6 Fassaden, 6 RAL-Farben: welche passt zu Ihrem Haus?
Echte Hausfassaden in beliebten deutschen RAL-Tönen. Tippen Sie auf eine Variante, um diese Farbe direkt auf Ihrem eigenen Foto zu testen.
Anthrazit
weiße Fenster
Hellelfenbein
mit Anthrazit-Dach
Salbeigrün
cremeweiße Fenster
Cremeweiss
klassisch, mit Gesims
Anthrazit + Holz
moderner Mix
Terrakotta
Altbau-Charme
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Laut Bundesverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz bewegen sich die Fassadenrenovierung Kosten in Bonn 2026 zwischen 36 und 68 Euro pro Quadratmeter für reine Anstricharbeiten und bis zu 170 Euro pro Quadratmeter für komplette Wärmedämmverbundsysteme. Verantwortlich für die breite Preisspanne sind die premium-orientierten Villenlagen der ehemaligen Bundeshauptstadt in Bad Godesberg und Plittersdorf, der gründerzeitliche Altbaubestand in Poppelsdorf und Endenich, die spezielle Beuel-Gestaltungssatzung sowie das milde Rheinklima mit leicht erhöhtem Algenrisiko in den Rheinauen.
Dieser Ratgeber zeigt die aktuellen Quadratmeterpreise nach Bonner Stadtbezirk, erläutert die Besonderheiten der ehemaligen Bundeshauptstadt, listet BAFA-, KfW- und das Bonner Förderprogramm Bestandssanierung auf und erklärt die Vorgaben der Bauordnung NRW und der Gestaltungssatzungen. Quellen: Bundesverband Farbe, BAFA, KfW, DIN 18363, Denkmalschutzgesetz NRW, Bauordnung NRW (BauO NRW 2018), Bundesstadt Bonn Förderprogramm, Bezirksregierung Köln, baunetzwissen.de. Für den vollständigen Überblick siehe unseren Städte-Pillar Deutschland sowie den bundesweiten Kosten-Guide.
Bonn in Zahlen (FacadeColorizer Datenbasis 2025-2026)
Aus 13.611 Simulationen dokumentieren 124 Bonner Hausbesitzer ein klares regionales Muster: 38 Prozent wählen Sto Lotusan® oder Caparol AmphiSilan® NQG wegen des Algenrisikos in den Rheinauen. In Bad Godesberg liegt die Preisspanne 2026 bei 46 bis 68 Euro pro Quadratmeter (Premium-Lage mit Villenbestand), in Beuel bei 38 bis 58 Euro pro Quadratmeter und in Endenich bei 36 bis 54 Euro pro Quadratmeter. Werte beziehen sich auf reine Anstricharbeiten inklusive Gerüst, Material und Lohn nach DIN 18363, ohne Stuckrestaurierung oder WDVS.
Stand intern Mai 2026, anonymisierte Telemetrie, abgleichbar mit Stichprobe der Maler- und Lackiererinnung Bonn-Rhein-Sieg und der Bonner Förderstatistik.
Durchschnittskosten pro Quadratmeter in Bonn
Die Gesamtkosten einer Fassadenrenovierung setzen sich in Bonn aus Gerüst, Vorbereitung, Material und Lohn zusammen. Bonner Malermeisterbetriebe kalkulieren nach DIN 18363 (VOB/C) und berücksichtigen dabei die Gebäudealtersstruktur Ihres Stadtteils sowie die rheinische Luftfeuchte, die in Rheinauen-Lagen wie Plittersdorf, Mehlem und Beuel zu erhöhter Algenbelastung führt.
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche in Bonn rechnen Sie 2026 mit Gesamtkosten zwischen 10.500 € und 25.500 €. Bei einer Gründerzeit-Villa in Bad Godesberg oder einem stuckreich verzierten Altbau in Poppelsdorf können es 28.000 bis 35.000 € werden, besonders wenn denkmalrechtliche Auflagen handwerkliche Stuckergänzungen nach historischer Rezeptur verlangen.
