Frisch gestrichener weißer Innenraum mit Malerrolle auf Teleskopstiel und Farbeimer auf Abdeckfolie
Innenfarbe

Caparol Malerit E.L.F. im Überblick: Kennwerte nach DIN EN 13300, konservierungsmittelfrei, Untergründe und Grenzen

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Caparol Malerit E.L.F.: Nassabrieb Klasse 2, Kontrastverhältnis Klasse 1 bei 7 m²/l, konservierungsmittelfrei, sd unter 0,1 m, Untergründe, Gebinde und Grenzen.
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Kurz gesagt: Malerit E.L.F. ist Caparols konservierungsmittelfreie Innenfarbe der Spitzenklasse. Die Kenndaten nach DIN EN 13300: Nassabrieb R-Klasse 2, Kontrastverhältnis H10-Klasse 1 bei 7 m²/l, maximale Korngröße S1 fein, Glanzgrad G4-stumpfmatt, Dichte rund 1,5 g/cm³, sd-Wert unter 0,1 m. Sie ist emissionsminimiert, lösemittelfrei, frei von foggingaktiven Substanzen und erfüllt die AgBB-Kriterien, also die Farbe für Schlafzimmer, Kinderzimmer, Praxen und Büros, in denen während und nach dem Streichen niemand ausweichen soll. Für Küche und Bad, wo gescheuert wird, ist eine Farbe der Nassabriebklasse 1 die passendere Wahl.

Malerit ist einer der Namen, die im Maler-Fachhandel jeder kennt und im Baumarkt niemand findet. Wer danach sucht, will meistens dasselbe wissen: Was steckt drin, wie gut deckt sie, wie scheuerbeständig ist sie, und wofür steht das E.L.F. auf dem Eimer. Dieser Überblick beantwortet das mit den Zahlen aus der Technischen Information Nr. 361 von Caparol, ordnet die Farbe in die Klassen der DIN EN 13300 ein und nennt die Fälle, in denen ein anderes Produkt besser passt. Wer die Wandfarbe vorab im eigenen Raum sehen möchte, lädt ein Foto in den Farbsimulator und vergleicht Weißtöne nebeneinander.

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Wofür das E.L.F. steht, und warum es hier mehr ist als ein Kürzel

E.L.F. steht bei Caparol für emissionsminimiert und lösemittelfrei. Bei Malerit kommt eine Eigenschaft hinzu, die das Produkt von fast allen Dispersionsfarben im Regal trennt: Die Weißware ist konservierungsmittelfrei. Übliche Wandfarben enthalten Topfkonservierer, meist Isothiazolinone, die das Produkt im geschlossenen Eimer haltbar halten und bei empfindlichen Menschen Kontaktallergien auslösen können. Malerit verzichtet in der Weißware darauf. Die Technische Information Nr. 361 listet die Eigenschaften vollständig: konservierungsmittelfrei (Weißware), emissionsminimiert und lösemittelfrei, wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm, frei von foggingaktiven Substanzen, schneeweiß, diffusionsfähig mit sd-Wert unter 0,1 m und hohes Deckvermögen. Caparol nennt als Verwendungszweck ausdrücklich hochsensible Wohn- und Arbeitsbereiche, weil weder beim Verarbeiten noch beim Trocknen eine Geruchsbelästigung auftritt und gestrichene Räume ohne Wartezeiten wieder genutzt werden können.

Ein Detail mit Folgen: Die Konservierungsmittelfreiheit gilt für die Weißware. Beim Abtönen kann sie verloren gehen. Die Technische Information ist an dieser Stelle präzise: Malerit ist mit CaparolColor Voll- und Abtönfarben oder AmphiColor selbstabtönbar, doch durch klassische Abtönung können Konservierungsmittel in die Farbe eingetragen werden; bei Verwendung von Histolith Volltonfarben mit maximal 20 Prozent bleibt die konservierungsmittelfreie Eigenschaft erhalten. Wer also wegen der Konservierer zu Malerit greift und anschließend einen kräftigen Farbton abtönen lässt, sollte diesen Punkt im Fachhandel ansprechen. Maschinell abgetönt wird im ColorExpress-System nach allen gängigen Farbtonkollektionen, ab 100 Litern in einem Farbton auch werkseitig.

