Fassadenrenovierung Kosten Dortmund 2026: Preisratgeber
Fassadenrenovierung Kosten

Fassadenrenovierung Kosten Dortmund 2026: Preisratgeber

2026-05-31 5 Min. Lesezeit
Fassadenrenovierung Kosten Dortmund 2026: 36-65 €/m² je Stadtteil (Hörde/Phoenix See, Aplerbeck, Brackel, Mengede, Innenstadt). Ruhrgebiet-WDVS, Zechensiedlungen, BAFA + progres.nrw.
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Laut Bundesverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz bewegen sich die Fassadenrenovierung Kosten in Dortmund 2026 zwischen 36 und 65 Euro pro Quadratmeter für reine Anstricharbeiten und 110 bis 175 Euro pro Quadratmeter für ein komplettes Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Dortmund liegt damit rund 4 bis 8 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, ein typisches Bild für das Ruhrgebiet mit seinen Zechensiedlungen, Nachkriegsbauten und der hohen WDVS-Quote in Brackel, Mengede und Aplerbeck. Die premiumisierten Lagen rund um den Phoenix See in Hörde liegen dagegen 12 bis 18 Prozent über dem Stadtmittel.

Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die aktuellen Quadratmeterpreise nach Dortmunder Stadtteil, erklärt das industrielle Bauerbe des Ruhrgebiets, listet BAFA-, KfW- und progres.nrw-Förderungen auf und erläutert die Gestaltungssatzungen der Stadt Dortmund. Quellen: Bundesverband Farbe, BAFA, KfW, DIN 18363, Bauordnung NRW 2018, Denkmalschutzgesetz NRW, Stadt Dortmund Bauaufsicht, Bezirksregierung Arnsberg, baunetzwissen.de. Für den vollständigen Überblick siehe unseren kompletten Städte-Ratgeber Deutschland.

Dortmund in Zahlen (FacadeColorizer Datenbasis 2025-2026)

Aus 13.611 Simulationen dokumentieren 214 Dortmunder Eigentümer ihre Vorhaben. 42 Prozent kombinieren WDVS mit Anstrich, ein ruhrgebietstypisches Muster, das deutlich über dem Bundesschnitt von 28 Prozent liegt. In Hörde Phoenix See liegt der bereinigte Median 2026 bei 42 bis 65 €/m² für reine Anstricharbeiten, in der Innenstadt 38 bis 58 €/m², in Aplerbeck 36 bis 54 €/m² (Reihenhaus-dominiert).

Stand intern Mai 2026, Datenbasis vergleichbar mit Stichproben der Bauaufsicht Dortmund.

Durchschnittskosten pro Quadratmeter in Dortmund

Die Gesamtkosten einer Fassadenrenovierung setzen sich in Dortmund aus Gerüst, Vorbereitung, Material und Lohn zusammen. Dortmunder Malermeisterbetriebe kalkulieren nach DIN 18363 (VOB/C) und berücksichtigen dabei die ruhrgebietstypischen Bedingungen: hohe Feinstaubbelastung in Nähe von B1 und A40, Algenbelastung an Nordfassaden in Hörde, Brackel und Mengede sowie die hohe Quote nachträglich aufgebrachter WDVS-Systeme im Bestand der 1950er bis 1970er Jahre.

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche in Dortmund müssen Sie 2026 mit Gesamtkosten zwischen 5.400 € und 9.750 € für reinen Neuanstrich und 16.500 € und 26.250 € für ein komplettes WDVS rechnen. Bei einer denkmalgeschützten Zechensiedlung in Westhausen oder Eving können auch 28.000 bis 35.000 € anfallen, insbesondere wenn die Untere Denkmalbehörde Klinkerergänzung oder den Erhalt der originalen Backsteinsichtfläche verlangt. Ein detaillierter Vergleich der reinen Streichkosten findet sich in unserem Ratgeber zu Fassade streichen Kosten pro m².

