerzer geworden, aber komplexe Faelle dauern weiterhin laenger.
Ebenfalls kritisch: Die Farbwahl ohne Simulation. Eine Mineralfarbe wirkt auf dem Farbfaecher 30 Prozent heller als auf 150 m² Fassade im Gruenderzeit-Altbau mit Stuckschatten. Wer sich erst nach dem Streichen für die falsche Tonalitaet entscheidet, zahlt im Zweifel den Anstrich komplett neu.
Drittens: Förderung verschenken. Wer den Vertrag mit dem Handwerker unterschreibt, bevor der BAFA-Antrag bestaetigt ist, verliert den 15- bis 20-prozentigen Zuschuss. Bei 30.000 Euro Daemmkosten sind das schnell 4.500 bis 6.000 Euro, die einfach liegen bleiben.
Keine Anmeldung, 2026er Farbtrends direkt am eigenen Foto testen
Outbound Pruefquellen und vertiefende Lektuere
Für die offiziellen Texte und Marken-Produktdatenblaetter empfehlen wir folgende Primaerquellen:
- Caparol® offizielle Produktwelt (Sylitol, Amphisilan, Muresko)
- Baunetzwissen Fachredaktion mit Normen, DIN-Verweisen und Detailzeichnungen
- Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung
- Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst – FAQs Denkmalschutz
Häufig gestellte Fragen zur Fassadenrenovierung in München
Was kostet eine Fassadenrenovierung in München 2026?
Die Kosten liegen 2026 zwischen 95 und 180 Euro pro Quadratmeter inklusive Geruest, Material und Mehrwertsteuer. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 120 m² Fassadenfläche kostet entsprechend 11.400 bis 21.600 Euro. In Denkmalvierteln wie Schwabing, Haidhausen oder der Maxvorstadt rechnen Sie mit dem oberen Ende der Spanne, in Aubing oder Pasing mit dem unteren.
Brauche ich in München eine Genehmigung für die Fassadenrenovierung?
Bei einer reinen Renovierung im gleichen Farbton und identischem Material faellt das Vorhaben seit der Novelle 1.1.2026 oft unter den erlaubnisfreien Vorhabenkatalog. Sobald Sie die Farbe aendern, ein WDVS anbringen oder sich die Immobilie in einem Ensembleschutzgebiet, einer Erhaltungssatzung oder unter Einzeldenkmalschutz befindet, ist eine Genehmigung durch die Lokalbaukommission Pflicht. Die Pruefung dauert nach der Novelle in Standardfaellen 3 bis 8 Wochen.
Welche Förderung gibt es in München für die Fassadenrenovierung?
Kombinieren Sie Bundes- und Stadtförderung: BAFA gibt 15 bis 20 Prozent Zuschuss auf die Daemmkosten (bis 30.000 Euro pro Wohneinheit), KfW 261 vergibt zinsguenstige Kredite bis 120.000 Euro pro Wohneinheit mit Tilgungszuschuss, plus den KfW Ergaenzungskredit für Heizungsmassnahmen. Zusaetzlich zahlt die Stadt München über das FKG-Programm bis zu 60 Euro pro Quadratmeter gedaemmter Fassade. Bei Denkmalschutz können 9 Prozent der Kosten über acht Jahre steuerlich abgesetzt werden (Paragraf 7i EStG). Das Bayerische 10.000-Häuser-Programm ist 2026 nicht mehr aktiv.
Was aendert die Novelle des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes 2026 für mich?
Drei wesentliche Punkte: Erstens können Sie Antraege elektronisch und in Textform einreichen, die Schriftform mit Unterschrift entfaellt für Standardvorgaenge. Zweitens definiert die Novelle einen erlaubnisfreien Vorhabenkatalog – kleinere Reparaturen und substanzgleiche Erhaltungsmassnahmen sind oft genehmigungsfrei. Drittens ist der Einbau von Photovoltaik auf Denkmaelern erleichtert worden, sofern reversibel und substanzschonend.
Markenhinweis: Caparol®, Brillux®, Sto® und Keim® sind eingetragene Marken ihrer jeweiligen Hersteller. Wir stehen in keiner Geschaeftsbeziehung zu diesen Unternehmen, alle Produktreferenzen dienen ausschliesslich der redaktionellen Information.
Datenschutz und DSGVO: Bei Nutzung unseres KI-Fassadensimulators werden hochgeladene Fotos zur Erstellung der Vorschau verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt auf Auftragsverarbeitungsbasis. Vollstaendige Datenschutzinformationen entnehmen Sie unserer Datenschutzerklaerung.
Eine gut geplante Fassadenrenovierung in München zahlt sich aus: Richtig gewaehlte Farbtöne, passender Zeitpunkt und die Kombination aus BAFA-, KfW- und Münchner Foerdermitteln senken die effektiven Kosten deutlich. Testen Sie Ihre Wunschfarbe vorab am eigenen Foto mit unserem KI-Fassadensimulator. Quellen: Bundesverband Farbe, BAFA, KfW 261, DIN 18363, Bayerisches Denkmalschutzgesetz (Novelle 1.1.2026), Landeshauptstadt München (Lokalbaukommission).
Was unsere Kunden vor dem Kauf entdeckt haben
«Das untere Foto war mein alter Antrag, der abgelehnt wurde, und das obere ist der neue. Der Unterschied ist gering, aber für manche Bauämter macht dieser kleine Farbton den entscheidenden Unterschied: Sie lehnen reines Weiß ab und akzeptieren Cremeweiß.»
«Dank dieser Zeitersparnis konnte ich meine Preise um 10 EUR pro Anfrage senken, sowohl für Stammkunden als auch für Neukunden.»
«Cremeweiß ist top und die Sockelbereiche werden perfekt erkannt.»
Verifizierte WhatsApp-Verbatims, mit schriftlicher Zustimmung der Verfasser veröffentlicht. Vornamen aus Vertraulichkeitsgründen geändert.
Häufige Fragen
Was kostet eine Fassadenrenovierung in München 2026?
Brauche ich in München eine Genehmigung für die Fassadenrenovierung?
Welche Förderung gibt es in München für die Fassadenrenovierung?
Was aendert die Novelle des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes 2026?
Erwähnte Markennamen (Sherwin-Williams, Benjamin Moore, Behr, Caparol, Brillux, Sto, Alpina, Valspar, PPG, Glidden, Dulux, Crown, Sandtex, Farrow & Ball, Johnstone's, Leyland) sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. FacadeColorizer ist unabhängig und mit keiner dieser Marken affiliiert. Nominative fair use gemäß Lanham Act §1125.