Die Kennwerte nach DIN EN 13300

Kennwert Malerit E.L.F. Was das bedeutet
NassabriebR-Klasse 2Scheuerbeständig: verträgt vorsichtiges feuchtes Abwischen, nicht das Schrubben einer Klasse-1-Farbe
Kontrastverhältnis (Deckvermögen)H10-Klasse 1 bei 7 m²/lDie beste der vier Klassen, und zwar bei hoher Ergiebigkeit: rund 140 ml/m² je Anstrich
Maximale KorngrößeS1 fein (bis 100 µm)Feine Oberfläche, auch auf glatten Q3- und Q4-Flächen
GlanzgradG4-stumpfmattKein Glanzschleier bei Streiflicht, verzeiht Ansätze und Unebenheiten
Dichteca. 1,5 g/cm³Ein 12,5-Liter-Eimer wiegt rund 19 kg
sd-Wertunter 0,1 mDiffusionsoffen, also auch auf Kalk- und Lehmputz oder im Altbau unproblematisch
MaterialbasisKunststoffdispersion nach DIN 55945Klassische Dispersionsfarbe, keine Silikat- oder Kalkfarbe
FarbtöneWeiß und Altweiß 10 (entspricht RAL 9010)Weitere Töne über ColorExpress
GebindeStandardware 2,5 / 5 / 12,5 l; Airfix 25 l Hobbock; Altweiß 12,5 l; ColorExpress 1,25 / 2,5 / 5 / 7,5 / 12,5 lFür ein Zimmer reichen meist 5 l, für eine Wohnung 12,5 l
LagerungUngeöffnet, kühl und frostfrei rund 12 MonateKürzer als bei konservierten Farben, die Kehrseite der Konservierungsmittelfreiheit

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Alle Werte aus der Technischen Information Nr. 361 (Caparol). Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich, wie das Merkblatt ausdrücklich vermerkt.

Die beiden Zahlen, die im Regal den Unterschied machen, sind Nassabrieb und Deckvermögen. Deckvermögen Klasse 1 bei 7 m²/l ist die Bestnote, und die Ergiebigkeit, bei der sie erreicht wird, gehört mit dazu: Eine Farbe, die Klasse 1 erst bei 4 m²/l schafft, deckt nur, weil man dicker aufträgt. Malerit deckt bei rund 140 ml pro Quadratmeter, was auf glattem Untergrund in aller Regel zwei Anstriche bedeutet, bei kritischen Farbwechseln drei. Nassabrieb Klasse 2 heißt scheuerbeständig nach der alten DIN 53778, also wischfest, aber nicht scheuerfest. Zum Vergleich der Klassen und der Marken hilft unser Vergleich der Innenfarben-Marken, und wer speziell eine abwischbare Farbe sucht, findet die Kriterien im Ratgeber zu abwaschbarer Wandfarbe.

Wo Malerit hingehört, und wo nicht

Caparol ordnet seine Innenfarben über die Einsatzbereiche der Technischen Information Nr. 606 ein. Malerit ist für innen 1 und innen 2 geeignet und für innen 3 sowie beide Außenbereiche nicht. Übersetzt: Wohn- und Schlafräume, Flure, Büros und Praxen ja; Flächen mit hoher mechanischer Belastung oder Feuchtebeanspruchung nein; Fassade ohnehin nicht. Das deckt sich mit der Nassabriebklasse 2.

  • Passt: Schlafzimmer und Kinderzimmer, weil die Farbe geruchsarm ist und der Raum sofort wieder genutzt werden kann. Wie sich Farbe dort auswirkt, steht im Ratgeber Schlafzimmer streichen.
  • Passt: Praxen, Kanzleien, Büros und Besprechungsräume, in denen am Wochenende gestrichen und am Montag gearbeitet wird; die AgBB-Kriterien und die Fogging-Freiheit sind hier das Argument.
  • Passt: Wohnzimmer, Flur und Diele mit normaler Beanspruchung; für die Farbwahl im Flur siehe Diele und Flur streichen.
  • Passt nicht: Küche und Bad. Dort wird gewischt und gescheuert, und Spritzer bleiben nicht an der Oberfläche; eine Farbe der Nassabriebklasse 1 ist die richtige Wahl, wie im Badezimmer-Ratgeber beschrieben.
  • Passt nicht: Treppenhäuser mit Publikumsverkehr, Kitas, Flure in Mietshäusern, Werkstätten. Auch hier entscheidet die Scheuerbeanspruchung, nicht die Optik.
  • Passt nicht: außen, in keinem Fall. Für die Fassade gilt eine eigene Produktfamilie, verglichen im Überblick der Caparol-Außenfarben.
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Untergründe und Vorbereitung: was das Merkblatt verlangt

Die Technische Information listet die Untergründe einzeln auf, und die Unterschiede sind größer, als der Satz „Wandfarbe für innen“ vermuten lässt. Grundsätzlich gilt: Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein, nach VOB Teil C, DIN 18363, Abschnitt 3.