Typische Kostenanteile in Bonn: Gerüst 10 bis 16 €/m², Vorbereitung und Reinigung 14 bis 28 €/m², Grundierung 5 bis 9 €/m², Zwischen- und Endanstrich mit hochwertiger Silikonharz- oder Silikatfarbe 22 bis 42 €/m², Lohnanteil 28 bis 50 €/m². Im Denkmalbestand und bei Villen in Bad Godesberg kommen 15 bis 25 Prozent Aufschlag hinzu. Detaillierte Berechnungen finden Sie im Ratgeber Fassade streichen Kosten pro m².
Fassadenfarbe testen, bevor Sie das Gerüst in Poppelsdorf, Beuel oder Bad Godesberg bestellen
Bonn Stadtteile €/m² 2026: Bad Godesberg, Poppelsdorf, Endenich, Beuel und Tannenbusch
Die Preise variieren innerhalb Bonns deutlich. Ausschlaggebend sind die Gebäudestruktur, Denkmalschutzauflagen und der Erhaltungszustand der Bausubstanz. Bad Godesberg und Plittersdorf prägen die Premium-Villenlagen, während in Tannenbusch, Medinghoven und Auerberg überwiegend Nachkriegsbauten der 1960er und 1970er Jahre energetisch saniert werden. Poppelsdorf und Endenich sind die klassischen Gründerzeit-Quartiere, Beuel zeigt das gewachsene Rechtsrhein-Profil mit eigener Gestaltungssatzung.
| Stadtteil | Typische Bebauung | Preis pro m² | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Bad Godesberg (Plittersdorf, Mehlem) | Villen, Diplomatenviertel, Gründerzeit | 46 – 68 € | Premium-Lage, Bonn-Berlin-Wohnerbe, Algenrisiko Rheinaue |
| Bonn-Zentrum (Südstadt, Weststadt) | Gründerzeit, Stuckfassaden, Altbau | 44 – 64 € | Denkmalbereich Südstadt, häufig Ensembleschutz |
| Poppelsdorf | Gründerzeit-Bürgerhäuser, Universitätsviertel | 40 – 60 € | Mineralische Systeme vorgeschrieben, Stuckrestaurierung |
| Endenich | Gründerzeit gemischt mit Nachkriegsbau | 36 – 54 € | Moderate Preise, BAFA-Quote hoch bei WDVS-Nachrüstung |
| Beuel (Beuel-Mitte, Vilich, Pützchen) | Rechtsrhein-Gewachsen, Nachkriegsbau, Reihenhäuser | 38 – 58 € | Beuel-Gestaltungssatzung, Rheinaue-Algenpegel |
| Tannenbusch / Medinghoven / Auerberg | Großsiedlungen 1960er/1970er | 36 – 52 € | Günstigste Lagen, fast immer mit WDVS und BAFA-Förderung |
| Hardtberg / Duisdorf / Lengsdorf | Einfamilienhäuser, gemischt | 38 – 56 € | Wenig Denkmalschutz, hoher Eigenheimanteil |
Wer die Preisstaffel Bonns mit den Nachbarstädten vergleichen will, findet die Veedel- und Stadtteil-Strukturen in unseren Detail-Ratgebern: Köln (10 bis 18 Prozent teurer durch Gründerzeit und Karneval), Düsseldorf (Landeshauptstadt-Aufschlag) sowie der bundesweite Vergleich mit Hamburg, München und Berlin.
Bonn als ehemalige Bundeshauptstadt: Premium-Wohngegenden und ihre Anforderungen
Bonn war von 1949 bis 1990 provisorische Bundeshauptstadt und bis 1999 Regierungssitz; bis heute ist die Stadt offiziell als Bundesstadt bezeichnet und beherbergt acht UN-Organisationen sowie zahlreiche Bundesministerien und Konzernzentralen (Deutsche Post DHL, Telekom, Deutsche Welle). Dieser Status hat den Bonner Wohnungsmarkt in den Jahren 1949 bis 1999 nachhaltig geformt: Bad Godesberg und Plittersdorf entwickelten sich zu Diplomaten- und Beamtenvierteln mit großzügigen Villen, der gesamte Bonner Süden zur Premium-Wohnlage mit dauerhaft hohen Immobilienpreisen.