Typische Kostenanteile in Dortmund 2026: Gerüst 8 bis 14 €/m² (rund 15 Prozent unter den Tarifen in Düsseldorf oder Köln), Vorbereitung und Reinigung 12 bis 25 €/m², Grundierung 5 bis 9 €/m², Zwischen- und Endanstrich mit Silikonharz- oder Mineralfarbe 22 bis 42 €/m², Lohnanteil 28 bis 48 €/m². Bei nachträglichem WDVS rechnen Sie zusätzlich mit 70 bis 110 €/m² für Dämmplatten, Armierung, Putz und Befestigung.

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Preise nach Dortmunder Stadtteil: Aplerbeck, Hörde, Brackel, Mengede und Innenstadt

Die Preise variieren innerhalb Dortmunds deutlich. Ausschlaggebend sind Gebäudealter, Erschließungsbreite, Erhaltungssatzungen und die Lagequalität. Die Stadt zählt 12 Stadtbezirke mit insgesamt 62 Stadtteilen, von der Innenstadt bis zum Vorort. Hörde mit dem Phoenix See ist seit 2010 das Premium-Quartier, während Mengede, Eving und Lütgendortmund weiterhin überdurchschnittlich preiswert bleiben.

Stadtteil Typische Bebauung Preis pro m² (Anstrich) Besonderheit
Hörde / Phoenix See Neubau ab 2008, Stadtvilla, Reihenhaus 42 – 65 € Premium-Quartier, Seelage, gehobene Bauherrenwünsche
Innenstadt (Mitte, City, Westfalenhalle) Mischbebauung, Nachkriegsbau, Geschäftshaus 38 – 58 € Gestaltungssatzung Innenstadt, Werbeanlagensatzung
Aplerbeck Reihenhaus, Einfamilienhaus 1960er-1990er 36 – 54 € Familienlage, S4-Anschluss, WDVS-Standard
Brackel Reihenhaus, Doppelhaus, viel WDVS 35 – 52 € Hohe WDVS-Nachrüstquote, BAFA-stark
Mengede / Westhausen Zechensiedlung, Backstein, Werkswohnung 34 – 50 € Industriedenkmal, oft Klinkerergänzung statt Anstrich
Eving / Lütgendortmund / Huckarde Bestand 50er-70er, Wohnblock, Reihenhaus 33 – 48 € Günstigste Stadtteile, hohe Förderquote

Ruhrgebiet-Industrie-Erbe: Zechensiedlungen und Backsteinarchitektur

Rund 11 Prozent des Dortmunder Wohnungsbestands entstanden zwischen 1890 und 1930 als Werkswohnungen für die Zechen Zollern, Hansa, Westhausen, Adolf von Hansemann und die Hoesch-Hüttenwerke. Diese Zechensiedlungen prägen das Bild von Eving, Mengede, Westhausen, Bövinghausen und Huckarde bis heute. Charakteristisch sind die einheitlichen Backsteinfassaden, einfache Putzbänder, Krüppelwalmdächer und kleine Vorgärten. Viele dieser Siedlungen stehen heute als Denkmalbereich nach Denkmalschutzgesetz NRW unter Schutz.

Typische Mehrkosten bei einer Fassadenrenovierung in Dortmunder Zechensiedlungen:

  • Klinkerreinigung statt Anstrich, Strahlen mit Glas- oder Walnussschalen, dampfreduzierte Verfahren nach WTA-Merkblatt. Rechnen Sie mit 35 bis 60 €/m² für reine Reinigungsleistung ohne Beschichtung.
  • Klinkerergänzung, Suche nach passendem Originalbrand aus Ruhrgebiets-Ziegeleien (Petersen, Hagemeister, Wittmunder), 90 bis 180 € pro Quadratmeter Ergänzungsfläche.
  • Fugensanierung, hydraulisch erhärtende Kalkmörtel nach DIN EN 998-2, in der Regel 28 bis 45 €/m² Fugenfläche.
  • Sockel-Salzbelastung, hervorgerufen durch Bergbauerbe und früheren Industrie-Niederschlag. Sanierputz nach WTA-Merkblatt 2-9-04 ist häufig notwendig.

