RAL 7015 Schiefergrau: Fenster, Haustür, Fassade 2026
Ratgeber

RAL 7015 Schiefergrau: Hellbezugswert, Vergleich mit RAL 7016 und die richtigen Einsatzorte

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RAL 7015 Schiefergrau: HBW 12, RGB 79/83/88, der Vergleich mit RAL 7016, 7012 und 7024, und wo der Ton an Fenster, Haustür und Fassade wirklich funktioniert.
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RAL 7015 Schiefergrau ist der Farbton für alle, denen Anthrazit einen Hauch zu schwarz ist. Er sitzt im RAL-Fächer nur eine Karte neben dem allgegenwärtigen RAL 7016, unterscheidet sich aber in genau den zwei Punkten, die an einem Haus zählen: er ist etwas heller und er kippt leicht ins Blau. Dieser Ratgeber legt die Messwerte offen, stellt Schiefergrau neben seine drei Nachbarn und erklärt, warum der Ton an Fenstern selbstverständlich ist und an einer gedämmten Fassade eine Prüfung verlangt.

Kurz gesagt: RAL 7015 Schiefergrau, englisch Slate grey, hat einen Hellbezugswert von 12 und den Farbwert RGB 79, 83, 88. Er ist damit sichtbar heller als RAL 7016 Anthrazitgrau (HBW 8) und RAL 7024 Graphitgrau (HBW 9), aber dunkler als RAL 7012 Basaltgrau (HBW 14). Für Fensterrahmen, Haustüren, Garagentore und Dachrinnen ist er ohne Einschränkung geeignet. Auf einem Wärmedämmverbundsystem liegt er unter der Regelgrenze von HBW 20 und darf nur mit einer TSR-Beschichtung eingesetzt werden, deren Gesamtreflexion über 25 liegt.

Die Messwerte: was RAL 7015 objektiv ist

RAL 7015 gehört zur Sammlung RAL Classic, die RAL gGmbH als "reliable colour collection for versatile applications" mit "216 intensive and subdued shades" beschreibt; der offizielle englische Name lautet "Slate grey". Der Farbton selbst ist eine Referenz und kein Rezept: jeder Hersteller mischt ihn mit seinen eigenen Pigmenten nach, was die kleinen Abweichungen zwischen einem lackierten Aluminiumfenster und einer gestrichenen Holztür erklärt.

Messwerte von RAL 7015 Schiefergrau
Kennwert RAL 7015 Schiefergrau Quelle
Hellbezugswert (HBW)12Prosol Farbtondatenbank
LRV (englische Angabe)11,50RALfarbpalette.de
RGB (Näherung)79, 83, 88Prosol Farbtondatenbank
FarbgruppeGrautöne, RAL ClassicRAL gGmbH
Englischer NameSlate greyRAL gGmbH

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Die beiden Helligkeitsangaben widersprechen sich nicht. Prosol gibt den Hellbezugswert gerundet mit 12 an, RALfarbpalette.de nennt 11,50. Entscheidend ist die Größenordnung: Schiefergrau reflektiert nur rund ein Achtel des sichtbaren Lichts. Der RGB-Wert verrät den Charakter, den RALfarbpalette.de als "kühles, mitteldunkles Grau" beschreibt: der Blauanteil (88) liegt über dem Rotanteil (79), daher der leichte Stich ins Blau, der Schiefergrau von den neutraleren Nachbarn unterscheidet. Am Bildschirm sollte man das nicht endgültig beurteilen; dieselbe Quelle warnt ausdrücklich, dass RAL-Farben "auf Computerbildschirmen nicht ganz authentisch" wirken.

RAL 7015 gegen 7016, 7024 und 7012: die vier dunklen Graus im Vergleich

Wer Schiefergrau erwägt, hat fast immer die drei Nachbarn mit auf dem Tisch. Die Hellbezugswerte aus derselben Prosol-Datenbank machen den Abstand messbar.