  • Putze nach DIN EN 998-1, Klasse CS II bis CS IV (Druckfestigkeit mindestens 2 N/mm²): feste, normal saugende und ebene Putze werden ohne Grundbeschichtung gestrichen; auf leicht sandenden, saugenden Putzen ist eine Grundbeschichtung mit einem Tiefgrund nötig.
  • Gipsputze nach DIN EN 13279-1: Sinterhaut anschleifen und entstauben, dann Grundanstrich mit Tiefgrund.
  • Gipskartonplatten: Spachtelgrate abschleifen, Fläche entstauben, Spachtelstellen und Platten grundieren; bei wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen eine absperrende Grundbeschichtung. Das BFS-Merkblatt Nr. 12 ist zu beachten.
  • Q2- und Q3-Spachtelung unter 0,5 mm: Hier verweist Caparol auf das Maler-und-Lackierer-Merkblatt Nr. 2 vom September 2020 zu Haftfestigkeitsstörungen auf verspachtelten Gipskartonplatten und empfiehlt bei gipshaltiger Q3-Spachtelung Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen. Dieser Punkt wird auf Baustellen regelmäßig übersehen und ist eine der häufigeren Ursachen für Haftungsprobleme.
  • Raufasertapeten, Glasgewebe und Vliese: ohne Vorbehandlung überstreichbar.
  • Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: reinigen, trocknen lassen und mit Caparol AquaSperrgrund fein absperren, sonst schlagen die Flecken durch.
  • Alte Beschichtungen: matte, schwach saugende direkt überarbeiten, glänzende gründlich anrauen; nicht tragfähige Dispersions- oder Kunstharzputzbeschichtungen entfernen; Leimfarbenanstriche abwaschen.

Wer den Ablauf vom Untergrund bis zum zweiten Anstrich als Ganzes braucht, findet ihn im Guide zum Innenraum streichen. Die Reihenfolge ist dieselbe wie bei jeder Dispersionsfarbe; der Unterschied liegt in den Grundierungen, die das Merkblatt je Untergrund vorschreibt.

Malerit im Vergleich: wann eine andere Farbe besser ist

Anforderung Passt Malerit? Sonst
Schlafzimmer, Kinderzimmer, Praxis, geruchsarm und emissionsarmJa, das ist der Kernfall-
Höchste Deckkraft bei wenig MaterialJa, Klasse 1 bei 7 m²/l-
Abwischbar, Küche, Bad, Flur mit KindernNein, Nassabrieb nur Klasse 2Farbe der Nassabriebklasse 1
Altbau, Kalk- oder Lehmputz, diffusionsoffen und mineralischDiffusionsoffen ja, mineralisch neinSilikat- oder Kalkfarbe
Feuchte Räume, SchimmelgefahrNeinProdukt mit fungizider Ausrüstung, etwa Malerit-W
Baumarkt-Verfügbarkeit, kleines BudgetNein, FachhandelsproduktBaumarkt-Weißware, siehe Markenvergleich

Caparol führt mit Malerit-W eine Variante mit fungizidem Wirkstoff für Räume mit Schimmelrisiko; das ist ein anderes Produkt mit anderem Sicherheitsdatenblatt, nicht dieselbe Farbe in anderer Dose. Und innerhalb der Marke gibt es oberhalb und unterhalb von Malerit weitere Innenfarben; die Einordnung der Caparol-Linien gegen Brillux und Sto steht im Markenvergleich Caparol, Brillux und Sto. Eine direkt vergleichbare Innenfarbe aus dem Brillux-Programm, mit denselben Kennwerten nach DIN EN 13300, ist im Guide zu Brillux Superlux ELF 3000 beschrieben.

Mengen richtig rechnen: vom Raum zum Gebinde

Die Ergiebigkeit von 7 m² pro Liter ist eine Laborangabe für einen Anstrich auf glattem Untergrund. Auf der Baustelle rechnet man anders herum, und die häufigste Fehlerquelle ist, die Anzahl der Anstriche zu vergessen.

  1. Wandfläche ermitteln: Umfang des Raums mal Raumhöhe. Ein Zimmer von 4 mal 5 Metern bei 2,50 m Höhe ergibt (4+5) mal 2 mal 2,50, also 45 m² Wandfläche.
  2. Decke addieren, falls sie mitgestrichen wird: 4 mal 5 ergibt 20 m², zusammen 65 m².
  3. Öffnungen abziehen, aber nur die großen. Eine Tür misst rund 2 m², ein normales Fenster 1,5 bis 2 m². Bei zwei Fenstern und einer Tür bleiben rund 60 m².
  4. Durch die Ergiebigkeit teilen: 60 m² geteilt durch 7 m²/l ergibt 8,6 Liter für einen Anstrich.
  5. Mal die Anzahl der Anstriche: zwei Anstriche sind der Normalfall, also rund 17 Liter. Ein 12,5-Liter-Gebinde reicht dafür nicht; entweder 12,5 l plus 5 l, oder gleich zwei mal 12,5 l, wenn noch weitere Räume folgen.