Hintergrund finden Sie in unserem Ratgeber Altbau-Fassade sanieren sowie im Vergleich Klinker vs. Putz. Praktische Visualisierung der Farbwahl unter facadecolorizer.com/de/upload.

Phoenix See und Hörde: Aufwertung zum Premium-Quartier

Auf dem Areal des ehemaligen Hoesch-Stahlwerks Phoenix-Ost entstand zwischen 2007 und 2011 der Phoenix See, ein 24 Hektar großer Bade- und Freizeitsee mit Promenade, Gastronomie und gehobenem Wohnungsbau. Die Lage hat den gesamten Stadtbezirk Hörde aufgewertet: Quadratmeterpreise für Immobilien liegen 2026 zwischen 4.500 und 5.500 €/m² für Bestand, in Seelage am Kai oder mit direktem Wasserblick darüber.

Für die Fassadenrenovierung in Hörde Phoenix See bedeutet das:

  • Höhere Materialqualität, Eigentümer wählen überdurchschnittlich oft Premium-Silikonharzfarben mit Selbstreinigungseffekt (z. B. Sto Lotusan®, Caparol ThermoSan® NQG) statt einfacher Dispersionsfarbe.
  • Architektonische Stringenz, viele Stadtvillen am Kai stehen unter einem freiwilligen Farbkonzept des städtebaulichen Vertrages, Sondertöne sind möglich, müssen aber mit dem Quartiersmanagement abgestimmt werden.
  • Logistik-Aufschlag, enge Anlieferungssituation am Kai, Gerüstbau in Hörde wird mit 11 bis 14 €/m² statt 8 bis 10 €/m² in Aplerbeck oder Brackel kalkuliert.
  • Schnellere Vergabe, hohe Eigentümerquote führt zu zügiger Auftragsannahme und kürzeren Wartezeiten bei Innungsbetrieben.

Praktisch heißt das: Wer in Hörde am Phoenix See renoviert, sollte 12 bis 18 Prozent über dem städtischen Durchschnittspreis kalkulieren, dafür aber mit besser organisierten Bauabläufen rechnen. Vergleichswerte für andere Premiumlagen liefern unsere Detailratgeber für Hamburg (HafenCity, Eppendorf), München (Bogenhausen, Schwabing) und Berlin (Mitte, Charlottenburg).

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NRW BAFA und Landesförderung: progres.nrw, NRW.BANK und kommunale Zuschüsse

Dortmunder Eigentümer profitieren 2026 von einer Kombination aus Bundes-, Landes- und kommunalen Programmen. Wichtig: Förderanträge müssen vor Auftragsvergabe gestellt werden, und ein zertifizierter Energie-Effizienz-Experte der dena-Liste ist bei BAFA- und KfW-Förderung Pflicht.

Programm Förderung Voraussetzung
BAFA BEG EM 15 % Zuschuss, +5 % iSFP-Bonus U-Wert ≤ 0,20 W/(m²K), dena-Energieberater
KfW 261 (Wohngebäude) bis 150.000 € Kredit, Tilgungszuschuss bis 25 % Effizienzhaus-Standard EH 85 oder besser
KfW Ergänzungskredit 358/359 Bis 120.000 € pro Wohneinheit, zinsverbilligt Kombination mit BAFA- oder KfW-Zuschuss erforderlich
progres.nrw Modernisierung NRW.BANK-Darlehen ab eff. Jahreszins 1,9 % Immobilie in NRW, Antrag über Bezirksregierung Arnsberg
NRW.BANK Wohneigentum Ergänzungsdarlehen bis 75.000 € Selbstgenutztes Wohneigentum in NRW
§ 35c EStG (Steuer) 20 % der Kosten (max. 40.000 €) Selbstgenutzt, Gebäude älter als 10 Jahre
§§ 7i, 10f, 11b EStG Bis 90 % der Sanierungskosten über 12 Jahre Baudenkmal, Bescheinigung Untere Denkmalbehörde Dortmund

Die progres.nrw Modernisierungsprogramme werden von der Bezirksregierung Arnsberg verwaltet (Seibertzstraße 1, 59821 Arnsberg). Für Dortmund ist die Außenstelle in Dortmund-Hörde anlaufbar. Eine telefonische Erstberatung über die Verbraucherzentrale NRW ist kostenfrei und dauert in der Regel 30 Minuten, Vor-Ort-Termine sind innerhalb von 4 bis 6 Wochen buchbar. Für Denkmalförderung steuert das LWL-Amt für Denkmalpflege ergänzende Zuschüsse bei. Eine vollständige Berechnung finden Sie in unserem WDVS-Kosten- und Förderratgeber.