RAL 7015 im Vergleich mit RAL 7016, RAL 7024 und RAL 7012
Farbton HBW RGB (Näherung) Charakter
RAL 7016 Anthrazitgrau856, 62, 66Der Standard, fast schwarz, leicht grünlich-blau
RAL 7024 Graphitgrau969, 73, 78Kaum heller als 7016, etwas neutraler
RAL 7015 Schiefergrau1279, 83, 88Deutlich heller, kühler Blaustich
RAL 7012 Basaltgrau1487, 93, 94Hellster der vier, fast neutral

Der Sprung von 8 auf 12 klingt klein und ist es an einem Fensterrahmen auch. An einer ganzen Fassade wird er sichtbar: Schiefergrau behält im Schatten noch Zeichnung, wo Anthrazitgrau zu einer schwarzen Fläche zusammenfällt. Wer die beiden nebeneinander hält, sieht außerdem den Blaustich von 7015, der neben dem grünlicheren 7016 auffällt. Für einen Neubau mit weißem Putz ist das ein Vorteil, weil das Grau nicht so hart wirkt; neben warmen Ziegeltönen kann derselbe Blaustich unruhig werden. Was RAL 7016 im Detail kann, steht in unserem Komplettguide zu RAL 7016 Anthrazitgrau.

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Fenster in RAL 7015: wo Schiefergrau am häufigsten vorkommt

Fensterrahmen sind der Ort, an dem Schiefergrau am meisten verbaut wird, und der Grund ist praktisch: als dunkler Rahmen vor heller Fassade wirkt er genauso grafisch wie Anthrazit, lässt aber die Profile noch als Profile erkennen. Bei Kunststofffenstern kommt der Ton als Dekorfolie, bei Aluminium als Pulverbeschichtung, bei Holz als Deckanstrich. Die drei Materialien geben denselben RAL-Code unterschiedlich wieder, weil Glanzgrad und Oberflächenstruktur die Wahrnehmung verändern: eine matte Folie liest sich dunkler als ein seidenglänzender Lack.

Ein Detail, das erst nach der Bestellung auffällt: Dachrinnen, Fallrohre, Fensterbänke und Garagentor werden oft in einem anderen dunklen Grau geliefert als die Fenster. Steht an den Fenstern 7015 und am Garagentor 7016, entsteht kein bewusster Kontrast, sondern ein Fehler, der wie ein Fehler aussieht. Legen Sie den RAL-Code für alle Bauteile in einem Dokument fest, bevor der erste Auftrag rausgeht. Die Auswahl des Rahmentons behandelt unser Ratgeber zur Fensterrahmen-Farbe und dem Anthrazit-Trend.

Haustür und Garagentor: der kontrollierte Akzent

An der Haustür funktioniert Schiefergrau als ruhiger Akzent zwischen Weiß und Schwarz. Er ist dunkel genug, um die Tür als Eingang zu markieren, aber nicht so hart wie Tiefschwarz, das bei direkter Sonne Hitze speichert und Lackoberflächen stärker belastet. Bei einer Haustür aus Aluminium ist die Pulverbeschichtung unproblematisch; bei einer Holztür oder einem Holztor gilt für alle dunklen Töne dieselbe Vorsicht, weil sich das Holz unter dem dunklen Anstrich stärker erwärmt und arbeitet.

Am Garagentor lohnt ein Blick auf die Fläche. Ein Sektionaltor in Schiefergrau ist oft die größte zusammenhängende dunkle Fläche am Haus und bestimmt die Straßenansicht mehr als alle Fenster zusammen. Wer Fenster in 7015 und Tor in 7015 kombiniert, bekommt ein ruhiges Bild; wer das Tor eine Stufe heller wählt, etwa in RAL 7012, nimmt der Fläche das Gewicht, ohne den Zusammenhang zu verlieren.