Praktische Konsequenz für die Fassadenrenovierung: In Bad Godesberg, Plittersdorf und Mehlem treffen Sie überdurchschnittlich häufig auf Villen aus den 1920er bis 1970er Jahren, deren ursprüngliche Putz- und Stuckdetails erhalten werden müssen. Erwartungshaltung der Eigentümergemeinschaften und Nachbarschaften ist hoch: pastellige, gebrochene Farbtöne (Sandgelb, Altweiß, gebrochenes Lichtgrau, Salbeigrün), keine RAL-Knallfarben, hochwertige Premium-Systeme der Hersteller Sto®, Caparol®, Brillux® oder Keim®. Ein einfacher Dispersionsanstrich wird in diesen Lagen oft als wertmindernd empfunden.
In der Bonner Südstadt und Weststadt finden Sie die klassische rheinische Gründerzeitarchitektur: Geschlossene Blockrandbebauung mit Stuckfriesen, Erkern und Balkonkonsolen. Hier gelten dieselben mineralischen Anforderungen wie in Kölner Südstadt-Ensembles: diffusionsoffene Silikat- oder Kalkfarben, Sanierputz nach WTA-Merkblatt 2-9-04 bei aufsteigender Feuchte, historische Farbpaletten.
NRW BAFA, KfW und Landes-Förderung: Was Bonner 2026 nutzen können
Wer die Fassade energetisch saniert (WDVS, Dämmung verbessern, kombinierte Heizungs- und Hüllensanierung), kann 2026 mehrere Förderprogramme kombinieren. Die wichtigsten Programme für Bonner Eigentümer:
| Programm | Förderung | Voraussetzung |
|---|---|---|
| BAFA BEG EM | 15 % Zuschuss, +5 % iSFP-Bonus | U-Wert ≤ 0,20 W/(m²K), Energieberater dena |
| KfW 261 (Wohngebäude) | bis 150.000 € Kredit, Tilgungszuschuss bis 25 % | Effizienzhaus-Standard EH 85 oder besser |
| KfW Ergänzungskredit 358/359 | Bis 120.000 € pro Wohneinheit, zinsverbilligt | Kombination mit BAFA- oder KfW-Zuschuss erforderlich |
| progres.nrw Modernisierung | Effektivzins ab 1,9 %, Laufzeit bis 20 Jahre | Immobilie in NRW, Wärmeschutzpaket |
| Bundesstadt Bonn Bestandssanierung | Kommunaler Zuschuss für vermietete Wohngebäude | Immobilie im Bonner Stadtgebiet, vermietet |
| § 35c EStG (Steuer) | 20 % der Kosten (max. 40.000 €) | Selbstgenutzt, Gebäude älter als 10 Jahre |
| §§ 7i, 10f, 11b EStG | Bis 90 % der Sanierungskosten über 12 Jahre | Baudenkmal, Bescheinigung Untere Denkmalbehörde |
Wichtig: Der BAFA-Zuschuss muss vor Auftragsvergabe beantragt werden. Ein zertifizierter Energie-Effizienz-Experte der dena-Liste ist Pflicht. Für die Begleitung zahlt das BAFA bis zu 50 Prozent der Beratungshonorare. Bonn-spezifisch ergänzt die Stadt mit dem Förderprogramm Bestandssanierung, das vor allem Eigentümern privat vermieteter Wohngebäude einen kommunalen Zuschuss bietet. Den Stand und die aktuellen Förderquoten veröffentlicht die Bundesstadt Bonn jährlich neu.
Für Bonner Eigentümer empfehlen wir vor Antragsstellung das kostenfreie Beratungsangebot der Verbraucherzentrale NRW Bonn (Beratungsstelle Thomas-Mann-Straße) sowie der Bezirksregierung Köln als Aufsichtsbehörde für progres.nrw. Telefonische Erstberatung dauert in der Regel 30 Minuten, Vor-Ort-Termine sind innerhalb von 4 bis 6 Wochen buchbar. Ergänzend finden Sie ausführliche Förderberechnungen im WDVS-Förderratgeber.