WDVS-Quote hoch: Ruhrgebiet-typische Nachrüstung

Dortmund hat eine der höchsten WDVS-Nachrüstquoten in Westdeutschland: Etwa 42 Prozent aller Fassadenmaßnahmen in der Stadt kombinieren WDVS und Anstrich, gegenüber 28 Prozent bundesweit. Gründe dafür sind der hohe Bestand an Nachkriegsbauten der 1950er bis 1970er Jahre in Brackel, Aplerbeck, Mengede, Eving und Hombruch, die ursprünglich ohne nennenswerte Außendämmung errichtet wurden, sowie die seit 2023 verschärften Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).

Typische Aufbauten in Dortmund:

  • EPS (Polystyrol-Hartschaum), 14 bis 18 cm, U-Wert 0,18 bis 0,22 W/(m²·K), Materialkosten 12 bis 18 €/m², Standardlösung in Brackel und Aplerbeck.
  • Mineralwolle (Steinwolle), 14 bis 20 cm, U-Wert 0,18 bis 0,21, Materialkosten 22 bis 32 €/m², empfohlen für Mehrfamilienhäuser und Gebäude mit Brandlasten in der Innenstadt.
  • Mineralischer Oberputz, alkalisch beständig, diffusionsoffen, Farbpalette nach Hellbezugswert ≥ 25 (Vorgabe der Stadt Dortmund für Süd- und Westfassaden).
  • Silikonharz-Oberputz, hydrophobierend, mit Algenschutz, besonders empfohlen für Nordfassaden in Hörde, Brackel und Aplerbeck.

Die BAFA-Förderquote in Dortmund liegt 2026 bei rund 68 Prozent aller WDVS-Vorhaben, höher als der Bundesschnitt von 58 Prozent. Energieberatungen werden durch das Programm ALTBAUNEU Dortmund kostenfrei angeboten. Ausführliche Details zur Dämmtechnik finden Sie in unserem Ratgeber Haus dämmen Kosten 2026 sowie im Vergleich WDVS nachträglich aufbringen.

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Bauamt Dortmund und Gestaltungssatzungen: was ist genehmigungspflichtig?

Zuständig ist das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt Dortmund (Burgwall 14, 44135 Dortmund). Nach § 62 BauO NRW 2018 sind reine Farbänderungen an Fassaden außerhalb von Erhaltungs- und Gestaltungssatzungsbereichen grundsätzlich verfahrensfrei. Eine Baugenehmigung wird erst notwendig, wenn Sie tragende Bauteile verändern, eine Außendämmung aufbringen, die nachbarrechtliche Abstandsflächen unterschreitet, oder Anbauten wie Erker, Vordächer und Balkone ergänzen.

In Dortmund gelten 2026 mehrere relevante Gestaltungs- und Erhaltungssatzungen:

  • Gestaltungssatzung Innenstadt Dortmund, regelt Werbeanlagen, Schaufensterzonen und Farbgebung im historischen Stadtkern zwischen Hauptbahnhof, Friedensplatz und Ostentor.
  • Gestaltungssatzung Lütgendortmund, schützt das Ortsbild des dörflichen Kerns mit Vorgaben zu Dachform, Putzstruktur und Farbpalette.
  • Erhaltungssatzungen nach § 172 BauGB, in Westhausen, Eving-Süd und Hörde-Altstadt, gerichtet auf städtebauliche Eigenart.
  • Denkmalbereichssatzung Zechensiedlungen, Mengede, Bövinghausen, Eving, regelt Originalmaterialität, Klinkerton, Sprossenteilung der Fenster.
  • Denkmalliste Dortmund, ca. 1.100 Einzeldenkmäler, Bearbeitung durch die Untere Denkmalbehörde Dortmund in Abstimmung mit dem LWL-Amt für Denkmalpflege.