RAL 7015 an der Fassade: die HBW-Grenze und die DIN 55699

Hier wird aus der Geschmacksfrage eine technische. Mit einem Hellbezugswert von 12 liegt Schiefergrau klar unter der Grenze, die das Regelwerk für gedämmte Wände zieht. Das Fachmagazin bauhandwerk fasst sie so zusammen: "bei der Endbeschichtung von Wärmedämmverbundsystemen ein Hellbezugswert (HBW) von 20 und bei hoch wärmegedämmtem Mauerwerk von 30 nicht unterschritten werden soll". Der Grund ist die Oberflächentemperatur, die bei dunklen Tönen "bis zu 80 °C und mehr" erreichen kann, mit Spannungen im Putz und in der Dämmung als Folge.

Die Lösung heißt nicht Verzicht, sondern TSR. Der Hellbezugswert erfasst laut baulinks.de nur das sichtbare Licht zwischen 400 und 700 Nanometern, also 39 Prozent der Sonnenstrahlung; die 58 Prozent Infrarot, die die Wand tatsächlich aufheizen, bleiben außen vor. Der TSR-Wert (Total Solar Reflectance) misst die Reflexion über das gesamte Spektrum. Die DIN 55699 macht daraus eine Regel: liegt der HBW unter 20, muss der TSR über 25 liegen. Ein Schiefergrau mit infrarotreflektierenden Pigmenten kann diese Bedingung erfüllen und laut bauhandwerk Oberflächentemperaturen "um bis zu 25 °C niedriger" halten als eine konventionelle Tönung desselben Farbtons.

Praktisch heißt das: auf massivem, ungedämmtem Mauerwerk ist RAL 7015 als Fassadenfarbe zulässig, wenn der Hersteller den Ton für die Fassade freigibt. Auf einem WDVS verlangen Sie das Datenblatt mit HBW und TSR und lassen sich die Freigabe für das konkrete System schriftlich geben. Der Hintergrund zu dunklen Fassaden, ihren Vor- und Nachteilen und dem Sonderfall der Nordseite steht in unserem Beitrag zu dunklen Fassadenfarben.

Kunststoff, Aluminium, Holz, Putz: derselbe Code, vier Ergebnisse

Ein RAL-Code legt den Farbort fest, nicht die Oberfläche. Genau daran scheitern viele Häuser, an denen "alles in 7015" bestellt wurde und trotzdem nichts zusammenpasst. Die Ursache liegt in vier verschiedenen Beschichtungstechniken, die denselben Ton unterschiedlich wiedergeben.

  • Kunststofffenster mit Dekorfolie. Die Folie ist meist leicht strukturiert und matt. Sie schluckt Licht und lässt Schiefergrau dunkler und näher an Anthrazit erscheinen. Bei Folien gibt es zudem Herstellernamen wie "Schiefergrau glatt" oder "Schiefergrau feinstruktur", die nicht zwingend exakt RAL 7015 treffen: fragen Sie nach der RAL-Referenz der Folie, nicht nach ihrem Namen.
  • Aluminium mit Pulverbeschichtung. Hier ist der Ton am präzisesten, weil das Pulver nach RAL eingefärbt wird. Der Glanzgrad ist frei wählbar und verändert die Wahrnehmung stark: matt wirkt schwer und samtig, seidenmatt zeigt den kühlen Blaustich am deutlichsten. Feinstruktur-Pulver kaschiert Fingerabdrücke und Staub an Haustüren besser als glatte Oberflächen.
  • Holz mit Deckanstrich. Ein deckender Lack oder eine Dickschichtlasur in RAL 7015 folgt dem Ton, aber die Holzstruktur bleibt sichtbar und wirft feine Schatten, die die Fläche lebendiger und tendenziell heller machen. Auf Holzfenstern nach Süden gilt für alle dunklen Töne: der Rahmen erwärmt sich stärker, der Anstrich altert schneller, und ein Pflegeintervall gehört in die Planung.
  • Putz mit Fassadenfarbe. Die rauste Oberfläche von allen. Ein Rauputz in Schiefergrau wirft eigene Schatten zwischen den Körnern und liest sich deshalb unruhiger und dunkler als das glatte Fenster daneben, obwohl beide denselben Code tragen. Wer Fassade und Fenster im gleichen Ton plant, sollte genau diesen Effekt an einem Musterstück prüfen.