Genehmigungsantrag mit KI-Visualisierung untermauern
Bauamt Bonn und Beuel-Gestaltungssatzung: Was ist genehmigungspflichtig?
Nach § 62 BauO NRW 2018 sind reine Farbänderungen an Fassaden außerhalb denkmalgeschützter Bereiche grundsätzlich verfahrensfrei. Eine Baugenehmigung wird erst nötig, wenn Sie tragende Bauteile verändern, eine Außendämmung aufbringen, die nachbarrechtliche Abstände unterschreitet, oder ein Vordach, einen Erker beziehungsweise sonstige Anbauten ergänzen. Zuständig in Bonn ist das Bauaufsichtsamt der Bundesstadt Bonn (Stadthaus, Berliner Platz 2), für denkmalpflegerische Fragen die Untere Denkmalbehörde Bonn in Abstimmung mit dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland.
Eine Besonderheit ist die Beuel-Gestaltungssatzung, die für mehrere Quartiere im rechtsrheinischen Bonn gilt. Sie regelt Materialwahl, Farbgebung und Werbeanlagen vor allem entlang historischer Geschäftsstraßen wie der Friedrich-Breuer-Straße. In diesen Bereichen sind leuchtende RAL-Töne ausgeschlossen, vorgeschrieben sind gebrochene Erd- und Pastelltöne, die das gewachsene Stadtbild bewahren. Wer dagegen verstößt, riskiert Bußgelder bis 25.000 € und Rückbauanordnung. Prüfen Sie vor Auftragsvergabe das aktuelle Satzungsverzeichnis im Bonner Geoportal oder holen Sie eine schriftliche Auskunft beim Bauaufsichtsamt ein.
Weitere geschützte Bereiche in Bonn: Denkmalbereichssatzung Südstadt (Bonn-Zentrum, Gründerzeit-Ensemble), Poppelsdorfer Schloss-Umgebung, Teile von Bad Godesberg (Villenbestand) sowie zahlreiche Einzeldenkmäler in Plittersdorf, Mehlem und Endenich. Die Bearbeitungsdauer der Unteren Denkmalbehörde liegt 2026 typisch bei 4 bis 8 Wochen. Wer Farbmuster auf einer 1-m²-Probefläche vor Ort einreicht, verkürzt die Entscheidung meist um 2 bis 3 Wochen. Den behördlichen Ablauf erklärt unser Baugenehmigungs-Guide für Fassaden.
Gestaltungssatzung-konforme Pastelltöne vor dem Antrag bei der Bonner Bauaufsicht visualisieren
Rheinklima in Bonn: Mild, feucht und leicht erhöhtes Algenrisiko in den Rheinauen
Bonn liegt in der milden rheinischen Klimazone, der Deutsche Wetterdienst misst am Standort Köln-Bonn einen Jahresmittelwert um 11 °C, jährlich rund 700 bis 800 mm Niederschlag und 115 bis 125 Regentage. Die Winter sind milder als im bundesweiten Schnitt, Frosttage selten, die Vegetationsperiode lang. Diese klimatische Gunst hat eine Schattenseite: Algen, Pilze und Flechten wachsen besonders gut an Nord- und Nordost-Fassaden, vor allem in den Rheinauen-Lagen Plittersdorf, Mehlem, Beuel-Mitte und im Bereich der Siegmündung.
Praktische Empfehlung für Bonn: Setzen Sie auf Fassadenfarben mit niedriger Wasseraufnahme (Klasse w3 nach DIN EN 1062-3) und hoher Diffusionsoffenheit. Bewährte Systeme im Bonner Klima sind Sto Lotusan® (Lotuseffekt, selbstreinigend), Caparol AmphiSilan® NQG oder ThermoSan® NQG (Nano-Quarz-Gitter, algenhemmend), Brillux Evocryl® 200 und für Denkmalfassaden die Keim®-Reinsilikatfarben. Diese Produkte bieten Diffusionsoffenheit bei niedriger Wasseraufnahme, ein Muss angesichts der Rheinfeuchte. Detaillierte Algensanierung erklärt unser Fassadenreinigung Algenbefall-Guide 2026.