Zwei Zuschläge gehören dazu. Raufaser und strukturierte Untergründe schlucken spürbar mehr als eine glatte Q3-Fläche, je nach Struktur bis zu einem Drittel. Und bei einem Farbwechsel von dunkel auf hell oder bei schwach deckenden Tönen wie Rot, Orange und Gelb kommt ein dritter Anstrich oder ein Grundanstrich im passenden Grundiersystemfarbton hinzu, wie das Merkblatt es beschreibt. Lieber ein Gebinde zu viel bestellen als ein zweites nachkaufen: Chargenunterschiede sind auf einer zusammenhängenden Wand sichtbar.

Fachhandel statt Baumarkt: was das für Preis und Verfügbarkeit heißt

Malerit ist ein Fachhandelsprodukt. Es steht nicht im Baumarktregal, sondern wird über den Maler-Fachhandel und spezialisierte Onlinehändler vertrieben, und es wird dort im ColorExpress-System abgetönt. Das hat drei praktische Folgen für Heimwerker.

  • Der Preis ist höher als bei Baumarkt-Weißware, und der Vergleich über den Literpreis führt in die Irre. Entscheidend ist der Preis pro gestrichenem Quadratmeter: Eine Farbe mit Deckvermögen Klasse 1 bei 7 m²/l braucht weniger Material und oft einen Anstrich weniger als eine Klasse-2-Farbe, die erst bei 6 m²/l deckt.
  • Die Beratung gehört zum Produkt. Die Untergrundfragen aus dem Merkblatt, Q2- und Q3-Spachtelung, absperrende Grundierung bei Nikotin- oder Wasserflecken, passender Grundiersystemfarbton bei kräftigen Tönen, lassen sich am Tresen klären. Genau daran scheitern Heimwerkerprojekte häufiger als am Streichen selbst.
  • Die Abtönung ist maschinell und reproduzierbar. Wer später nachbestellt, bekommt denselben Farbton, solange die Rezeptur hinterlegt ist. Bei Selbstabtönung ist das nicht garantiert, deshalb die Regel, die gesamte Menge vorher zu mischen.

Wer zwischen Fachhandels- und Baumarktqualität schwankt, findet die Einordnung der gängigen Innenfarben nach Nassabrieb, Deckvermögen und Preis im Markentest der Innenfarben. Und wer ohnehin die ganze Wohnung streicht, plant die Farbtöne am besten vorher am Foto, statt im Laden vor dem Farbfächer zu entscheiden.

Verarbeitung: die Punkte, an denen es schiefgeht

  1. Immer eine Charge pro Fläche. Das Merkblatt ist hier deutlich: Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung verwenden. Zwei Eimer aus verschiedenen Chargen ergeben auf einer Wand einen sichtbaren Ansatz.
  2. Abtönfehler vor dem Streichen prüfen. Caparol empfiehlt, den gelieferten Farbton vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit zu kontrollieren, und bei Selbstabtönung die gesamte benötigte Menge untereinander zu vermischen.
  3. Schwach deckende Töne grundieren. Bei Rot, Orange und Gelb empfiehlt das Merkblatt einen Grundanstrich mit Malerit oder Caparol Haftgrund EG im passenden Grundiersystemfarbton; sonst kann ein zweiter Deckanstrich nicht reichen.
  4. Nass in nass arbeiten. Stumpfmatte Farben verzeihen viel, aber keinen angetrockneten Ansatz mitten auf der Wand. Wand für Wand, nicht Raum für Raum.
  5. Frostfrei lagern. Ungeöffnet rund zwölf Monate; Zugabe von Wasser setzt die Lagerstabilität herab, was bei einer konservierungsmittelfreien Farbe schneller spürbar wird als bei einer konservierten.
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Quellen und Referenzen