Die Konsequenz für die Bestellung: entweder alle Bauteile beim selben Material und Glanzgrad halten, oder den Unterschied bewusst einsetzen, zum Beispiel matte Folie am Fenster und seidenmatte Pulverbeschichtung an der Haustür, damit der Eingang leicht hervortritt.

Wie Schiefergrau altert: Verschmutzung, Ausbleichen, Pflege

Dunkle Grautöne haben gegenüber Weiß einen Vorteil und zwei Nachteile. Der Vorteil: Straßenstaub, Regenspuren und Algen an der Nordseite fallen auf Schiefergrau lange nicht auf, wo sie an einem weißen Rahmen nach einem Winter sichtbar sind. Der erste Nachteil ist die Kalkablagerung. Spritzwasser und Regen trocknen auf dunklen Flächen zu hellen Rändern, die sich gerade an Fensterbänken und am unteren Rahmen sammeln. Ein Abwischen mit klarem Wasser zweimal im Jahr reicht, aggressive Reiniger greifen Folie und Lack an.

Der zweite Nachteil betrifft die Sonnenseite. Jede dunkle Oberfläche nimmt mehr Energie auf als eine helle; das ist derselbe physikalische Effekt, der an der gedämmten Fassade zur HBW-Regel führt. An Fenstern und Türen ist er kein Sicherheitsproblem, aber ein Alterungsfaktor: Pulverbeschichtung und Folie sind darauf ausgelegt, Deckanstriche auf Holz weniger. Wer eine Holzhaustür in Schiefergrau nach Südwesten plant, sollte ein Vordach einplanen oder einen Farbton eine Stufe heller wählen. Ausbleichen zeigt sich bei kühlen Graus zuerst als Verlust des Blaustichs: der Ton wird neutraler und nähert sich optisch RAL 7024 an.

Kombinationen, die mit Schiefergrau funktionieren

  • Weißer Putz, Fenster und Tür in RAL 7015. Die sicherste Kombination für einen Neubau. Der Blaustich von Schiefergrau wirkt neben einem kühlen Weiß wie RAL 9016 stimmig; neben einem warmen Cremeweiß wird er deutlicher wahrgenommen, was gewollt sein kann.
  • Greige-Fassade, Schiefergrau an Sockel und Fenstern. Der HBW-Abstand zwischen einem hellen Greige und 7015 ist groß genug für klare Kontraste, ohne dass das Haus schwarz-weiß wirkt. Unser Guide zu Fassaden-Farbkombinationen zeigt die Abstufungen.
  • Holzfassade mit Schiefergrau als Rahmenfarbe. Neben warmem Lärchen- oder Zedernholz gleicht der kühle Ton die Wärme aus. Neben rötlichem Klinker wird es schwieriger: dort ist das neutralere RAL 7024 meist die bessere Wahl.
  • Dach in Anthrazit, Fenster in Schiefergrau. Funktioniert, wenn der Unterschied bewusst ist und sich an mehreren Stellen wiederholt. Ein einzelnes Bauteil in der "falschen" Nuance wirkt dagegen wie ein Lieferfehler.

RAL 7015 im Innenraum: Türen, Heizkörper, Akzentwand

Innen taucht Schiefergrau vor allem dort auf, wo die Außenseite bereits so gestrichen ist und die Innenseite der Fenster, die Zimmertüren oder die Zargen mitziehen sollen. Das funktioniert, weil der Ton unter Kunstlicht seinen Blaustich weitgehend verliert und als ruhiges Dunkelgrau gelesen wird. Als Wandfarbe für eine ganze Akzentwand ist er anspruchsvoll: mit HBW 12 schluckt die Fläche viel Licht, und ein Raum mit Nordfenster wirkt schnell gedrückt. Als Farbe für Heizkörper, Türblätter, ein Regal oder die Küchenfronten setzt er dagegen einen klaren Rahmen, ohne die Helligkeit des Raums zu bestimmen. Wer den Ton innen und außen verwendet, sollte den Glanzgrad angleichen, weil eine seidenmatte Innentür neben einem matten Außenrahmen sonst wie ein anderer Farbton wirkt.