Markenhinweis: Caparol®, Brillux®, Sto®, Keim® und Baumit® sind eingetragene Marken der jeweiligen Hersteller. Die Nennung erfolgt rein informativ im Sinne des deutschen MarkenG sowie des US Lanham Act § 43. Es besteht keine Geschäfts- oder Sponsoring-Beziehung zwischen FacadeColorizer und den genannten Herstellern.
Die ideale Bauzeit für Fassadenrenovierungen liegt in Bonn zwischen April und Oktober, besonders stabile Bedingungen bieten Mai, Juni und September mit Temperaturen konstant über 12 °C und geringen Niederschlagsrisiken. Nach DIN 18363 müssen Untergrund- und Lufttemperatur über 5 °C liegen, viele Silikonharzsysteme verlangen 8 °C und mindestens 48 Stunden Trockenheit nach Applikation. Meiden Sie November bis März wegen Frostrisiko und hoher Luftfeuchte. Wer mehr über klimatisch sensitive Fassadenfarben wissen will, findet im Ratgeber Fassadenfarbe Norddeutschland Klima die direkte Vergleichsmatrix mit Küstenstandorten.
Empfohlene Bonner Malermeisterbetriebe: Auswahlkriterien
Achten Sie bei der Auswahl auf drei Kriterien: Eintragung in der Handwerksrolle der Handwerkskammer zu Köln (zuständig auch für Bonn), Mitgliedschaft in der Maler- und Lackiererinnung Bonn-Rhein-Sieg und nachweisbare Referenzen in Ihrem Stadtteil. Für denkmalpflegerische Projekte in der Südstadt, Poppelsdorf oder Bad Godesberg empfehlen wir Betriebe mit Fortbildung nach WTA-Merkblatt oder Zertifizierung als Restaurator im Malerhandwerk.
Holen Sie immer mindestens drei Angebote ein und lassen Sie sich jedes Gewerk nach DIN 18363 aufschlüsseln: Gerüst, Untergrundvorbereitung, Grundierung, Zwischen- und Endbeschichtung, Entsorgung. Pauschalangebote ohne Positionsaufstellung sind ein Warnsignal. Die Bonner Auslastung der Innungsbetriebe liegt 2026 bei 78 bis 85 Prozent, Wartezeiten 6 bis 14 Wochen bis zum Baustart, im Hochsommer auch länger. Beginnen Sie die Planung im Winter, um Ihren Wunschtermin im April bis Juni zu sichern. Vergleichswerte zu Baukosten und Förderung finden Sie auf baunetzwissen.de.
Eine HD-Simulation inklusive, drei weitere mit Wasserzeichen ohne Anmeldung
Häufig gestellte Fragen zu Bonner Fassadenkosten
Warum schwanken die Fassadenrenovierungskosten in Bonn so stark zwischen Bad Godesberg und Tannenbusch?
Die Spanne von rund 36 bis 68 Euro pro Quadratmeter ergibt sich aus drei Faktoren: Bausubstanz (Villen und Gründerzeit in Bad Godesberg, Plittersdorf und Poppelsdorf verlangen aufwändigere mineralische Systeme, Stuckergänzung und Premium-Marken; Nachkriegsbauten in Tannenbusch oder Medinghoven sind als WDVS-Standardsanierung umsetzbar), Erwartungshaltung (in den Premium-Wohngegenden der ehemaligen Bundeshauptstadt setzt die Nachbarschaft hochwertige Beschichtungen voraus) und Denkmalbereich (Südstadt, Poppelsdorf, Bad Godesberg-Villenbestand bringen 15 bis 25 Prozent Aufschlag).
Wann ist die beste Jahreszeit für eine Fassadenrenovierung in Bonn?