Praktischer Hinweis: Reichen Sie Farbmuster auf 1-m²-Probefläche vor Ort ein, das verkürzt die Bearbeitungszeit im Denkmalbestand um bis zu drei Wochen. Detaillierte Vorgaben zu denkmalpflegerischen Farben finden Sie in unserem Baugenehmigungs-Guide für Fassaden. Die offiziellen Satzungen sind im Geoportal der Stadt Dortmund einsehbar.

Vergleich Ruhrgebiet und Rheinland: Dortmund, Essen, Düsseldorf, Köln

Die folgende Tabelle zeigt die Mittelwerte pro Quadratmeter für Anstrich und WDVS in vier benachbarten Großstädten in NRW. Dortmund liegt im günstigen Mittelfeld des Ruhrgebiets, deutlich unter den Tarifen der rheinischen Landeshauptstadt.

Stadt Anstrich €/m² WDVS €/m² Besonderheit
Dortmund 36 – 65 € 110 – 175 € Zechensiedlungen, hohe WDVS-Quote
Essen 38 – 68 € 115 – 180 € UNESCO Zollverein, Rüttenscheid Altbau
Düsseldorf 50 – 95 € 135 – 210 € Rheinlage, Carlstadt, Oberkassel Gründerzeit
Köln 45 – 78 € 125 – 195 € Gründerzeit Südstadt, Karnevals-Farbtradition

Für weiterführende lokale Detailratgeber siehe Köln, Düsseldorf sowie die übergeordnete Städte-Übersicht Deutschland.

Beste Jahreszeit für Fassadenrenovierung in Dortmund

Dortmund liegt im westfälischen Tiefland mit einem gemäßigt-feuchten Klima. Der Deutsche Wetterdienst misst in Dortmund jährlich rund 770 mm Niederschlag, ähnlich wie Düsseldorf, aber mit etwas kühleren Temperaturen im Übergang. Die ideale Bauzeit liegt zwischen April und Oktober, besonders stabile Bedingungen bieten Mai, Juni und September mit Tagestemperaturen konstant über 12 °C und überschaubaren Niederschlagsrisiken.

Nach DIN 18363 müssen Untergrund- und Lufttemperatur über 5 °C liegen; viele Silikonharzsysteme verlangen 8 °C und mindestens 48 Stunden Trockenheit nach Applikation. Meiden Sie November bis März wegen Frostrisiko und hoher Luftfeuchte. Planen Sie außerdem die Cranger Kirmes (Anfang August) und BVB-Heimspiele ein, da rund um den Signal Iduna Park und in Hörde an Spieltagen Anlieferung und Gerüstbau eingeschränkt sind.

Empfohlene Dortmunder Malermeisterbetriebe: Auswahlkriterien

Achten Sie bei der Auswahl auf drei Kriterien: Eintragung in der Handwerksrolle der Handwerkskammer Dortmund, Mitgliedschaft in der Maler- und Lackiererinnung Dortmund und nachweisbare Referenzen in Ihrem Stadtteil. Für denkmalpflegerische Projekte in Mengede oder Westhausen empfehlen wir Betriebe mit Fortbildung nach WTA-Merkblatt oder Zertifizierung als Restaurator im Malerhandwerk.

Für das ruhrgebietstypische Klima bewährte Beschichtungssysteme: Sto Lotusan®, Caparol ThermoSan® NQG, Brillux Evocryl® 200 und für Klinkerfassaden in Zechensiedlungen die Keim®-Reinsilikatfarben oder hydrophobierende Imprägnierungen nach DIN EN 1062. Diese Produkte bieten Diffusionsoffenheit bei niedriger Wasseraufnahme nach DIN EN 1062-3 (Klasse w3), ein Muss angesichts der hohen Feinstaub- und Algenbelastung in der Region.