Bestellen und prüfen: drei Fehler, die sich vermeiden lassen

1. Den Ton am Bildschirm entscheiden. Der RGB-Wert 79, 83, 88 ist eine Näherung, kein Farbrezept, und jeder Monitor zeigt ihn anders. Ein physischer RAL-Fächer oder ein Musterstück des tatsächlichen Materials, Folie, Pulver oder Lack, ist Pflicht, bevor eine Fensterbestellung rausgeht.

2. Glanzgrad nicht festlegen. RAL 7015 matt und RAL 7015 seidenglänzend sind derselbe Code und zwei verschiedene Eindrücke. Matt liest sich dunkler und näher an 7016; seidenglänzend zeigt den Blaustich deutlicher. Der Glanzgrad gehört in jede Bestellung neben den Code.

3. Bebauungsplan und Gestaltungssatzung übergehen. Viele Gemeinden begrenzen dunkle Farbtöne an Fassaden oder schreiben Farbfamilien vor. Was an Fenstern fast immer erlaubt ist, kann an der Fassadenfläche untersagt sein. Welche RAL-Töne das Bauamt typischerweise durchwinkt, behandelt unser Beitrag zu RAL-Farben an der Fassade und dem Bauamt.

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Häufige Fragen

Welchen Hellbezugswert hat RAL 7015 Schiefergrau?
RAL 7015 Schiefergrau hat einen Hellbezugswert von 12 (Prosol-Farbtondatenbank); RALfarbpalette.de gibt den LRV mit 11,50 an. Der Ton reflektiert damit nur rund ein Achtel des sichtbaren Lichts und zählt zu den dunklen Grautönen.
Was ist der Unterschied zwischen RAL 7015 und RAL 7016?
RAL 7015 Schiefergrau ist mit HBW 12 sichtbar heller als RAL 7016 Anthrazitgrau mit HBW 8 und hat einen kühlen Blaustich, während 7016 leicht grünlich-blau und fast schwarz wirkt. An Fensterrahmen ist der Unterschied klein, an einer ganzen Fassade behält Schiefergrau im Schatten noch Zeichnung.
Darf ich RAL 7015 auf einer gedämmten Fassade verwenden?
Nur mit einer TSR-Beschichtung. Das Regelwerk verlangt auf Wärmedämmverbundsystemen einen Hellbezugswert von mindestens 20, und Schiefergrau liegt bei 12. Nach DIN 55699 muss bei HBW unter 20 der TSR-Wert über 25 liegen. Fragen Sie beim Hersteller nach dem Datenblatt mit HBW und TSR und nach der Freigabe für Ihr System.
Welcher RGB-Wert entspricht RAL 7015?
Als Näherung wird RGB 79, 83, 88 angegeben. Der Wert dient der Bildschirmdarstellung und ist kein Farbrezept; RAL-Töne wirken am Monitor nicht authentisch. Für die Bestellung ist ein physischer RAL-Fächer oder ein Muster des tatsächlichen Materials nötig.
Passt RAL 7015 zu einer weißen Fassade?
Ja, das ist die häufigste Kombination. Neben einem kühlen Weiß wie RAL 9016 wirkt der leichte Blaustich von Schiefergrau stimmig, neben einem warmen Cremeweiß wird er deutlicher sichtbar. Wichtig ist, denselben RAL-Code für Fenster, Haustür, Garagentor und Dachrinnen festzulegen.
RAL 7015 oder RAL 7012 für Fenster?
RAL 7012 Basaltgrau ist mit HBW 14 der hellste und neutralste der dunklen Graus, RAL 7015 mit HBW 12 etwas dunkler und kühler. Für einen grafischen Kontrast vor heller Fassade ist 7015 die üblichere Wahl; wer eine große Fläche wie ein Garagentor optisch leichter machen will, greift zu 7012.
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