Die ideale Bauzeit liegt zwischen April und Oktober, mit besonders stabilen Bedingungen im Mai, Juni und September. Nach DIN 18363 müssen Untergrund- und Lufttemperatur über 5 °C liegen, bei Silikonharzsystemen über 8 °C. Im rheinischen Klima von Bonn empfehlen wir einen Sicherheitspuffer: Meiden Sie November bis März wegen Frostrisiko und Luftfeuchte. Beachten Sie auch den Bonner Karnevals- und Ferienkalender, viele Innungsbetriebe schließen in der Karnevalswoche und planen Sommerurlaub bereits ab Februar.
Welche Förderung gibt es für Bonner Hauseigentümer 2026?
Neben den bundesweiten Programmen BAFA BEG EM (15 Prozent Zuschuss plus 5 Prozent iSFP-Bonus) und KfW 261 (bis 150.000 € Kredit mit Tilgungszuschuss bis 25 Prozent) bietet die NRW.BANK im Programm progres.nrw zinsgünstige Modernisierungsdarlehen speziell für nordrhein-westfälische Immobilien. Über den KfW-Ergänzungskredit 358/359 sind bis zu 120.000 € pro Wohneinheit zusätzlich finanzierbar. Die Bundesstadt Bonn ergänzt mit einem kommunalen Förderprogramm Bestandssanierung, das vor allem Eigentümern privat vermieteter Wohngebäude einen Zuschuss bietet. Denkmaleigentümer profitieren zusätzlich von erhöhten Abschreibungen nach §§ 7i, 10f, 11b EStG, bis zu 90 Prozent der Sanierungskosten lassen sich über 12 Jahre steürlich absetzen.
Darf ich mein Haus in Bad Godesberg oder Beuel bunt streichen?
In den Premium-Villenlagen Bad Godesberg, Plittersdorf und Mehlem sind leuchtende RAL-Töne rechtlich oft erlaubt (außerhalb von Einzeldenkmälern), aber sozial unüblich. Die Nachbarschaftserwartung hält an pastelligen Erd- und gebrochenen Tönen fest. In Beuel regelt die Gestaltungssatzung viele Geschäftsstraßenbereiche, Knallfarben werden dort regelmäßig abgelehnt. Im Denkmalbereich oder innerhalb einer Erhaltungssatzung (zum Beispiel Südstadt, Poppelsdorfer Schloss-Umgebung) benötigen Sie eine schriftliche Genehmigung der Unteren Denkmalbehörde Bonn. Mit unserem KI-Fassadensimulator können Sie Ihre Wunschfarbe vorab am eigenen Hausfoto testen und auch konservativere Alternativen direkt vergleichen.
Wie lange dauert eine Fassadenrenovierung in Bonn?
Für ein typisches Bonner Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche planen Sie 8 bis 14 Werktage reinen Anstrich, bei WDVS-Komplettsanierung 4 bis 6 Wochen. Gründerzeit-Mehrfamilienhäuser in der Südstadt oder Poppelsdorf mit Stuckrestaurierung benötigen 6 bis 12 Wochen, da Gipsabgüsse trocknen müssen und das LVR-Amt für Denkmalpflege Zwischenabnahmen verlangt. Hinzu kommen 4 bis 8 Wochen Genehmigungsdauer im Denkmalbestand. Beginnen Sie die Planung idealerweise im Winter, um Ihren Wunschtermin im April bis Juni zu sichern.
Welche Fassadenfarbe ist im Bonner Klima besonders algensicher?
Wegen der Rheinfeuchte und der milden Winter empfehlen wir Systeme mit niedriger Wasseraufnahme (Klasse w3 nach DIN EN 1062-3) und algenhemmender Wirkung. In unseren 124 Bonner Simulationen wählen 38 Prozent Sto Lotusan® (Lotuseffekt, selbstreinigende Oberfläche) oder Caparol AmphiSilan® NQG (Nano-Quarz-Gitter). Für Denkmalfassaden bieten Keim®-Reinsilikatfarben und Brillux Evocryl® 200 ebenfalls hohe Algenresistenz bei voller Diffusionsoffenheit. Wichtig: Verzichten Sie auf reine Dispersionsfarben in Rheinauen-Lagen wie Plittersdorf, Mehlem oder Beuel-Mitte, die Wasseraufnahme liegt hier oft außerhalb der akzeptablen Bandbreite.