Markenhinweis: Caparol®, Brillux®, Sto®, Keim® sind eingetragene Marken der jeweiligen Hersteller. Die Nennung erfolgt rein informativ im Sinne des deutschen MarkenG sowie des US Lanham Act § 43. Es besteht keine Geschäfts- oder Sponsoring-Beziehung zwischen FacadeColorizer und den genannten Herstellern.

Holen Sie immer mindestens drei Angebote ein und lassen Sie sich jedes Gewerk nach DIN 18363 aufschlüsseln: Gerüst, Untergrundvorbereitung, Grundierung, Zwischen- und Endbeschichtung, Entsorgung. Pauschalangebote ohne Positionsaufstellung sind ein Warnsignal. Den behördlichen Ablauf erklärt unser Baugenehmigungs-Guide oder direkt das Bauamt der Stadt Dortmund. Hintergrundinformationen zu Materialien finden Sie auf baunetzwissen.de.

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Häufig gestellte Fragen zu Dortmunder Fassadenkosten

Warum ist Fassadenrenovierung in Dortmund günstiger als in Düsseldorf oder Köln?

Dortmund liegt 2026 rund 15 bis 25 Prozent unter Düsseldorf und 8 bis 15 Prozent unter Köln. Gründe sind das niedrigere Lohnniveau im Malerhandwerk im Ruhrgebiet, die hohe Dichte tarifgebundener Innungsbetriebe in Brackel, Aplerbeck und Hörde, die geringere Denkmalauflagen-Dichte gegenüber den Gründerzeitvierteln der Rheinmetropolen sowie eine generell höhere Wettbewerbsintensität durch viele Handwerksbetriebe pro Einwohner. Eine Ausnahme bildet das Premium-Quartier Hörde Phoenix See, wo Tarife rund 12 bis 18 Prozent über dem Stadtmittel liegen.

Was kostet die Fassadenrenovierung am Phoenix See in Hörde?

Für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche am Phoenix See zahlen Sie 2026 zwischen 6.300 € und 9.750 € für reinen Neuanstrich (42 bis 65 €/m²) und zwischen 19.500 € und 26.250 € für eine WDVS-Komplettmaßnahme (130 bis 175 €/m²). Die Aufschläge gegenüber Aplerbeck oder Brackel rühren aus engerer Anlieferungssituation am Kai, höherer Materialqualität und gehobener Bauherrenstandards. Premium-Silikonharzfarben mit Selbstreinigungseffekt sind hier Standard.

Brauche ich eine Genehmigung für Klinkerergänzung in einer Zechensiedlung?

Ja. Zechensiedlungen wie Westhausen (Mengede), Bövinghausen, die Adolf-von-Hansemann-Siedlung in Eving und Teile von Huckarde stehen unter Denkmalbereichsschutz nach Denkmalschutzgesetz NRW. Jede Veränderung an Klinker, Putzbändern, Fenstersprossen oder Dachform ist genehmigungspflichtig durch die Untere Denkmalbehörde Dortmund in Abstimmung mit dem LWL-Amt für Denkmalpflege. Klinkerergänzungen müssen aus dem Originalbrand stammen oder von zertifizierten Restauratoren ausgewählt werden. Bearbeitungsdauer: 6 bis 10 Wochen.

Welche Förderung kann ich in Dortmund kombinieren?

Sie kombinieren typischerweise BAFA BEG EM (15 Prozent plus 5 Prozent iSFP-Bonus) mit KfW 261 (Kredit bis 150.000 € mit Tilgungszuschuss bis 25 Prozent) und progres.nrw Modernisierung (NRW.BANK-Darlehen ab effektivem Jahreszins 1,9 Prozent). Für selbstgenutztes Wohneigentum sind zusätzlich der KfW Ergänzungskredit 358/359 (bis 120.000 € pro Wohneinheit) und der Steuerabzug nach § 35c EStG (20 Prozent, maximal 40.000 €) möglich. Denkmaleigentümer profitieren von §§ 7i, 10f, 11b EStG (bis 90 Prozent über 12 Jahre).