  • Caparol, Technische Information Nr. 361, Malerit: Verwendungszweck, Eigenschaften, Materialbasis, Gebindegrößen, Farbtöne, Glanzgrad G4, Lagerung, Kenndaten nach DIN EN 13300 (Nassabrieb R-Klasse 2, Kontrastverhältnis H10-Klasse 1 bei 7 m²/l, Korngröße S1, Dichte 1,5 g/cm³), Eignung nach TI 606, Untergründe und Untergrundvorbereitung.
  • MEG, Produktseite Caparol Malerit E.L.F.: Nassabrieb EN Klasse 2, sd-Wert unter 0,1 m, Bindemittel Kunststoffdispersion nach DIN 55945, Gebinde 12,5 l, Einordnung als Innenfarbe der Spitzenklasse.
  • Caparol, Malerit-W: die Variante mit fungizidem Wirkstoff für Räume mit Schimmelrisiko.
  • Farbdesignstudio, Malerit E.L.F.: Handelsangaben zu Gebinden und Verfügbarkeit im Fachhandel.
  • DGNB Navigator, Malerit: Produkteintrag in der Datenbank der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

Hinweis: Caparol®, Malerit®, ColorExpress®, AmphiColor®, Histolith® und Sylitol® sind eingetragene Marken der DAW SE beziehungsweise der jeweiligen Inhaber. Diese Seite ist redaktionell verfasst und steht in keiner Geschäftsbeziehung zu den genannten Marken. Angaben nach Stand der Technischen Information vom Abrufzeitpunkt und ohne Gewähr; maßgeblich ist stets das aktuelle Merkblatt des Herstellers.

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Was unsere Kunden vor dem Kauf entdeckt haben

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Häufige Fragen

Was ist Caparol Malerit E.L.F.?
Eine konservierungsmittelfreie Innenfarbe von Caparol für Neu- und Renovierungsanstriche auf allen Innenflächen. Sie ist emissionsminimiert, lösemittelfrei, geruchsarm und frei von foggingaktiven Substanzen, weshalb Caparol sie ausdrücklich für hochsensible Wohn- und Arbeitsbereiche vorsieht. Kenndaten nach DIN EN 13300: Nassabrieb R-Klasse 2, Kontrastverhältnis H10-Klasse 1 bei 7 m²/l, Glanzgrad G4-stumpfmatt.
Wofür steht E.L.F. bei Caparol?
E.L.F. steht für emissionsminimiert und lösemittelfrei. Bei Malerit kommt hinzu, dass die Weißware konservierungsmittelfrei ist, also ohne Topfkonservierer wie Isothiazolinone auskommt. Beim klassischen Abtönen können Konservierungsmittel eingetragen werden; mit Histolith Volltonfarben bis maximal 20 Prozent bleibt die Eigenschaft laut Merkblatt erhalten.
Wie ergiebig ist Malerit?
Das Merkblatt gibt Kontrastverhältnis Klasse 1 bei einer Ergiebigkeit von 7 m² pro Liter an, also rund 140 ml pro Quadratmeter und Anstrich. Auf glatten Untergründen bedeutet das in der Regel zwei Anstriche, bei kräftigen Farbwechseln drei. Ein 12,5-Liter-Gebinde reicht damit rechnerisch für rund 87 m² in einem Anstrich.
Ist Malerit abwaschbar?
Nur eingeschränkt. Malerit erreicht Nassabrieb R-Klasse 2, also scheuerbeständig im Sinne der alten DIN 53778: vorsichtiges feuchtes Abwischen ja, Schrubben nein. Für Küche, Bad und stark beanspruchte Flure ist eine Farbe der Nassabriebklasse 1 die passendere Wahl.
Kann man Malerit im Bad oder in der Küche verwenden?
Caparol stuft Malerit nach der Technischen Information Nr. 606 für innen 1 und innen 2 als geeignet ein, für innen 3 und für außen als nicht geeignet. Räume mit hoher Feuchte- oder Scheuerbeanspruchung fallen damit heraus. Für Räume mit Schimmelrisiko führt Caparol mit Malerit-W eine Variante mit fungizidem Wirkstoff.
Welche Untergründe braucht eine Grundierung?
Feste, normal saugende und ebene Putze der Klassen CS II bis CS IV werden ohne Grundbeschichtung gestrichen. Grundierung nötig ist auf leicht sandenden Putzen, auf Gipsputz nach dem Anschleifen der Sinterhaut, auf Gipskarton- und Gipsbauplatten sowie auf Beton. Nikotin-, Wasser-, Ruß- und Fettflecken werden mit einem absperrenden Grund behandelt. Raufaser, Glasgewebe und Vliese brauchen keine Vorbehandlung.

Erwähnte Markennamen (Sherwin-Williams, Benjamin Moore, Behr, Caparol, Brillux, Sto, Alpina, Valspar, PPG, Glidden, Dulux, Crown, Sandtex, Farrow & Ball, Johnstone's, Leyland) sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. FacadeColorizer ist unabhängig und mit keiner dieser Marken affiliiert. Nominative fair use gemäß Lanham Act §1125.

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