Brauche ich für eine reine Farbänderung in Bonn eine Baugenehmigung?
Nein, nach § 62 BauO NRW 2018 sind reine Farbänderungen an Fassaden außerhalb denkmalgeschützter Bereiche grundsätzlich verfahrensfrei. Genehmigungspflichtig wird der Vorgang erst, wenn Sie tragende Bauteile verändern, eine Außendämmung aufbringen (Abstandsflächen!) oder einen Anbau ergänzen. Innerhalb von Denkmalbereichen (Südstadt, Poppelsdorf, Bad Godesberg-Villenbestand) oder unter der Beuel-Gestaltungssatzung benötigen Sie eine schriftliche Genehmigung der Unteren Denkmalbehörde beziehungsweise des Bauaufsichtsamts. Prüfen Sie vorab das Bonner Geoportal oder rufen Sie die Bezirksbauaufsicht Ihres Stadtteils an.
Wie kann ich vor der Renovierung Farben am eigenen Bonner Hausfoto testen?
Laden Sie ein hochauflösendes Foto Ihrer Bonner Fassade in unseren KI-Fassadensimulator hoch. Innerhalb von rund 30 Sekunden erhalten Sie eine fotorealistische Visualisierung mit Ihrer Wunschfarbe. Die kostenlose Variante liefert eine HD-Simulation und drei weitere mit Wasserzeichen ohne Anmeldung. Praktisch in Bonn: Sie können historische Farben aus der Gründerzeit-Palette (Sandgelb, Altweiß, Salbeigrün) ebenso simulieren wie moderne Premium-Töne und die Ergebnisse einem Genehmigungsantrag bei der Unteren Denkmalbehörde beilegen.
Fassadenfarbe am eigenen Haus testen, bevor der Bonner Malermeister anrückt
Eine Fassadenrenovierung in Bonn ist eine Investition zwischen 10.500 € und 25.500 € für 150 m², in Premium-Villenlagen von Bad Godesberg oder Gründerzeit-Ensembles in Poppelsdorf auch deutlich mehr. Planen Sie rechtzeitig, prüfen Sie Denkmalschutz, Beuel-Gestaltungssatzung und Erhaltungssatzungen, testen Sie Ihre Wunschfarbe vorab mit unserem KI-Fassadensimulator, holen Sie drei Angebote Bonner Innungsbetriebe ein und beantragen Sie BAFA, KfW, progres.nrw und das Bonner Förderprogramm Bestandssanierung vor Auftragsvergabe. Quellen: Bundesverband Farbe, BAFA, KfW, DIN 18363, Denkmalschutzgesetz NRW, Bauordnung NRW 2018, Bundesstadt Bonn, Bezirksregierung Köln, baunetzwissen.de. Datenschutz: Bei einer Simulation auf unserer Plattform werden Sie nach DSGVO Art. 13 transparent über die Verarbeitung informiert. Sie können jederzeit Auskunft und Löschung beantragen (DSGVO Art. 15/17).
Was unsere Kunden vor dem Kauf entdeckt haben
«Das untere Foto war mein alter Antrag, der abgelehnt wurde, und das obere ist der neue. Der Unterschied ist gering, aber für manche Bauämter macht dieser kleine Farbton den entscheidenden Unterschied: Sie lehnen reines Weiß ab und akzeptieren Cremeweiß.»
«Dank dieser Zeitersparnis konnte ich meine Preise um 10 EUR pro Anfrage senken, sowohl für Stammkunden als auch für Neukunden.»
«Cremeweiß ist top und die Sockelbereiche werden perfekt erkannt.»
Verifizierte WhatsApp-Verbatims, mit schriftlicher Zustimmung der Verfasser veröffentlicht. Vornamen aus Vertraulichkeitsgründen geändert.