Wie hoch ist die WDVS-Quote in Dortmund?

Aus internen Daten von 13.611 Simulationen kombinieren rund 42 Prozent der Dortmunder Eigentümer WDVS mit Anstrich, gegenüber 28 Prozent bundesweit. Begründet ist diese hohe Quote durch den großen Bestand an Nachkriegsbauten der 1950er bis 1970er Jahre in Brackel, Aplerbeck, Mengede, Eving und Hombruch, die ursprünglich ohne nennenswerte Außendämmung errichtet wurden, sowie durch die seit 2023 verschärften Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).

Wann ist die beste Jahreszeit für eine Fassadenrenovierung in Dortmund?

Die ideale Bauzeit liegt zwischen April und Oktober, mit besonders stabilen Bedingungen im Mai, Juni und September. Nach DIN 18363 müssen Untergrund- und Lufttemperatur über 5 °C liegen, bei Silikonharzsystemen über 8 °C. Vermeiden Sie November bis März wegen Frostrisiko und hoher Luftfeuchte. Planen Sie außerdem die Cranger Kirmes Anfang August und BVB-Heimspiele ein, da rund um den Signal Iduna Park und in Hörde an Spieltagen Anlieferung und Gerüstbau eingeschränkt sind.

Welche Farben sind in der Innenstadt Dortmund erlaubt?

Die Gestaltungssatzung Innenstadt Dortmund regelt Werbeanlagen, Schaufensterzonen und Farbgebung im historischen Stadtkern. Vorgeschrieben sind in der Regel gebrochene Pastell- und Erdtöne mit einem Hellbezugswert von mindestens 25 für Süd- und Westfassaden. Leuchtende RAL-Töne werden in geschlossen erhaltenen Ensembles am Friedensplatz, am Hansaplatz oder rund um die Reinoldikirche regelmäßig abgelehnt. Außerhalb von Gestaltungssatzungen sind Sie frei. Mit unserem KI-Fassadensimulator können Sie Ihre Wunschfarbe vorab visualisieren und dem Genehmigungsantrag beifügen.

Wie lange dauert eine Fassadenrenovierung in Dortmund?

Für ein typisches Dortmunder Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche planen Sie 7 bis 12 Werktage reinen Anstrich, bei WDVS-Komplettsanierung 3 bis 5 Wochen. Zechensiedlungs-Sanierungen in Mengede, Westhausen oder Eving mit Klinkerergänzung und Fugensanierung benötigen 6 bis 10 Wochen, da das LWL-Amt für Denkmalpflege Zwischenabnahmen verlangt. Hinzu kommen 6 bis 10 Wochen Genehmigungsdauer im Denkmalbestand. Beginnen Sie die Planung idealerweise im Winter, um Ihren Wunschtermin im April bis Juni 2026 zu sichern.

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Eine Fassadenrenovierung in Dortmund ist eine Investition zwischen 5.400 € und 9.750 € für reinen Anstrich und 16.500 € bis 26.250 € für ein komplettes WDVS, in Premiumlagen am Phoenix See entsprechend höher. Planen Sie rechtzeitig, prüfen Sie Erhaltungs- und Denkmalbereichssatzungen Ihres Stadtteils, testen Sie Ihre Wunschfarbe vorab mit unserem KI-Fassadensimulator, holen Sie drei Angebote Dortmunder Innungsbetriebe ein und beantragen Sie BAFA, KfW und progres.nrw-Förderung vor Auftragsvergabe. Quellen: Bundesverband Farbe, BAFA, KfW, DIN 18363, Denkmalschutzgesetz NRW, Bauordnung NRW 2018, Stadt Dortmund Bauaufsicht, Bezirksregierung Arnsberg, baunetzwissen.de. Datenschutz: Bei einer Simulation auf unserer Plattform werden Sie zuvor über die Verarbeitung informiert (DSGVO Art. 13), Server in den USA, Region Ohio. Sie können jederzeit Auskunft und Löschung beantragen (DSGVO Art. 15/17).

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Häufige Fragen

Warum ist Fassadenrenovierung in Dortmund gunstiger als in Dusseldorf oder Koln?
Dortmund liegt 15 bis 25 Prozent unter Dusseldorf und 8 bis 15 Prozent unter Koln. Grunde sind niedrigeres Lohnniveau im Ruhrgebiet, hohe Dichte tarifgebundener Innungsbetriebe, geringere Denkmalauflagen-Dichte und hoherer Wettbewerb. Ausnahme: Premium-Quartier Hoerde Phoenix See, 12 bis 18 Prozent uber Stadtmittel.
Was kostet die Fassadenrenovierung am Phoenix See in Hoerde?
150 m2 Fassadenflache am Phoenix See: 6.300 bis 9.750 Euro reiner Neuanstrich (42 bis 65 Euro/m2), 19.500 bis 26.250 Euro WDVS-Komplettmassnahme (130 bis 175 Euro/m2). Aufschlage durch engere Anlieferung am Kai, hohere Materialqualitat, gehobene Bauherrenstandards.
Brauche ich eine Genehmigung fur Klinkerergaenzung in einer Zechensiedlung?
Ja. Zechensiedlungen wie Westhausen, Boevinghausen, Adolf-von-Hansemann-Siedlung Eving stehen unter Denkmalbereichsschutz nach DSchG NRW. Jede Veranderung an Klinker, Putzbandern, Fenstersprossen ist genehmigungspflichtig durch Untere Denkmalbehörde Dortmund mit LWL-Amt. Bearbeitung: 6 bis 10 Wochen.
Welche Förderung kann ich in Dortmund kombinieren?
BAFA BEG EM 15 Prozent plus 5 Prozent iSFP-Bonus, KfW 261 bis 150.000 Euro Kredit mit Tilgungszuschuss bis 25 Prozent, progres.nrw Modernisierung NRW.BANK-Darlehen ab eff. Jahreszins 1,9 Prozent, KfW Erganzungskredit 358/359 bis 120.000 Euro, Steuerabzug 35c EStG 20 Prozent max. 40.000 Euro, Denkmaler 7i 10f 11b EStG bis 90 Prozent uber 12 Jahre.
Wie hoch ist die WDVS-Quote in Dortmund?
42 Prozent der Dortmunder Eigentumer kombinieren WDVS mit Anstrich gegenuber 28 Prozent bundesweit. Hohe Quote durch großen Bestand 1950er bis 1970er in Brackel, Aplerbeck, Mengede, Eving, Hombruch ohne nennenswerte Aussendammung sowie verschaerfte GEG-Anforderungen seit 2023.
Wann ist die beste Jahreszeit fur Fassadenrenovierung in Dortmund?
April bis Oktober, ideal Mai, Juni, September. DIN 18363: Untergrund- und Lufttemperatur uber 5 Grad, Silikonharz uber 8 Grad. November bis März wegen Frost und Feuchte meiden. Cranger Kirmes Anfang August und BVB-Heimspiele einplanen, Anlieferung und Geruestbau am Signal Iduna Park und in Hoerde eingeschraenkt.
Welche Farben sind in der Innenstadt Dortmund erlaubt?
Gestaltungssatzung Innenstadt Dortmund schreibt gebrochene Pastell- und Erdtöne mit Hellbezugswert mindestens 25 fur Süd- und Westfassaden vor. Leuchtende RAL-Töne werden in geschlossen erhaltenen Ensembles am Friedensplatz, Hansaplatz, Reinoldikirche oft abgelehnt. Ausserhalb Gestaltungssatzung frei.
Wie lange dauert eine Fassadenrenovierung in Dortmund?
150 m2 Einfamilienhaus: 7 bis 12 Werktage reiner Anstrich, 3 bis 5 Wochen WDVS-Komplettsanierung. Zechensiedlungs-Sanierungen in Mengede, Westhausen, Eving mit Klinkerergaenzung 6 bis 10 Wochen wegen LWL-Zwischenabnahmen. Genehmigungsdauer im Denkmalbestand 6 bis 10 Wochen einplanen.
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